Cluedo Geheimagent

Der Ursprung von Cluedo reicht bis in das Jahr 1949 zurück, denn in diesem Jahr wurde es von Anthony Pratt erfunden. Dabei ist der Begriff Cluedo eher ein Kunstwort, welches aus Clue (Schlüssel) und Ludo (Spiel) zusammengesetzt wurde. Cluedo als Marke von Parker wird auch entsprechend gepflegt, wobei dass eigentliche Spielprinzip nie verändert wurde.

Es wurde immer die Kombinationsgabe und die Fragetechnik in den Vordergrund gestellt, sodass die Spieler sich in diese Rollen hineinversetzen konnten. Gesucht wurden immer Täter und Tatwaffe.

Viele wissen auch nicht, dass Cluedo eine Idee für eine Kriminalkomödie bot. So entstand 1985 der Film Clue (Alle Mörder sind schon da), der heutzutage schon Kultcharakter hat.

Nun lag es wohl nahe, das Spiel dem heutigen Stand der Zeit anzupassen und es gleichzeitig zu revolutionieren. ist das erste Spiel mit integriertem SMS-Spielmechanismus. Die SMS bieten Zusatzaufgaben, die der jeweilige Spieler, der an der Reihe ist, erfüllen muss. Insgesamt werden pro Spiel sechs SMS versandt. Aber keine Angst, Sie können das Spiel ohne Handy spielen. Auch das Spielfeld erinnert nicht mehr an das Schloss mit den verschiedenen Räumen, sondern Sie bewegen sich durch verschiedene Städte.

Eigentlich erinnert das jetzige Spiel eher an einen Agenten-Thriller à la James Bond. Und wie bei Bond haben Sie auch einen Konkurrenten – Agent Black, auf den Sie achten müssen. In diese Rolle kann jeder Spieler schlüpfen, nur schaden Sie sich dabei auch selber.

Eine weitere Neuheit ist die Schwarzlichtlampe, mit deren Hilfe Sie geheime Botschaften entschlüsseln müssen. Und dies kommt gerade bei jüngeren Spielern an.

Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spieles seine Ausrüstung, zu der auch eine Spielübersicht zählt, und gerade dieses ist sehr vorbildlich. Spielen Sie Cluedo die ersten beiden Mal ohne die Handyfunktionen. Im übrigen liegt dem Spiel auch kein Handy bei.

Jeder Zug besteht aus fünf verschiedenen Schritten, die Sie ausführen müssen. So muss am Anfang eines Zuges ein Agent aktiviert werden. Dabei darf der Agent eine bis zwei Städte weiterziehen. Sie müssen auf alle Fälle allen Anweisungen folgen. Es kann auch passieren, dass ein Gegenstand auf Ihrem Weg liegt, dieser muss auf alle Fälle der aktivierte Agent mitnehmen.

Sie haben immer nur so viel Zeit, bis der Punktmarker des schwarzen Agenten auf einen normalen Agenten trifft und dann heißt es für alle Spieler, Farbe bekennen. Dann erfolgt die Punktwertung, die das erste Mal etwas sehr komplex ist. Hierzu gibt es eine hervorragende Anleitung im Spielheft. In der Spielanleitung wurde ein kompletter Zug im Detail dargestellt, damit Sie sich mit dem doch komplexen Spielprinzip vertraut machen können.

Fazit

ist trotz des komplexen Spielprinzipes relativ schnell erlernbar. Die Handyversion ist sehr witzig und bringt auch noch etwas Schwung in das Spiel, wird aber nicht unbedingt benötigt.

Angaben

  • Verlag: Parker Spiele
  • Kategorie: Gesellschaftsspiel
  • Alter: ab 9 Jahre
  • Spieler: 2 bis 6
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
  • Spieleinteilung: Familienspiel, Vielspieler

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