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Asara – Land der 1000 Türme

In Asara werden Türme gebaut, die in der Pracht und der Größe von keinem anderen Ort erreicht werden. Bei dem ganzen Baugeschehen muss man darauf achten, dass der Kalif einem wohlgesonnen ist.

Wenn Sie das Spiel öffnen, werden Sie erstaunt sein, wie viel Spielmaterial in so einen kleinen Karton reinpasst. Und was leider nicht immer vorkommt, hier liegen ausreichend Zipptüten dabei, um das Spielmaterial ordnungsgemäß zu verpacken. Trotz des reichlichen Spielmaterials und der umfangreicheren Spielanleitung ist Asara schnell erlernbar. Sehr vorteilhaft ist, dass es eine Übersicht gibt, wie das Spiel aufgebaut werden muss, denn Asara besitzt ein sehr außergewöhnliches Spielfeld. Im Mittelteil des Spielplanes befindet sich der Baukreis, hier kann man durch seine Einkäufer das Baurecht erlangen, natürlich muss man hierfür eine Gebühr entrichten. Die vier Außenseiten stellen den Einkaufsbereich dar, wo der Spieler die einzelnen Turmteile erwerben kann. Hierzu muss ebenfalls immer ein oder mehrere Einkäufer ausgespielt werden. Zum Schluss wird die Gebühr entrichtet.

In den Ecken befinden sich die Bank oder auch das Haus der Spione.

Jeder Spieler versteckt sein Vermögen und seine Turmteile hinter einem Sichtschirm, so dass die anderen Spieler nicht mitbekommen, welche Schätze man besitzt. Im Anschluss wird das Spielmaterial, wie in der sehr gut beschriebenen Spielanleitung, verteilt. Über den Turmbau erhält der Spieler entsprechende Prestigepunkte. Die Höhe der Türme spielt erst in der Endauswertung nach dem vierten Jahr, dies sind gleichzeitig die Spielrunden, eine Rolle. Hier gibt es dann extra Punkte. Die Turmteile liegen in den vier Marktbereichen. In dem einen Markt erhält man nur die Spitze und in einem anderen den Sockel. Ein Turm muss dabei immer aus einem Sockel und einer Spitze bestehen. Es können aber auch Zwischenteile, wie Fenster, eingeschoben werden. Die jeweiligen Bauplättchen werden zuvor getrennt gemischt und in den jeweiligen Bereichen verdeckt abgelegt. Entsprechend den vorgegebenen Feldern werden die Turmteile offen ausgelegt. Der Rest der Plättchen bleibt liegen, da die Auslage zu Beginn jeder Runde neu aufgefüllt wird. Am Wertvollsten sind die Bauteile mit Goldverzierung, für diese gibt es jedes Mal zusätzliche Punkte.

Wenn ein Turm errichtet wird, muss dies immer in einer Farbe realisiert werden, das heißt, sie dürfen farblich nicht gemischt werden. Ein Bauteil erhält man, wenn man einen seiner Einkäufer ausspielt. Dabei herrscht auch hier Farbzwang, wenn ein grüner Einkäufer in dem einen Marktbereich ausliegt, muss der nächste Spieler, der ein Teil aus diesem Marktbereich haben will, die gleiche Farbe ausspielen. Man kann auch zwei Einkäufer opfern, wenn man nicht bedienen kann, um trotzdem ein Teil zu erhalten. Diese Karten werden verkehrt herum auf die dazugehörige Ablage abgelegt. Der Spieler muss eigentlich immer nur zwei Handlungen ausführen:

1.    Einkäufer aussenden, sprich Karte auslegen
2.    Aktion durchführen (Turmteil nehmen und bezahlen)

Wenn man der Meinung ist, dass man einen Turm errichten will, legt man die entsprechende Karte im Baukreis ab. Wobei man überlegen muss, wie viele Teile man verbauen möchte, denn man erhält eine konkrete Zuweisung. Im Anschluss wird der Turm errichtet. Wenn man mal knapp bei Kasse ist, muss man halt zur Bank, wo man ein kostenloses Baudarlehen erhält.

Fazit

Der entsprechende Spielablauf ist sehr stimmig und funktioniert tadellos. Auf Grund der doch relativ einfachen und verständlichen Regeln werden vor allem Gelegenheitsspieler oder Familien angesprochen. Das Spielmaterial ist qualitativ sehr hochwertig und im Gegensatz zu anderen Verlagen legt der Verlag noch Verpackungsmaterial bei, so dass nichts verloren geht. Das Spiel von und ist daher sehr empfehlenswert.

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