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Ich und die Menschen

Matt Haig, Jahrgang 1975 wurde in Sheffield geboren und zählt zu einen der besten Autoren unserer Zeit, die witzige und intelligente Geschichten schreiben können. Der Roman “Die Radleys” hat dies ja bewiesen. Aber neben Romanen schreibt er auch Kinderbücher und ist als Journalist u.a. für den „Guardian“ tätig.

Wir Menschen sind eine eigenartige Spezies, die nicht nur Erdnussbutter lieben, sondern auch so ein komisches Ding, genannt Nase im Gesicht tragen. Vor allem muss diese Spezies noch lesen und verschenkt dadurch viel Zeit. Und haben sie alles gelesen, sind sie auch schon wieder fast gestorben.

Was für eine Zeitverschwendung, sagt sich unser Alien, der jetzt den Körper von Mathematiker Andrew Martin eingenommen hat. Die Erde liegt für ihn weit ab und hier ist auch nicht viel los, nur dieser Martin hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht, die dieser Alien nun vernichten muss.

Martin, der an der Universität Cambridge arbeitet, hat wohl das größte Rätsel der Mathematik gelöst. Unser Alien taucht nun an der Autobahn auf, völlig nackt und verständigen kann sich dieser überhaupt noch nicht. Die spätere Sprache lernt er später mit Hilfe der Zeitschrift Cosmopolitan.

Von außen sieht er aber schon aus wie der Professor, nur im Innern steckt halt der Alien. Und weil er nackt war, wird er natürlich von der Polizei aufgegriffen. Seine Frau, also die des richtigen Professors und deren Sohn findet er nur abstoßend. Aber ein Wesen schließt er sofort in sein Herz, den Hund des Professors.

Egal, sein Urteil steht fest, die Menschen sind primitiv und haben komische Sitten.

Matt Haig ist für seine witzigen und ironischen Geschichten bekannt und so passt es, dass man als Sprecher Christoph Maria Herbst gewählt hat, der immer wieder ein Genuss für die Ohren ist. Denn kaum ein anderer kann so ironisch sein, wie eben er selber. Vor allem amüsiert es den Hörer, wie Haig die Menschen und ihr Verhalten beschreibt, die riesige Riechorgane besitzen, die aber zum Riechen überaus nicht taugen, deshalb ja auch die Freundschaft zum Hund.

Doch wie gewöhnt man sich als Außerirdischer an die Menschenwelt und was passiert, wenn man eigentlich keine Gefühle besitzt und plötzlich welche bekommt. Auf diese und andere Fragen erhält man nur eine Antwort, wenn man diese Geschichte hört, die einfach nur gut und schräg und pointenreich ist und von Anfang an begeistert, was vor allem auch an Christoph Maria Herbst liegt.

 

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