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Trix Solier

Zauberlehrling voller Fehl und Adel von , gelesen von .

Fantasygeschichten gibt es wie Sand am Meer. Sie sind mal mehr, mal weniger spannend und orientieren sich, mal mehr mal weniger an den gängigen Klischees. Es tauchen meist irgendwelche Elfen oder Untote auf und im Mittelpunkt stehen oftmals Zauberer oder irgendwelche Ritter. Wer wirklich was Neues sucht, begibt sich zumeist auf einen langen Pfad, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass es kaum Alternativen gibt. Zumindest dachte ich das, bis ich „“ gehört habe…

Inhalt

Trix ist der Sohn des Co-Herzogs von Solier und wird Opfer einer Verschwörung. Handstreichartig verliert der Junge nicht nur seine Eltern, sondern auch alles, was seiner Familie gehört hat. Das Einzige, was ihm blieb, sind ein paar Münzen und die Gewissheit, dass seine Rache grausam sein wird. Zugegebenermaßen, wie er zu dieser kommt, das weiß er noch nicht – aber irgendetwas wird sich schon finden. Nachdem sich sein erster Plan als nicht praxistauglich erwies, versucht er es mit der guten alten Ochsentour: Er will Knappe werden, seinen Heldenmut beweisen, zum Ritter aufsteigen und danach den Putschisten in einem Zweikampf niederstrecken. Aber auch dieser Plan hat seine Lücken und sowieso kommt es immer anders, als man denkt. Kein Wunder also, dass seine Karriere als Ritter ziemlich schnell beendet ist und er sich als Zauberlehrling wiederfindet…

Unsere Kritik

kommt mit einer Handlung daher, die man als Fantasyhörer glaubt, schon dutzende Male gehört zu haben. Prinz will Rache, Prinz bekommt sie und machen wir uns nichts vor, jeder Hörer kann sich von Anfang an das glückliche Ende der Story denken. Insofern verrate ich hier auch kein Geheimnis. Das eigentlich Brillante liegt keineswegs in dem Aufbau der Geschichte oder in irgendwelchen neuartigen Figuren, sondern in der ganzen Erzählweise.

Einerseits ist die Story unglaublich spannend, auch wenn das Ende bereits zu Beginn erahnbar ist. Auch wenn man weiß, dass etwas am Ende gut ausgeht – wirklich interessant ist doch eigentlich das „wie“. Eben dieses „wie“ und das ganze Drumherum ist sehr gut durchdacht und durchweg glaubwürdig. Das ist, für sich genommen, bereits sehr viel wert – aber keine wirkliche Seltenheit. Der Coup der Geschichte liegt in den Absurditäten, im geradezu zelebrierten Skurrilen. So wird nicht nur das eigene Genre hochgenommen, sondern der Leser bekommt auch den Eindruck, dass die Story sich selbst auch nicht so sonderlich bierernst nimmt.

treibt diese ohnehin sehr gute Leistung noch auf die Spitze. Den einzelnen Figuren, jedem auftauchenden Charakter, verleiht er Leben und Seele. Die Vielzahl an unverwechselbaren Stimmen, die der Mann kreiert, ist beinahe erschreckend – jedes einzelne Persönchen erhält ein unverwechselbares Eigenleben. In Kombination mit dieser Geschichte ist das Endergebnis vor allem eins: Ein fantastischer Hörgenuss!

Fazit

Eine eigenwillige Geschichte mit viel Humor und einer perfekten akustischen Umsetzung, für uns ist „ – Ein Zauberlehrling mit Fehl und Adel“ ein echter Hinhörer. Der Preis von knapp 20€ ist, im Hinblick auf die gebotene Leistung, mehr als gerechtfertigt.

Insbesondere eignet sich das Hörbuch für Fans des Genres und Jugendliche, deren literarische Präferenzen dementsprechend ausgerichtet sind. Ein Kinderhörbuch ist „“ allerdings nicht, wir würden ein Mindestalter von ca. 12-13 Jahren empfehlen. Die Gesamtlaufzeit der Geschichte beträgt 425 Minuten.

Hier erhältlich.
Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel

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