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Antarctica

In der Antarktis ist es kalt. Sehr kalt sogar. Mit einer am 1. Juli 1983 gemessenen Temperatur von -89, °C ist sie eine der unwirtlichsten Gebiete der Erde. Kein Wunder dass ihre Bevölkerung sich auf wenige arme begrenzt, welche in dort ansässigen Forschungsstationen . Ohne die wenigen nstunden würden breite Teile der Küste übergehen.

ablauf

Das Brett Antarctica nutzt diese unwirtliche Szenerie um ein buntes Treiben auf den heimischen etisch zu bringen. Jede Runde wird die gegen den Uhrzeigersinn bewegt und schaltet somit das vorderste Schiff des Zielfeldes zur Bewegung frei. Der betroffene er muss diesen Kahn auf ein anderes Kartensegment bewegen und kann zusätzlich eine Aktion durchführen. Dieser Zugmechanismus zwingt zur Planung der Aktionen und ermöglicht es den ern mehrere Aktionen hintereinander durchzuführen zu lassen.

Zu Beginn des s muss einiges vorbereitet werden. Seit mehreren Jahren gibt es bereits Forschungsstationen in der Antarktis. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch das feld zu Beginn nicht ganz leer ist. Jeder er erhält zu Beginn eine Auswahl an Schiffen für den plan und Wissenschaftler für die Reserve. Übrige Steine werden auf das grüne Vorrats-Feld für unbenutzte steine gelegt und können im verlauf freigeschaltet werden. Des Weiteren wird eine Auswahl an Startgebäuden zufällig auf den acht im Kr angeordneten plansegmenten verteilt. Nehmen nur zwei er am teil werden zwei der Felder mit Packmarkern blockiert und eine kleinere Auswahl an Gebäuden platziert. Jeweils ein Kran, Förderturm, Windrad, Bohrturm und eine Forschungsstation sind aber mit der von Partie.

Bildquelle: Maria Manneck

Bildquelle: Manneck

Die genannten Gebäude sind, bis auf die Forschungsstation, Grundlage zum Bau von n Gebäuden. Diese können durch den atz von Baukarten ins gebracht werden. Alle Baukarten liegen in drei nach Kategorien getrennten Stapeln an der Seite des feldes. Es gibt Basis, Double und prestige Gebäude, von denen jeweils eine Karte offen auf den entsprechenden Stapel liegt. Jeder er hat gleichberechtigten Zugang zu den Gebäudekarten und kann im Laufe seines Zuges eine der oben aufliegenden Gebäude errichten, wenn ihm die geforderten Ressourcen zur Verfügung stehen. Das jeweilige Gebäude wird dann dem plan hinzugefügt und die auf der Gebäudekarte abgedruckte Anzahl an Forschern wird aus dem Vorrat auf dem plan platziert. Zudem erhält der er die auf der Karte abgebildete Anzahl an Siegpunkten.

Ressourcen stehen einem er solange zur Verfügung, wie er mindestens ein Schiff in einem der Ressource zugehörigen Gebiet stehen hat. Zu Beginn des s erhält jeder er 3- Schiffe und sollte diese während seiner Züge günstig positionieren, um auf eine große Bandbreite an Ressourcen zurückgreifen zu können. Fehlende Ressourcen können durch Ressourcenkarten ergänzt werden, von denen jeder er zu Beginn eine erhält.

Weitere Schiffe können zudem gebaut werden, wenn das Zielgebiet eines innerhalb des zuges bewegten Schiffes eine Werft beherbergt. Der an der Reihe befindliche er erhält nun Schiff aus dem Vorrat. er können sich eine Karte vom Werftkartenstapel aussuchen. Werftkarten ermöglichen das Ziehen von Schiffen, Setzen von Forschern oder bieten einen spontanen Fortschritt auf der Forschungslte. Von diesen kann jeweils eine am Ende eines Zuges ausget werden.

