Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Morgenstern Todeszone Sinai

Chris Morgenstern, ein ehemaliger Polizist, arbeitet jetzt als Privatdetektiv. Seinen ersten Fall hatte er direkt in Potsdam gelöst und nun treibt es ihn in den Sinai.

Seine Wirtin hat eine Bekannte, deren Sohn ist in Ägypten verschwunden. Robert Beck arbeitet für eine wohltätige Organisation.

Da Chris seiner Wirtin nichts abschlagen kann, folgt er der Spur nach Ägypten. Hier stellt er fest, dass das Büro der Organisation beräumt wurde und man noch Spuren von Gewaltanwendung findet. Durch Zufall trifft er hier auf einen Freund von Beck. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche. Das Problem für Chris ist, dass die Behörden untätig und korrupt sind.

Auf ihrer Suche nach dem Arzt begegnen sie einem Scheich, ohne dessen Hilfe sie nie ihr Ziel erreichen würden. Hier erfahren sie, dass Banden sich darauf spezialisiert haben, Flüchtlinge aus dem Sudan abzufangen und Lösegeld zu erpressen. Wenn nicht gezahlt wird, werden diese Menschen regelrecht ausgeschlachtet und deren Organe werden dann verkauft und gleich vor Ort in einer Privatklinik eingepflanzt.

Das Thema ist nicht einmal weit hergeholt, sondern in Sinai Praxis, welches die restliche Welt nicht wahrnehmen will oder möchte. Schließlich sind es Reiche aus Europa oder Amerika, denen die Organe eingepflanzt werden. Laut Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen sind seit 2007 mindestens 4.000 Menschen auf dem Sinai spurlos verschwunden. Und entsprechende Massengräber wurden in diesem Bereich auch gefunden, die diese Tatsache untermauern.

Illegaler Organhandel ist heute profitabler als der Drogenschmuggel oder das Geschäft mit Prostitution. Und solange Patienten 500.000 Dollar für eine Niere zahlen, wird das Geschäft weiter gehen. Laut Interpol wird der illegale Organhandel noch weiter zunehmen.

Somit ist die Geschichte von Morgenstern, so wie bereits der erste Titel, nahe am Geschehen der Zeit.

Bei dieser Lesung werden wohl dosiert Geräusche eingespielt. Andere haben dabei beklagt, dass dies zu wenig sei, aber wenig ist immer besser als zu viel, schließlich ist dies kein Hörspiel.

Gesprochen werden die MORGENSTERN-Hörbücher als ungekürzte, inszenierte Lesungen von Schauspieler, Sprecher und Regisseur Olaf Reitz, von dem man sich gewünscht hätte, mehr mit seiner Stimme zu arbeiten, um so jeder Person ein eigenes Bild zu geben.

Dies ist die eine Seite, auf der anderen Seite steht eine spannende Geschichte, die vor allem glaubhaft transportiert wird und von Anfang bis Ende fesselt.

 

Wie bewerten Sie dieses Hörbuch?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben