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Urmel saust durch die Zeit

Endlich ist es wieder da, das Urmel und seine Freunde.

Die Geschichte von Urmel und dem Professor Habakuk Tibatong ist auch gleichzeitig die Geschichte der Augsburger Puppenkiste.

Die Idee zu dieser Geschichte hatte übrigens Max Kruse, der Sohn von Käthe Kruse, der Puppenerfinderin.

Als Urmels Mutter ihr Ei legt, schien die Welt noch in Ordnung zu sein, aber kurze Zeit später beginnt die Eiszeit. Und das Ei mit Urmel wird einfach eingefroren. Die Zeit vergeht und von den Dinos gibt es nur noch Knochen, aber das soll sich bald ändern. Auf einer Insel lebt der Naturkundeprofessor Habakuk Tibatong, der den Tieren auf seiner Insel das Sprechen beigebracht hat, auf die er geflohen ist, weil die anderen Wissenschaftler ihn angegriffen haben, als er zu Hause seine Ergebnisse zeigen wollte.

Bevor Urmel gefunden wird, leben auf der Insel Wutz, das Hausschwein, der Waran Wawa, der Schuhschnabel Schusch oder der See-Elefanten Seele-Fant. Als nun ein riesiger Eisberg an die Insel angeschwemmt wird, entdecken sie das Ei, welches sie ausbrühten wollen. Als Urmel geschlüpft ist, denkt der Professor, dass Urmel das sprichwörtliche Bindeglied zwischen Dinos und Säugetieren ist. Seitdem sind die Freunde seine Familie.

Das neue Abenteuer
Im neuen Abenteuer ist Urmel traurig, weil er das einzige Urmel auf der Welt ist. Und da kommt die neuste Erfindung des Professors gerade recht, denn er hat einen Gleiter entwickelt, der durch die Zeit reisen kann. Aber er sagt allen, dass er an seiner Erfindung noch bauen muss. Aber Urmel schleicht sich nachts in den Schuppen, wo die Erfindung steht. Seine Freunde, Wawa, Ping und Tim, die ihn beobachtet haben, folgen ihm. Und als alle in der Maschine sitzen, drückt Urmel aus Versehen den Starthebel. Und schon beginnt die Reise in die Vergangenheit.

Ihr erster Stopp war die sogenannte Ursuppe, da gab es die Erde nicht. In der „Jetztzeit“ hat der Professor es schon bemerkt, dass sein Zeitgleiter unterwegs ist. Aber er kann sich mit den Zeitreisenden verständigen. Leiter funktioniert der Rückknopf nicht, so dass sich die Maschine nicht richtig steuern lässt. So müssen sie die Maschine ausschalten und noch einmal starten und landen in der Zeit, wo die Dinosaurier die Erde bevölkert haben.

Max Kruse hatte Urmel vor über 40 Jahren erfunden und endlich gibt es eine Fortsetzung vom Autor. Max Kruse, 1921 in Bad Kösen an der Saale geboren, machte in Weimar Abitur und begann in Jena sein Studium, das er jedoch wegen des Krieges nicht beenden konnte. Nach der Enteignung in der damaligen Ostzone baute er die Puppenwerkstätte seiner Mutter Käthe Kruse in Westdeutschland wieder auf. 1958 übergab er die Firma an seine Schwester und widmet sich seitdem seiner eigentlichen Berufung, dem Schreiben.

Mit über 90 Lebensjahren hat Max Kruse den Kindern wieder ein Geschenk unterbreitet, die Fortsetzung von Urmel. Die jetzigen Eltern haben die Geschichten von Urmel als Kinder selbst erlebt und sie geben diese Erfahrungen natürlich an ihre Kinder weiter, denn Urmel hat immer Spaß gemacht und dabei kann ich mich vor allem an die Augsburger Puppenkiste erinnern, was habe ich da gelacht.

Deshalb wird das Urmel von Max Kruse nie in Vergessenheit geraten. Urmel ist so neugierig, wie Kinder eigentlich sein müssen und das sagt das Urmel auch von sich selber, wenn es das Urmellied singt, denn es sagt seiner Mama darin, dass es die schönen Dinge sehen muss.

Neugierde ist für Kinder wichtig, denn sonst können sie nichts entdecken. Ab und zu passiert etwas dabei, so wie jetzt, dass das Urmel aus Versehen die Zeitmaschine in Betrieb gesetzt hat. Aber es gibt für Probleme immer eine Lösung.

Max Kruse hatte einmal gesagt, dass die jetzige Geschichte von Urmel gar nicht geplant war. Aber er soll einmal gefragt worden sein, wie man Kindern die Entwicklung der Tiere und Menschen verständlich beibringen könnte. Und so entstand nach und nach die Idee mit der Zeitreise.

Ganz ehrlich, es ist toll geworden und Rufus Beck, der die Geschichte liest, macht dies einfach fantastisch. Wie kein anderer spielt er mit seiner Stimme und gibt jedem Akteur sein besonderes Merkmal. Und das Buch dazu ist noch besser, denn mit den Bildern lebt dieses Buch richtig auf. Eigentlich gehört beides zusammen, das Hörbuch für die langen Autofahrten und das Buch für das abendliche Vorlesen.

 

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