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Broom Service

“ vom Ravensburger Spieleverlag ist ein Brettspiel, in dem es darum geht einen Zaubertranklieferservice zu führen, indem man als Spieler in die Rolle einer Hexe oder eines Druiden schlüpft und magische Tränke in verschiedenen Landschaften auf dem Spielbrett möglichst gewinnbringend ausliefert. Doch es müssen nicht nur Zaubertränke ausgeliefert werden, es müssen auch mit Hilfe von Wurzel-, Kräuter- oder Früchtesammlern Tränke hergestellt und Ressourcen gesammelt werden.

Zur Spielvorbereitung ist nicht viel nötig, das Spielbrett wird mit der leichten Variante zuerst gespielt. Die Spielanleitung wirkt mit den vielen Seiten zunächst einmal kompliziert, jedoch sind die Regeln sehr simpel und schnell erlernt. Das Spiel ist für zwei bis fünf Personen gedacht und so bekommt jeder Mitspieler zwei Spielfiguren in derselben Farbe und die dazu passenden Rollenkarten. Sollten nicht alle Figuren belegt sein, so wird ein Stapel mit den übrigen Rollenkarten neben das Spielfeld gelegt und die erste Karte aufgedeckt. Aus den zehn beiliegenden Ereigniskarten werden sieben gezogen und verdeckt neben das Spielbrett platziert. Die erste Ereigniskarte wird offen aufgedeckt. Gespielt werden insgesamt sieben Runden.

Die beiden Spielfiguren eines jeden Spielers werden nun auf den vorgesehenen Gebieten platziert. Danach muss jeder Spieler von seinen zehn Rollenkarten vier Karten auswählen, die er oder sie in dieser Runde spielen möchte. Der älteste Spieler beginnt die erste Runde, dabei werden die Regeln, die von der Ereigniskarte vorgesehen ist, miteinbezogen, wobei jede Ereigniskarte eine unterschiedliche Regel offenbart. Die Rollenkarte, die neben dem Spielbrett offen liegt, besagt, dass, wenn man dieselbe Karte auf der Hand hat und diese ausspielt, man Minuspunkte sammelt. Der älteste Spieler deckt nun eine seiner Karten auf und muss sich entscheiden, ob er die mutige Variante spielt, in der er viel erreichen kann, zum Beispiel das Sammeln von extra Punkte oder Ressourcen. Bei der mutigen Variante kann der Spieler aber auch leer ausgehen, falls ein anderer Spieler dieselbe Karte legt.

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Alternativ könnte er auch die feige Variante ausspielen, in der er die Aktion sofort ausführt, wie beispielsweise seine Spielfigur in ein anderes Gebiet zu setzen oder nicht so reich mit Punkten oder Ressourcen belohnt zu werden. Entscheidet er sich für die mutige Variante, ist der nächste Spieler an der Reihe. Hat er die Karte seines Vordermannes nicht auf der Hand, sagt der Spieler weiter. Wenn er die Karte jedoch besitzt, muss er diese ausspielen und sich entscheiden, ob er die mutige oder die feige Variante spielt. Bei der feigen Variante kann er die Aktion sofort ausspielen bei der mutigen Variante ist dann der nächste Mitspieler an der Reihe. Wenn alle Spieler an der Reihe waren, wird solange gespielt, bis keiner der Spieler mehr Karten auf der Hand hat und dann beginnt die nächste Runde. Gewinner ist dann der Spieler, welcher am Ende der sieben Runden am meisten Punkte erzielen konnte. Es gibt noch eine schwierigere Version, in der dann noch weitere Regeln hinzugefügt werden, sodass es auch einen Anreiz zum Wiederspielen gibt. Die Spielmaterialien machen einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck und sind liebevoll sowie amüsant gestaltet.

Fazit
Das Spiel ist unterhaltsam und lässt sich gut spielen, wobei es am besten ist, wenn höchstens vier Spieler spielen. In Folge dessen bleibt die fünfte Rolle übrig und kann dadurch für alle Spieler mitgenutzt werden. Dadurch wird weit aus mehr Spannung aufgebaut und man muss mehr mitdenken. Irritierend ist, dass es im Spiel heißt, man soll Tränke herstellen, jedoch werden diese nur gesammelt, vielleicht könnte man in einer Erweiterung auf das Brauen der Tränke eingehen, indem man die Zutaten sammelt und diese dann gegen fertige Tränke austauschen kann, das würde mehr Spielraum für Kreativität und mehr Variationsmöglichkeiten schaffen. Insgesamt überzeugt das Spiel aber auch ohne das Brauen der Tränke und schafft es den Abend amüsant und gesellig zu gestalten.

  • Spielzeit: ca. 45 – 75 Minuten
  • Vertrieb: Ravensburger Spieleverlag | Alea
  • Anzahl: 2 – 5 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Bildquelle: Ravensburger Spieleverlag

Test und Artikel von Judy und Christian

Update (2015-07-06): Das Karten-Brettspiel “” wurde heute von der “Spiel des Jahres”-Jury zum “Kennerspiel des Jahres 2015” ausgezeichnet.

Bewertung

9.1 Bewertung

Das Spiel ist unterhaltsam und lässt sich gut spielen, wobei es am besten ist, wenn höchstens vier Spieler spielen. In Folge dessen bleibt die fünfte Rolle übrig und kann dadurch für alle Spieler mitgenutzt werden. Dadurch wird weit aus mehr Spannung aufgebaut und man muss mehr mitdenken. Irritierend ist, dass es im Spiel heißt, man soll Tränke herstellen, jedoch werden diese nur gesammelt, vielleicht könnte man in einer Erweiterung auf das Brauen der Tränke eingehen, indem man die Zutaten sammelt und diese dann gegen fertige Tränke austauschen kann, das würde mehr Spielraum für Kreativität und mehr Variationsmöglichkeiten schaffen. Insgesamt überzeugt das Spiel aber auch ohne das Brauen der Tränke und schafft es den Abend amüsant und gesellig zu gestalten.

  • Spielidee 9/10
  • Ausstattung 9/10
  • Spielablauf 9/10
  • Interaktion 10/10
  • Einfluss 8/10
  • Spielbarkeit 10/10
  • Spaß 9/10

Weitere Informationen

  • Titel: Broom Service
  • Kategorie: Brettspiele
  • Autor: Andreas Pelikan & Alexander Pfister
  • Verlag: Ravensburger Spieleverlag | Alea

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1 Kommentar

  1. das Spiel war vorher Wie verhexxt reines Kartenspiel. Dann wird um die Karten ein Brett gebastelt. Und dann wird das Brett wieder weggenommen und es erscheint wieder als Kartenspiel. Das Rad ist schon erfunden, es kann kein zweites Mal erfunden werden!

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