Bildquelle: Maria Manneck

Bildquelle: Manneck

Statt ein Gebäude zu errichten oder Schiff zu , können auch Wissenschaftler angeworben werden. Befindet sich im Zielgebiet des Schiffes ein , werden entsprechend der Anzahl an Wissenschaftlern und Schiffe im Zielgebiet Wissenschaftler aus der Reserve in den Vorrat gelegt. Statt der Verwendung des s, können Forschungsstationen aktiviert werden, um entsprechend der Anzahl der auf dem Feld befindlichen Forscher auf eine der 3-5 Forschungslten voranzuschreiten. Hiermit können einmalige Aktionen für sich selbst oder alle er freigeschaltet werden, wie der atz von weiteren Forschern, Schiffen und Ressourcenkarten.

Statt einer der genannten Aktionen hat ein er auch die Option nichts zu tun. Das Schiff muss aber in jedem Fall bewegt werden. Ungenutzte steine oder bereits gebaute Schiffe, können zudem jederzeit von der Reserve bzw. vom feld entfernt und auf das rote Feld für freigegebene steine gelegt werden. Diese können nicht wieder zurück ins geholt werden, bringen aber in der finalen Punktewertung noch weitere Siegpunkte. Für jeden auf diese We entfernten Stein wird ein Wissenschaftler aus der Reserve in den Vorrat gelegt. Der Zugmechanismus setzt sich solange fort bis einer der er alle seine Forscher platziert hat oder alle drei Gebäudestapel aufgebraucht wurden.

Bildquelle: Maria Manneck

Bildquelle: Manneck

Punkteverteilung

Wie in der beschreibung bereits ersichtlich wurde, bietet Antarctica eine Vielzahl an Aktionsmöglichkeiten. Sämtliche Aktionsergebnisse führen gegen Ende des s zu einem komplizierten Wertungsmechanismus. Während des s werden nur wenige Punkte durch den Bau von Gebäuden oder den atz von Werftkarten vergeben. So kommt es ganz am Ende zu einer wahren Punkteschlacht, welche im Folgenden grob zusammengefasst wird.

Bei Antarctica handelt es sich um ein Mehrheiten. Pro Gebiet erhält der er mit den mten Forschern einen Siegpunkt für jedes Gebäude und jeden Wissenschaftler (eigene wie fremde) plus . Der Zweite er bekommt Punkte in der Anzahl der Wissenschaftler des ersten ers, der dritte pro Wissenschaftler des zweiten usw.

Bildquelle: Maria Manneck

Bildquelle: Manneck

Jeder auf der Forschungslte vertretene Forschungsstrang gibt daran beteiligten ern Punkte. Wieder erhält der vorderste er pro Lte die freigeschalteten Punkte aller vertretenen er, der zweite die Punktzahl des durch den vordersten besetzten Feldes, usw. Das gleiche Schema überträgt sich auch auf die Anzahl der auf der unteren Linke Ecke mit einem Stern markierten Gebäudekarten der er. Erneut erhält der er mit den mten Sternen die Summe aller vorhandenen Sterne und die folgenden er jeweils die Anzahl der Sterne des in dieser Wertung vor ihm liegendes ers. Zuletzt wird dieses Wertungsschema noch auf die im Verlaufe des s freigegebenen steine angewendet, wobei jeder freigegebene stein einen Punkt erbringt.

Wer am Ende mit den mten Punkten dasteht, hat das gewonnen. Insgesamt zeigt die Wertung sich als sehr zäher Vorgang und wirkt sehr undurchsichtig. Im Verlaufe des s ist es daher schwierig geeignete Züge zur Optimierung der einzelnen Punktzahl festzustellen. Warum die Auszählung der Mehrheiten so mühsam umgesetzt wurde, bleibt für mich ein . Ein einfacherer Mechanismus hätte der Schlusswertung und einem flüssigeren verlauf zum ende daher sehr gut getan.

