Michael Mittermeier Blackout

Blackout (von engl. to black out ‚abdunkeln‘) ist das plötzliche völlige Versagen eines Zustandes.

Wenn alle Systeme versagen und alle Lichter ausgehen, dann hilft nur Humor. Und in finsteren Zeiten braucht man jemanden, der den Weg leuchtet: Michael Mittermeier. Sein neues Programm “Blackout” ist erhellend, frisch, scharfsinnig, angriffslustig, wahnsinnig. Und vor allem: grenzübergreifend.

Nach inspirierenden und erfolgreichen Ausflügen mit seinem internationalen Programm in Clubs und auf Comedy Festivals in New York, Montreal, Dublin, Kapstadt, London und zuletzt Edinburgh kehrt Michael Mittermeier mit einem neuen Soloprogramm zurück nach Hause.

Aber alles begann am 3.4.1966, als Herr Mittermeier in Oberbayern geboren wurde. Und wie es sich halt für einen Bayern gehört, hat er in einem Klostergymnasium sein Abitur gemacht, bevor er Politologie und Amerikanistik in München studierte.

Seine erste Bühnenerfahrung hatte er bei einem U2 Konzert gehabt, als er in der ersten Reihe stand und Bono einen aus dem Publikum geholt hatte und das war Michael Mittermeier, der seit Jahren schon ein Fan der irischen Band ist.

Und hier durfte er dann Bono auf einer Gitarre begleiten. Dabei wurde ihm klar, er will auf die Bühne. Und kurios, 20 Jahre danach hat er für Bono eine Rede gehalten, als Bono ein Sonderpreis (Echo) für sein globales Engagement überreicht wurde. Aber Mittermeier hat sich Bono darin zum Vorbild genommen, denn auch er engagiert sich, ohne dafür Werbung zu machen.

Und nun tourt er wieder mit seinem neuen Programm durch die Lande. Und dabei geht es um Blackouts, Fußball und vieles mehr. Als Bayer fragt er sich, ob man überhaupt eine Fußball-WM in der arabischen Welt abhalten kann, denn der Bayer kommt nicht, wenn es keinen Alkohol gibt. Und sollte Schweinsteiger da noch spielen, müsste er sich einen anderen Namen zulegen.

Auf Erotikmessen sucht er im Schwarzlicht den Weg zur internationalen Ekstase. Und mit der Hilfe neuer Superhelden sucht er Möglichkeiten für Deutsche, einmal mehr zu sein als Bondbösewichte, deren Sicherungen durchbrennen. Dabei lässt er auch drängende Probleme nicht aus: Sind Schwarze Löcher nur die Ruhe vor dem Shitstorm? Und ist eine traditionelle Zombieherde dem modernen Flashmob nicht doch vorzuziehen?

Michael Mittermeier wird mit den Jahren immer besser, vor allem weil er Themen jetzt aufgreift, die er vor Jahren einfach so links liegen gelassen hatte. Und so macht es immer Spaß, ihm zu zuhören, vor allem live.

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