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Alcazar

“ ist die spanische Bezeichnung für ein Schloss und wurde eigentlich von dem arabischen Wort Festung abgeleitet. So besteht auch Ihre Aufgabe darin, Schlösser und Villen aufzubauen.

Bei der Errichtung kommt es nicht nur auf die Fläche an, sondern auch auf die Höhe. Je höher ein Bauwerk (spieltechnisch begrenzt) ist, um so mehr Geld erhalten Sie. Dieses ist für die Abrechnung wichtig, denn der Spieler, der das meiste Vermögen besitzt, hat das Spiel gewonnen. Und durch geschicktes Setzen der Granden und Baronen erhalten Sie zum Spielschluss noch eine Gewinnausschüttung.

Je höher eine Figur kommt, umso wertvoller ist diese in der Endabrechnung. Aber so ein Schlossbau verschlingt auch Unsummen an Geld – gut also, dass die Baumeister vom König für den Weiterbau entlohnt werden. Hierbei gilt: Je größer das Schloss, umso mehr Geld vom König.

Das Spiel

Was sofort auffällt, ist das reichliche Spielmaterial, welches auch sehr gut verarbeitet worden ist. Wenn Sie das Spiel zum ersten Mal spielen, sollten Sie die „Big Boss Variante“ zum Einstieg wählen. Diese Variante ist etwas einfacher, um somit auch das Spielprinzip zu verstehen. Wenn Sie „“ als solches spielen, ist dieses schon etwas fordernd.

Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spieles seine Spielfiguren in seiner Farbe, die er gewählt hat. Weiterhin erhalten Sie auch ein entsprechendes Startkapital.

Im Spiel befinden sich noch zwei verschiedene Kartentypen. Die Baukarten geben vor, auf welchem Feld Sie Ihr Gebäude errichten können.

Sie können Schlösser oder Villen errichten. Wenn diese errichtet werden, müssen Sie auf den vorgegebenen Abstand achten. Wobei die Gebäude im Laufe des Spieles auch zusammenwachsen können. Dies bringt Ihnen auch mehr Geld ein und dadurch können Sie eine Fahne freispielen, um wieder ein neues Schloss zu gründen.

Ein weiterer Kartentyp ist die Turmkarte. Diese müssen Sie ebenfalls wie die Baukarten käuflich erwerben. Wenn Sie Ihr Gebäude, auf dem sich einer Ihrer Figuren befindet, in die Höhe bauen wollen, spielen Sie diese Karte aus.

Als Spielzüge gelten Bauen oder Kaufen, beides zusammen geht nicht. Auch dürfen Sie nur eine Karte pro Runde kaufen.

So wachsen die Gebäude nach und nach. Jedesmal wenn ein Gebäude erweitert wurde, wird auf der Wertungsleiste der Wert des Gebäudes erhöht und der Spieler, der diesen Zug gemacht hat, bekommt das Geld ausgezahlt. Wobei der Wert eines Schlosses auf 50 begrenzt wurde.

Fazit

Sie bekommen mit diesem Spiel zwei in einem. Sehr positiv ist das reichliche Spielmaterial, welches der Verlag diesem Spiel beigelegt hat. Spielerisch unterscheiden sich beide Varianten kaum. Die Big Boss Variante ist natürlich einsteigerfreundlich. Für die Spielregeln sollten Sie sich ein wenig Zeit lassen, um Schritt für Schritt den Spielmechanismus zu verstehen. Hierzu hat der Verlag die Kurzregeln noch einmal für jeden Spieler als Extrablatt beigefügt.

Spieler, die Tiefgang und mögen, sind genau richtig bei diesem Spiel. Durch das geschickte Zusammenführen von Schlössern kann man die Gegenspieler in den Ruin treiben.

“ ist ein hervorragend gelungener Spieltitel, der nicht nur Vielspieler anspricht.

Inhalt:
1 Spielplan, 144 Schloss-Bauteile, 92 Karten, Spielplättchen, 10 Spielübersichten, 2 Spielregeln

Angaben

  • Autor: Wolfgang Kramer
  • Verlag: Kosmos
  • Empf. Verkaufspreis: 44,99 EUR
  • Alter: 10
  • Anzahl Spieler: 2-5
  • Spieldauer: 90-120 Minuten
  • Spieleinteilung: Vielspieler, Gelegenheitsspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)

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