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Adel verpflichtet

In diesem Spiel wird der Spieler in die Rolle eines englischen Lords versetzt. All die Gerüchte, die man sich vom Adel erzählt, kommen hier zum Tragen. Sie wetten, sammeln Antiquitäten, suchen in Auktionshäusern nach neuen Schätzen und gestalten Ausstellungen in ihrem Schloss.

Und wer weiß, ob alles immer rechtens ist. Nicht umsonst schleicht sich ein Detektiv im Schloss herum.

Das Spiel
Jeder Spieler entscheidet, mit welcher Farbe er spielen möchte. Jeder Spieler bekommt in seiner Farbe die Orts- und Aktionskarten. Jeder Spieler erhält am Anfang schon vier Sammelkarten. Die restlichen Sammelkarten werden auf dem Feld unterhalb der Kasse abgelegt.

Nun entscheiden sich alle Spieler gleichzeitig, an welchem Ort die nächste Aktion stattfinden soll. Bei den Orten stehen dem Spieler nur das Schloss und das Auktionshaus zur Verfügung. Diese Spielkarte wird von allen gleichzeitig gespielt. Im Auktionshaus finden die ersten Aktionen statt. Hier kann der Spieler neue Ausstellungsstücke für seine Sammlung kaufen. Dazu bietet der Spieler einen entsprechenden Betrag und legt diesen Check vor sich ab. Der höchste Einsatz gewinnt. Nun kommt der kleine „Ärgerfaktor“ ins Spiel, der Dieb. Dieser kann das Geld natürlich wegnehmen.

Sollte ein anderer Spieler auch einen Dieb ausgespielt haben, gewinnt der Dieb mit der höchsten Lebenserfahrung.

Im Schloss stehen dem Spieler auch verschiedene Aktionen offen, diese reichen vom Aufbau der Ausstellung, dem Einsatz des Diebes bis hin zum Detektiv-Einsatz.

Die Ausstellung besteht aus mindestens drei zusammenhängenden Karten. Dabei muss immer auf die Buchstabenkombination geachtet werden. Nach A folgt nicht E sondern B. Werden von anderen Spielern auch Ausstellungen durchgeführt, zählt die längste oder die wertvollste.

Wer hier gewonnen hat, kann seine Spielfigur auf dem Spielfeld weitersetzen. Der Dieb kann nach der Wertung eine Karte aus einer Ausstellung entfernen. Der Detektiv kann den Dieb verhaften. Die Karte behält der Spieler. Dafür darf der Spieler, der den Detektiv gespielt hat, auf dem Spielfeld seine Figur weiter setzen.

Fazit

Bei geht es um Bluffen. Zwar benötigt man etwas Glück aber für den Rest ist jeder selbst verantwortlich. Das Spiel erfährt seine Reize aber erst, wenn es mit vier oder fünf Personen gespielt wird. Man muss immer die Gegenspieler im Auge behalten. Wann kann ich ihm das Geld aus der Tasche ziehen oder wann kann ich eine Karte aus seiner Ausstellung entwenden.

Das Spiel hat einen Ärgerfaktor und bietet viel Interaktionen. Nur Sie müssen sich auf dieses Spielprinzip einlassen, sonst macht Ihnen das Spiel keinen Spaß. Auch wenn das Spiel aus dem Jahre 1990 stammt, ist es nicht nur etwas für Sammler. Im Alea-Verlag von Ravensburger hat es sein Zuhause gefunden. Hier finden Sie auch noch weitere gute Spiele. My Lord, was darf es noch sein?

  • Verlag: Alea
  • Autor : Klaus Teuber
  • Grafik : Cornelia von Seidlein
  • Spieleranzahl : 2-5
  • Alter : ab 12 Jahren
  • Dauer : ca. 75 min
  • Erscheinungsjahr : 1990 (bei Alea 2000 neu aufgelegt)
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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