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Pseudonymous Bosch

Wenn du dieses Buch liest, ist alles zu spät
Man muss ehrlich sein, dieser Titel macht neugierig. Vom Autor ist nur so viel bekannt, dass er Mayonnaise ablehnt. Unsere Quellen haben aber herausgefunden, dass der Autor angeblich Zartbitter-Schokolade und Schweizer Käse mag. Weiterhin soll sein Name eine Anspielung auf Hieronymus Bosch sein. Mehr ist leider auch nach tagelangen Ermittlungen nicht herauszubekommen. Für die beiden Helden Kass und Max-Ernest ist dies der zweite Fall.

Kass ist ein junges Mädchen im Alter von 12 Jahren und eine sprichwörtliche Überlebenskünstlerin. Ihr ständiger Begleiter ist ihr Rucksack, in dem sie alles Mögliche mit sich schleppt. Ihr bester Freund ist Max-Ernest, eine Plappertasche. Er ist etwas anders als Kass, ein wenig ängstlich und zurückhaltend. Im ersten Teil haben die beiden das Rätsel des verschwundenen Magiers gelöst und auf Grund dieses Erfolges wurden sie Mitglieder der Mieheg-Gesellschaft. Schon gleich zu Beginn der Geschichte werden beide von der feindlichen Organisation der Mitternachtssonne entführt. Aber die Mieheg-Gesellschaft konnte beide retten. Während dieser Aktion hat Kass das Klangprisma mitgenommen, welches der Mieheg-Gesellschaft gestohlen worden ist. Beide begeben sich zum Hauptquartier, wo sie dann auch den Auftrag erhalten, das Grab des LORD PHARAO und seiner Kreatur, die er vor über 500 Jahren erschuf und die der Schlüssel zu dem größten Geheimnis der Menschheit ist, zu suchen. Den beiden sind aber immer die beiden üblen Bösewichte namens Dr. L. und Madame Mauvais auf den Fersen. Und so beginnt ein Wettlauf. Im Laufe der Geschichte erfährt auch Kass, welche Vergangenheit sie selber besitzt.

Die Geschichte ist etwas vorhersehbar, aber gerade die liebenswerten und doch etwas ungewöhnlichen Gestalten geben der Geschichte ihren Reiz. Zum Teil werden auch einige Spitzen ausgeteilt. So lebt Max-Ernest bei seinen Eltern, die geschieden sind. Beide leben noch in dem Haus. Nur betritt der eine nicht die andere Hälfte des Hauses. Und Max muss im Halbstunden-Rhythmus die Haushälfte wechseln. Beim Essen sogar alle 15 Minuten.

Die Geschichte ist humorvoll und spannend zu gleich. Dabei wird der Geschichte durch Ingo Naujoks, der das Buch liest, eine gewisse Note verliehen. Naujoks hat die Aufnahmeprüfung zur Schauspielschule nicht geschafft, so dass er dadurch noch härter an seinem Erfolg arbeiten musste als vielleicht andere. Dabei kommt ihm seine rauchig kratzige Stimme zu Gute. Wenn man ihn jetzt auch nicht direkt vor Augen hat, kennt man doch noch den Werbespot einer Bausparkasse, wo er einem Mädchen erklärt, wer ein Spießer ist. Die letzten Filme, wie „Hände weg von Mississippi“, „Hexe Lilli – Der Drache“ und „Das magische Buch“ oder „Tischlein deck dich“ waren alle sehr erfolgreich.

Die Geschichte richtet sich an Kinder im Alter von 10 Jahren, die Abenteuer mögen.

  • Verlag: Arena
  • Gelesen von Ingo Naujoks

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