Albion

Rom, das ewige Reich. Der römische Kaiser schickt Gesandte nach (England), um auch dort seine Macht zu festigen.

Wie es im alten Rom üblich war, geht es um Macht und Einfluss, um so den Kaiser zu überzeugen, dass Sie der bessere sind.

Zu Beginn des Spieles bekommt jeder Spieler vom reichlichen Spielmaterial. Dieses ist auch gelungen, denn der Fisch sieht wie Fisch und der Stein wie Stein aus.

Jeder Spieler erhält Siedler, Legionäre, Bewegungsmarker und unterschiedliche Gebäudestufen wie Befestigungen, Kastelle, Siedlungen und Rohstoffbetriebe einer Farbe.

Es gibt während des Zuges nur zwei Möglichkeiten für den Spieler, ENTWEDER Rohstoffe nehmen ODER Figuren bewegen und Gebäude bauen. Aller Anfang ist schwer, so besitzen Sie am Anfang nur einen Bewegungsmarker und einen Siedler. Mit einem Bewegungsmarker können Sie mit Ihrem Siedler nur ein Feld weiterrücken. Man muss also planmäßig vorgehen. Was man erst einmal absichern muss, ist die Rohstoffversorgung. Wobei jeder Spieler am Anfang Holz und Fisch auf Stufe „1“ besitzt.

So können Sie sich auf den Weg machen, das Land zu entdecken. Entsprechend der Anzahl der Bewegungsmarker wird die Figur gesetzt. Dem Bau von Kastellen und Siedlungen steht nun nichts mehr im Wege. Für jeden Bau der Stufe „1“ muss ein Rohstoff abgegeben werde. Bei Stufe „2“ müssen Sie zwei verschiedene Rohstoffe abgeben, usw. Sie können aber nur dort bauen oder ausbauen, wo der Siedler steht. Die Gebäude können bis zu Stufe vier ausgebaut werden.

Durch das Errichten dieser Gebäude können Sie Bewegungsmarker, Siedler oder auch Legionäre erhalten. Was Sie erhalten, steht auf der Karte. Aber Vorsicht, in verschiedenen Regionen warten die Pikten, ein kriegerisches Volk. Sie müssen eines der kleinen Plättchen in dem Feld umdrehen, wo Sie Ihr Gebäude errichten. Erscheint die Axt, müssen Sie überprüfen, ob Sie genug Mittel haben, um das Gebäude zu verteidigen. Wenn nicht, muss das Gebäude zurückgebaut werden. Steht schon von einem Gegenspieler ein höherwertiges Gebäude in diesem Teilgebiet, müssen Sie ihn bei der Bezahlung mitbeachten, denn dieser Spieler erhält von Ihnen einen Tribut. Wurde gebaut, wird die Spielfigur auf die Ausgangsposition gesetzt. Bei der Bauerei müssen Sie darauf achten, dass in einer Region ein Spieler nur ein Gebäude unterhalten kann. Somit können Sie keine Siedlung im Rohstoffbereich errichten.

Wenn Sie Ihre Figur nicht setzen, können Sie Rohstoffe aus Ihren Betrieben nehmen. Mit der Stufe „1“ erhalten Sie einen Rohstoff und mit Stufe „2“ zwei Rohstoffe. Durch das Setzen der verschiedenen Gebäudetypen stehen Ihnen im Laufe des Spieles auch Legionäre zur Verfügung. Mit deren Hilfe können Sie die Gebäude verteidigen oder auch noch nicht aufgedeckte Pikten in ein anderes Gebiet setzen. Im Übrigen müssen alle Spieler ihre Verteidigungsstärke überprüfen, wenn ein Pikte im betroffenen Gebiet aufgedeckt wird.

So müssen Sie aufpassen, dass Ihr Startpunkt eine entsprechende Ausbaustufe besitzt, um die Verteidigungsstärke in allen Regionen zu erhöhen. Das Spiel ist gewonnen, wenn Sie in den Sieggebieten eine Siedlung der Stufe vier errichten.

Fazit

Sie müssen von Anfang an darauf achten, dass Sie genügend Rohstoffe haben und von Anfang an die verschiedenen Siedlungstypen bauen, um so Bewegungsmarker oder Legionäre zu bekommen. Man kann seinen Gegenspieler durch das Versetzen der Pikten ganz schön ärgern. Aber auch indem Sie in einem Gebiet eine höhere Ausbaustufe besitzen, so erhalten Sie, wenn der Gegenspieler bauen möchten, eine Tributleistung. Das Spiel bietet viele strategische Überlegungen und nur wer das Ganze im Blick hat, gewinnt das Spiel.

Das Spiel ist daher auch sehr abwechslungsreich. Sie bekommen auch reichliches Spielmaterial. Hier empfehlen wir Ihnen, dieses in Zipptüten zu tun, da sonst die kleine Teile verloren gehen.

Die Spielanleitung ist verständlich geschrieben.

Angaben

  • Verlag: Amigo Spiele
  • Spieler: 2-4 Personen
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Dauer: ca. 75 Minuten
  • Autor: Klaus-Jürgen Wrede
  • Grafik: Dennis Lohausen

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