Atacama

Die Rohstoffe werden immer knapper, wer jetzt an den richtigen Stellen bohrt, kann viel gewinnen…

Und genau darum geht es bei dem Spiel : Die Bodenschätze in der gleichnamigen Wüste für sich zu erschließen. Doch man darf nicht einfach frei Schnauze buddeln. Wer sich nicht an die Schürfrechte hält, wird bestraft.

Die zwei bis vier Spieler setzen abwechselnd ihre Fördertürme auf die Karte mit den Bodenschätzen. Dabei ist zu beachten, dass zwei annektierte Bereiche keine gemeinsamen Kanten haben dürfen.

Wenn alle Bohrtürme auf der Karte stehen, ist das Ende des Spiels erreicht und es wird ausgewertet. Für einen Spieler zählen die Reihen für die Anderen die Spalten. Gewertet werden nur die Felder mit Bohrtürmen, wenn in der Reihe oder Spalte mehr als vier Bohrtürme stehen.

Bei dem entsprechend eingehaltenen Schürfrecht werden die aufgedruckten Punkte dann als positive Punkte angerechnet, wenn das Metall jedoch illegal gefördert wurde, als negative Bewertung.

Beim ersten Öffnen strömte ein etwas stärkerer Plastik-Geruch entgegen, der sich nach einiger Zeit aber legte. Ansonsten ist das Material gut verarbeitet.

Das Spiel ist schnell aufgebaut. Die Regeln sind sehr einfach, auch wenn die Anleitung etwas anderes vermittelt.

Für ein Strategiespiel ist die Dauer relativ kurz. So ist man meistens nach ca. 30 Minuten fertig, genauso wie es auch auf dem Spiel vermerkt ist. Dafür steht dann auch einer Revanche nichts mehr im Wege.

Im Endeffekt kann das Spiel mit einfachen Regeln, aber starker intellektueller Forderung punkten. Die Möglichkeiten, die sich für die Züge bieten, schränken sich im Verlauf des Spiels immer stärker ein. So überlegt man gegen Ende nicht mehr, wo man einen Bohrturm am besten platziert, sondern wo man ihn überhaupt noch hinstellen darf.

Fazit: Ein nettes kurzes und kleines Strategiespiel.

Verlag Mücke Spiele

Getestet und geschrieben von Ludwig Bedau

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