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Burger Joint

Pizza und Burger sind zwar nicht immer gesund, schmecken aber unheimlich gut. Und die selbstgemachten schmecken natürlich am besten. Warum soll man nicht seine Erfahrungen nutzen, um mal eine eigene Kette aufzumachen. Bei diesem Spiel übernimmt ein Spieler eine Pizza- und ein anderer die Burgerkette. Das Ziel besteht darin, das größte Imperium aufzubauen. Wer als erster zwölf Siegpunkte erreicht hat, hat das Spiel gewonnen.

Jeder Spieler erhält sein Spielbrett, welches in vier Spalten unterteilt ist. Dies sind Werbung, Imbissbuden, Spezialitätenrestaurants und Bistros. Jeder Spieler startet mit einer Imbissbude und zwei Spezialitätenrestaurants. Oberhalb jeder Spalte ist ersichtlich, welche Materialien benötigt werden, um eine weitere Imbissbude oder Restaurant einzurichten. Das Material in Form von 60 unterschiedlich farbigen Holzwürfeln wird zu Beginn des Spieles in einen Stoffbeutel getan.

Indem das Imperium erweitert wird, erhalten die Spieler Siegpunkte. Weiterhin werden hierdurch mehr Waren produziert.

Eine weitere Tafel, die beide Spieler nutzen, dient als Lager und Siegpunktanzeige. Das eigentliche Spiel läuft in fünf Phasen ab. In der ersten Phase erfolgt die Produktion. Dabei müssen die Spieler aus dem Beutel farbige Holzwürfel ziehen. Die Anzahl hängt von der Anzahl der Spezialitätenrestaurant und der Bistros ab. Maximal dürfen aber nur vier Würfel gezogen werden. Die Würfel werden in die Mitte der gemeinsamen Ablagetafel abgelegt. Entsprechend der Vorrechte, die ein Spieler besitzt, werden diese Würfel in den eigenen Ablagebereich geschoben. Wenn beide Spieler dieses Vorrecht besitzen, entfällt dies.

Jetzt kann der Startspieler suchen, welchen Würfel er benötigt, diesen zieht er in seinen Bereich. Dazu kann er den Würfel aus diesem Bereich oder aus dem gemeinsamen Gebiet ziehen. Im Anschluss werden die restlichen Würfel wieder in dem gemeinsamen Gebiet abgelegt. Nun nehmen die Spieler abwechselnd je einen Würfel aus dem gemeinsamen Gebiet in das eigene Zwischenlager. Allerdings hängt die Zahl vom Besitz der Restaurants ab. In der nächsten Phase können die Spieler Holzwürfel tauschen. Der normale Tauschkurs liegt bei eins zu drei. Wenn der Spieler ein Bistro besitzt, ermöglicht dies auch noch Sonderfunktionen. Diese kann nur einmal pro Zug genutzt werden.

In der nächsten Phase können die Spieler die Waren nutzen, um ihr Imperium zu erweitern. Die Holzwürfel werden dann wieder in den Stoffbeutel getan. Auf das gekaufte Objekt wird ein entsprechender Spielchip gelegt. Das Problem besteht darin, dass die Spieler die Gebäude nicht willkürlich kaufen können. Um ein Spezialitätenrestaurant zu gründen, benötigt man vorher eine Imbissbude, die dann wieder abgerissen werden muss, um die höhere Stufe zu errichten. Im Anschluss werden die Punkte verteilt. Sollten danach die Spieler mehr als sieben Holzwürfel besitzen, müssen die übrigen Würfel wieder abgegeben werden.

Fazit

Spielerisch ist ein interessantes Spiel, auch wenn es glücksabhängig ist. Trotzdem lässt es den Spielern noch viele Handlungsmöglichkeiten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Die Spielanleitung wurde sehr verständlich geschrieben, so dass gerade Gelegenheitsspieler mit dem Spielprinzip schnell vertraut werden.

  • Autor/in: Joe Huber
  • Grafik: Christof Tisch
  • Verlag: Rio Grande Games
  • Preis: 19.99
  • Kategorie: Gesellschaftsspiel
  • Anzahl Spieler: 2
  • Altersgruppe: ab 10 Jahre
  • Spieldauer: ½ Stunde
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)

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