Arriala

Gemeinsam arbeiten Sie am Canal latéral à la Garonne, der in Frankreich eine wichtige Verbindung zwischen Südfrankreich und dem Mittelmeer darstellt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts schlägt Riquet dem König vor, diesen Kanal zu bauen. Leider konnte er seinen Bau, der eine geniale Ingenieursleistung darstellt, nie vollenden. Erst im 19. Jahrhundert wurde dieser Kanal fertig gestellt. Neben der Schiffbarkeit hat sich hier auch ein Naherholungszentrum entwickelt.

Erleben Sie in diesem Spiel die Fertigstellung des Kanalabschnitts zwischen Grisolles und Valence d‘Agen im Herzen des Departements Tarn-et-Garonne, im Südwesten von Frankreich. Jeder Spieler ist ein Bauherr, der seine Arbeiter optimal einsetzen muss, um den größten Bauabschnitt des (Kanal in der okzitanischen Sprache) zu bauen. Als Verantwortlicher der Baustelle können Sie allen Arbeitern (nicht nur den Ihren) Anweisungen erteilen. In fertig gestellten Abschnitten können Ihnen allerdings nur Ihre eigenen Arbeiter Prestigepunkte einbringen.

Aber man muss sich nicht nur um den Kanalbau kümmern, nein auch die am Rande des Kanals liegenden Weingüter müssen betreut werden, da diese zum Schluss noch entsprechende Punkte bringen. Wer durch die Bautätigkeit und durch den geschickten Einsatz seiner Arbeiter im Weingut die meisten Prestigepunkte erwirtschaftet hat, hat das Spiel gewonnen. Das Spiel besticht durch seine einfachen Regeln, denn jedem Spieler stehen pro Spielrunde fünf Aktionspunkte zur Verfügung, die er entsprechend umwandeln kann, wie zum Beispiel

Ein Aktionspunkt = einen Arbeiter um ein Feld bewegen
Vier Aktionspunkte = eine Schleuse bauen.
Mehr als fünf Aktionspunkte kann ein Spieler pro Runde nicht verwenden, man kann aber Aktionspunkte verfallen lassen.

Dabei kann der Spieler jede Figur bewegen, dass ist gerade sinnvoll, wenn man kurz vor einer Wertung steht, um hier die Mehrheit zu besitzen. Alle Aktionen sind fast selbsterklärend. Auf dem Kanal werden die Arbeiter eingesetzt. Ziel ist es, die Mehrheit in einem Abschnitt zu besitzen, um so Prestigepunkte zu erhalten. Weiterhin müssen in den Abschnitten auch noch Schleusen errichtet werden. Diese kann man durch Ausspielen einer Karte tun oder man investiert vier Aktionspunkte.

Nach der Wertung werden die entsprechenden Baumarker gesetzt. Die Figuren können jetzt wieder mittels Aktionspunkten gesetzt werden. Weiterhin können auch noch Flussbauwerke oder Meisterbauwerke errichtet werden. Diese bringen höhere Punkte, aber die Arbeiter sind bis zum Ende des Spiels nicht mehr einsetzbar.

Fazit
besticht durch einfache Regeln und ein wunderschön, etwas nostalgisch wirkendes Spielfeld bzw. auch Spielkarten. Trotz der relativ einfachen Regeln bietet das Spiel viel Platz für Strategen.

  • Verlag: Asmodee
  • Autoren: Florian Fay
  • Spieler: 2 bis 4
  • Dauer: 30 Minuten
  • Alter: 8 Jahre
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)

Hier erhältlich.
Arriala

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3 Kommentare

  1. Sehr oberflächliche “Rezension”. Im Spiel ist der Anreiz zu stark, Karten zu bunkern, die man vorzugsweise auf einen Schlag spielt, um eine sofortige Wertung auszulösen. Wer brav auf konventionelle Art Arbeiter bewegt, gibt den Kartenhortern nur Steilvorlagen!

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