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Theory of a Deadman & INTO MY VAULT (18.04. Berlin – Bi Nuu)

Bezug zu Videoen

Was haben Ritualmorde, das Absinken der Temperatur auf der Erde und paranormale Visionen gemeinsam? – All das sind Elemente des 2005 veröffentlichten Adventures „Fahrenheit“. Die des Hauptcharakters Lucas Kane klingt im ersten Moment nach dem Beginn eines Horrors. Ein blutiges Messer, eine Leiche in einem Restaurant und eingeritzte mysteriöse Zeichen auf seinem Arm. Das an einen interaktiven Film erinnernde Fahrenheit weiß, wie man eine fesselnde Story, mit zahlreichen unvorhergesehenen Wendungen, cineastisch in Szene setzt. Doch nichts ist ausschlaggebender für die Stimmung eines s als die Hintergrund. Diese wird maßgeblich durch die melodischen Songs der Rockband Theory of a Deadman bestimmt. Mit „Santa Monica“, „No Surprise“, „No Way Out“ und „Say ” aus ihrem Album “Gasoline” verleihen die vier Kanadier dem seine unverwechselbare Atmosphäre. Noch über ein Jahrzehnt nach Veröffentlichung des s wecken die Lieder die Erinnerungen an Kanes und verursachen – zumindest bei mir – eine Gänsehaut.

Theory of a Deadman [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

Theory of a Deadman [Fotograf: ] im ()


Die Band

Theory hat ihre Karriere maßgeblich Chad Kroeger dem Sänger von Nickelback zu verdanken. Dieser hörte sich ein Tape von Tyler Connoly, dem späteren Leadsänger von Theory an und die Erfolgs nahm ihren Lauf. Neben ihren Soundtracks zu Fahrenheit haben sie zu Beginn ihrer Karriere mit ihrem Song „Invisible Man“ einen Beitrag zum 2002 veröffentlichten Film Spider Man geleistet. Nach der Veröffentlichung ihres sechsten Studioalbums „Wake Up Call“ am 27. Oktober , geht Theory nun wieder auf Tour. Nach 6 Jahren Abwesenheit treten sie auch endlich wieder in auf. , und stehen auf ihrem Plan. Das Konzert am 18. April im in war die perfekte Chance um die Jungs Live zu erleben.

Theory of a Deadman [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

Theory of a Deadman [Fotograf: ] im ()


Die Location

Wie auch das letzte begleitete Konzert von der Band war die Bühne der das in . Ein sehr gemütlicher und unauffälliger Club im U-Bahnhof schlesisches Tor. Das ist umgeben von zwei gut befahrenen Straßen und wirkt von außen kleiner als es tatsächlich ist. Es ist benannt nach dem dritten Studioalbum der Band Ideal und erstrahlt seit März in neuem Licht. Wenn man von der hellen Außenwelt ins Innere tritt, fühlt man sich sofort willkommen. Ein perfekter Ort, um guter zu lauschen.

Theory of a Deadman [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

Theory of a Deadman [Fotograf: ] im ()


Das Konzert

Nur kurz nach dem Einlass in die Location begann sich plötzlich etwas auf der Bühne zu regen. Die er Rockband Into My Vault betrat die Bühne und mischte das Publikum schon vor dem Hauptakt ordentlich auf. Bei dem professionellen Auftreten der vier er ist es erstaunlich, dass sie erst im September ihre erste EP aufgenommen haben und 2018 auch das Jahr ihrer ersten Konzerte ist. Bleibt nur zu hoffen, dass man demnächst mehr von ihnen hört.

INTO MY VAULT [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

INTO MY VAULT [Fotograf: ] im ()

INTO MY VAULT [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

INTO MY VAULT [Fotograf: ] im ()

Nach 6 Jahren Abwesenheit in betraten, nach einer kurzen Umbaupause, die Jungs von Theory of a Deadman die Bühne. Sie begannen ihre , ohne große Reden, sofort mit ihrem veröffentlichten Song „Lowlife“. Anschließend folgten die Lieder „Blow“ und „So Happy“, bereits dieser Einstieg zeigte, dass der Abend wohl nicht nur unter der Flagge ihres neuen Albums stand. Die Band holte die vergangenen Jahre nach und präsentierte eine abwechslungsreiche , die Lieder aus nahezu allen Alben enthielt und ihren Schwerpunkt auf Rockige-Balladen setzte. Es fiel auf, dass Sänger Tyler Connoly sich sehr häufig an das Keyboard stellte – kaum verwunderlich, immerhin t er erst seit kurzem Klavier und verleiht so den Songs des neuesten Albums, „Straight Jacket“, „Wicked Game“, „Echoes“ und „Rx“, einen veränderten Klang. Auffällig war auch der enorme Verbrauch an Plektren des Sängers, die er großzügig in die begeisterte Menge warf. Neben Witzelein und Worten holte er kurz vor Ende der eine von Fans gemalte Flagge im Theory of a Deadman Style auf die Bühne, die Fans kamen bei diesem Konzert sicher nicht zu kurz. Man merkte, dass die er an dem hatten, was sie taten, dieser übertrug sich schnell auf das Publikum, es wurde gesprungen, gekreischt und mitgesungen.
Theory of a Deadman [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

Theory of a Deadman [Fotograf: ] im ()


Fazit

Umso unscheinbarer der erste Eindruck von einer Location sein mag, umso größer ist die Überraschung über das Gesamterlebnis. Das Konzert in bot ein stimmiges und rundes Gesamtbild mit vielen sehr schönen Momenten. Danke an das , Into My Vault und natürlich last but not least Theory of a Deadman für diesen gelungenen Abend! Für alle, die jetzt auch das Theory of a Deadman Fieber gepackt hat und für die, die nicht in dabei sein konnten, ist hier die buntgemischte Setlist des Konzerts:

Setlist

 

Titel Dauer Album
Lowlife 3:25 The Truth Is…
Blow 3:36
So Happy ­­4:11 Scars and Souvenirs
Straight Jacket 4:00 Wake Up Call
All or Nothing 3:30 Scars and Souvenirs
Santa Monica 4:06 Gasoline
Wicked Game 3:40 Wake Up Call
Drown 3:41
Bitch Came Back 3:39 The Truth Is…
Echoes 3:58 Wake Up Call
Not Meant to Be 3:33 Scars and Souvenirs
Angel 3:22
Hate My Life 3:10 Scars and Souvenirs
Rx (Medicate) 3:53 Wake Up Call
Bad Girlfriend 3:25 Scars and Souvenirs
Theory of a Deadman [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

Theory of a Deadman [Fotograf: ] im ()

Wer mehr an den Titeln interessiert ist, die einen in Welt von Fahrenheit entführen, sollte sich am Album „Gasoline“ (2005) orientieren.

Titel Dauer
Hating Hollywood 3:25
No Way Out 3:29
No Surprise 3:40
Quiver 2:51
Santa Monica 4:06
Better Off 2:51
Say 3:04
Hello Lonely (Walk Away From This) 4:21
Me And My Girl 3:40
Since You’ve Been 4:18
Hell Just Ain’t The Same 1:05
Save The Best For The Last 4:15
In The Middle 3:36
 
Theory of a Deadman [Fotograf: Maria Manneck] im Bi Nuu (Berlin)

Theory of a Deadman [Fotograf: ] im ()

Artikel geschrieben von Tamara Rautenstengel | Fotografie:

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