Bildquelle: Maria Manneck

Bildquelle: Manneck

material

Mit allerlei Holzfiguren und Pappaufsteller begtert Antarctica bereits beim Auspacken. Die Figuren vermitteln sehr gut die zur Verfügung stehenden Ressourcen, Boote, Forscher und Forschungsfortschritte. Durch die Pappaufsteller der prestige Gebäude wird der Aufbau über das hin verdeutlicht und fortschritte sind klar zu erkennen. Insgesamt machen alle materialien einen guten Eindruck. Doch im Verlaufe des s wird ersichtlich, dass die etlichen Elemente auch schnell das feld überfüllen. Ist am Anfang noch alles übersichtlich durch die Aufsteller und Marker, so führt dies am Ende nahezu zu einer Reizüberflutung der er und kann stattdessen zu Verwirrungen führen.

Die Anleitung ist angenehm dünn und stellt die wichtigsten Elemente schlüssig vor. Hier und da hätte ein Bei für das Verständnis der einzelnen Aktionen gut getan. Ein wiederholter Blick in die gut strukturierte Anleitung wird aber bei allen zu klärenden Fragen ausreichen. Leider ist die Wahl der Aktionssymbole auf den Werftkarten und der Forschungslte nicht sofort verständlich. Hier muss des Öfteren zurück in die Anleitung geschaut werden, da ein Überblick zu Beginn fällt. Nach mehrmaligen runden stellt sich dieses Problem aber ein.

Bildquelle: Maria Manneck

Bildquelle: Manneck

Fazit

Die Thematik der lebensspendenden am Himmel der Antarktis wird wunderbar durch das eingefangen. Sämtliche Aktionsmöglichkeiten sind in sich verständlich und gehen Rund von der Hand. Durch die Kombination der vielen unterschiedlichen Punktequellen kommt es jedoch selbst für erfahrene er zu Verwirrungen. Die zahlreichen Optionen sind Fluch und Segen zugleich. So wird das sämtliche er bis ans letzte in Ihren Planungsfähigkeiten fordern. Wer die Übersicht auch am Ende des s noch behält, hat gute Chancen als Sieger hervorzugehen.

Familiener und Fans von gemächlichen en werden jedoch durch die zahlreichen eng miteinander verwobenen Mechaniken schnell überfordert sein. Die Altersempfehlung ab hat durchaus seine Berechtigung und ist meiner Meinung nach noch etwas unterschätzt.

Trotz der interessanten nmechanik strengt die komplizierte Suche nach Mehrheiten in den vielen Bereichen zu sehr an und hätte in vielen Bereichen deutlich entschlackt werden können. Insgesamt ist Antarctica daher nur ein durchschnittliches Gesellschafts und nur für er auf der Suche nach n Optimierungs-Herausforderungen zu empfehlen.

Test und Artikel von Alexander Dockhorn

Bewertung

6.0 Bewertung

Die Thematik der lebensspendenden am Himmel der Antarktis wird wunderbar durch das eingefangen. Sämtliche Aktionsmöglichkeiten sind in sich verständlich und gehen Rund von der Hand. Durch die Kombination der vielen unterschiedlichen Punktequellen kommt es jedoch selbst für erfahrene er zu Verwirrungen. Die zahlreichen Optionen sind Fluch und Segen zugleich. So wird das sämtliche er bis ans letzte in Ihren Planungsfähigkeiten fordern. Trotz der interessanten nmechanik strengt die komplizierte Suche nach Mehrheiten in den vielen Bereichen zu sehr an und hätte in vielen Bereichen deutlich entschlackt werden können. Insgesamt ist Antarctica daher nur ein durchschnittliches Gesellschafts und nur für er auf der Suche nach n Optimierungs-Herausforderungen zu empfehlen.

  • idee 6/10
  • Ausstattung 8/10
  • ablauf 5/10
  • Interaktion 8/10
  • Einfluss 6/10
  • tieg 3/10
  • Spaß 6/10

Weitere Informationen

  • Titel: Antarctica
  • Kategorie: Brettspiele
  • Verlag: Argentum Verlag

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