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DEEP PURPLE Live im Paris Theatre

Deep Purple wurde 1968 gegründet und sollte die Rockband werden, die wie keine andere den Hard Rock entwickelte. Ihre markanten Merkmale waren die Hammond-Orgel und die Gitarrenriffs, wie bei Smoke on the Water.

Hier reichen die ersten drei Takte aus und jeder weiß, was gespielt wird. Und dann ist da noch ihre Experimentierfreudigkeit, denn Deep Purple haben auch klassische Musik mit Hard Rock kombiniert.

So haben sie auch klassische Zitate, in Kurzversion von Beethovens zweitem Satz seiner siebten Sinfonie in Exposition, mit eingebaut. Oder sie haben Streicher in Konzerten mit integriert. Dies lag hauptsächlich daran, dass Jon Lord eine klassische Ausbildung besaß. Und dann lag es auch daran, dass es gerade Anfang der 70er Jahre eine Art Modeerscheinung war, Klassik mit Rock zu verbinden. So hatten Bands wie Emerson, Lake and Palmer, Ekseption, Yes oder Procol Harum genauso mit Klassik und Rock experimentiert.

Trotz zahlreicher personeller Wechsel sind sie sich relativ treu geblieben. Somit hat die Band die 70er Jahre musikalisch stark beeinflusst, welches sich heute auch noch auswirkt.

Das Album
Als DEEP PURPLE am 09. März 1972 im Paris Theatre in der Lower Regent Street in London auf die Bühne gingen, befanden sie sich auf dem definitiven Höhepunkt ihres Erfolgs und nicht zuletzt ihrer Kreativität.

In der Besetzung Ian Gillan (voc), Ritchie Blackmore (git), Jon Lord (kb), Roger Clover (b) und Ian Paice (dr) – also in der legendären DEEP PURPLE Mk.II-Besetzung – trat das Quintett auf der Bühne ein Rockfeuerwerk los, das von der BBC für die Sendung “Sound Of The Seventies” aufgenommen und 2012 für eine Vinyl-Edition digital remixt und remastert wurde.

Am 13. Juni wird das mitreißende Konzert nun als “In Concert ’72″ im hervorragenden Mix 2012 zum ersten Mal auf CD und zum digitalen Download veröffentlicht. Ausgestattet mit einem 12-seitigen Booklet und dem Bonustrack “Maybe I’m A Leo” in der Soundcheck-Version, die bislang nur auf der Vinyl-Version von 2012 erhältlich war, ist “In Concert ’72″ ein definitiv wiederentdecktes Highlight der Rockgeschichte.

Im Paris Theatre hielten sich DEEP PURPLE nicht lange mit ihrer Vergangenheit auf, sondern spielten fast das komplette Album “Machine Head”, inklusive “Smoke On The Water”, “Highway Star”, “Lazy” und “Space Truckin’”. Lediglich “Strange Kind Of Woman”, das seinerzeit nur auf der US-Version von “Fireball” enthalten war, bildet die Ausnahme, sowie das Little Richard-Cover “Lucille”.

Jedoch war die Zukunft von DEEP PURPLE schon im Oktober 1972 besiegelt, als Sänger Ian Gillan seinen Ausstieg nach Erledigung aller vertraglichen Pflichten verkündete.

Beim Album “Who Do You Think We Are” (1973) stand die Band schon nicht mehr gemeinsam im Studio und im Juni 1973 verließ Gillan die Band, bevor im Juli auch Bassist Roger Clover seine Sachen packte. Als Ritchie Blackmore DEEP PURPLE im April 1975 verließ, war der purpurne Glanz einer der größten Bands der Rockgeschichte bereits abgeblättert. Dieses Album galt als Meilenstein der Musikgeschichte und sollte somit in keinem Plattenschrank fehlen.

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