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Colosseum

Ja wer kennt sie nicht die beiden Helden, die das Römische Reich zum Erzittern brachten, Asterix und Obelix. Sie standen hier und haben Cäsar das Fürchten gelehrt.

Die Römer waren nicht nur durch ihre Weltmacht bekannt sondern auch durch ihre prächtigen Bauten. Das war zu dieser Zeit das größte Bauwerk und auch gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt. Days of Wonder hat wieder ein komplexes und umfangreiches Spiel herausgebracht.

Mit Brot und Spiele werden in den Arenen Veranstaltungen durchgeführt.

Drei bis fünf Spieler versuchen sich als römischer Impressario eines Kolosseums gegen die Konkurrenz durchzusetzen und durch das erfolgreichste Schauspiel mit den meisten Zuschauern zu unsterblichem Ruhm zu gelangen.

Am Anfang stehen dem Spieler nur kleine Arenen zur Verfügung. Diese müssen im Laufe des Spiels ausgebaut werden. Auf den Programmkarten steht, welche Spektakelplättchen man haben muss und wie viel diese kosten und wie groß die Arena sein muss. Je größer die Arena um so mehr Zuschauer kommen. Die Zuschaueranzahl ist aber auch noch von anderen Faktoren abhängig und kann somit beeinflusst werden. Wenn zum Beispiel Senatoren zu den Spielen kommen, können auch der Konsul und der Kaiser selber zu den Spielen vorbeischauen.

Wenn man die meisten Spektakelplättchen von einer Sorte besitzt, hat man einen Star. Dies kann ein Gladiator sein und dieser lockt die Zuschauer an.

Es gewinnt der, der das erfolgreichste Schauspiel mit den meisten Zuschauern durchgeführt hat.

Die Spieler haben fünf Runden Zeit, um dieses Spielziel zu erfüllen. Eine Runde besteht aus fünf Phasen.

Einmal muss man investieren entweder in das Programm oder den Ausbau seiner Arena. Dafür hat der Spieler am Anfang ein Startkapital. Natürlich werden auch Einnahmen getätigt. Weiterhin müssen Spektakelplättchen erworben werden. Dafür gibt es auf dem Spielfeld verschiedene Märkte. Hier kann man die Spektakelplättchen ersteigern.

Natürlich kann es passieren, dass man das Spektakelplättchen nicht gebrauchen kann. Dieses Dilemma kann in dieser Phase behoben werden. Man kann in dieser Phase mit den anderen Spielern handeln. Nach der Devise gib mir was und du bekommst das. Man kann mit Spektakelplättchen oder auch mit Gold handeln.

Nun ist es aber soweit, es geht an die Aufführung in der Arena. Hat man nicht alle Spektakelplättchen, führt das unweigerlich zu sinkenden Zuschauerzahlen. Natürlich muss die Arena die entsprechende Größe besitzen. In dieser Phase können die Senatoren, Konsule oder auch der Kaiser bewegt werden. Dieses wird ausgewürfelt. Besitzt man die Kaiserloge können zwei Würfel benutzt werden.

Ist das Schauspiel abgeschlossen wird geprüft, wie viele Spektakelplättchen fehlen und wie viele Zuschauer daher ins Stadion gelockt wurden.

Steht die Anzahl an Zuschauern fest, bekommt der Spieler die Einnahmen. Wer von den Spielern das beste Ergebnis erzielt hat, bekommt ein Podium. Außerdem muss ein Plättchen aus dem Spiel abgegeben werden.

Fazit

Days of Wonder hat ein reichlich ausgestattetes Spiel auf den Markt gebracht. Ein grafisch hervorragendes Spielfeld und wunderschön gestaltete Spielfiguren sind eine wahre Pracht.

Am Anfang wirkt alles sehr viel, aber alles ist aufeinander abgestimmt. Und schon nach dem zweiten Spiel geht alles reibungslos.
Das Spiel bietet gerade auch den Taktikern viele Freiräume.

Das Spiel wird nie langweilig und bis zur letzten Spielphase ist alles offen. In zwei Stunden ist aber leider alles vorbei. Und trotzdem bekommt man immer wieder Lust, eine neue Reise in das Alte zu planen. Und vielleicht begegnet man auch noch den zwei Galliern.

Das Spiel ist auf Grund der vielfältigen Möglichkeiten erst für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

  • Anzahl Spieler: Für 3 bis 5 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahre
  • Verlag: Days of Wonder
  • Autor: Wolfgang Kramer, Markus Lübke
  • Spieldauer: Ca. 60 bis 120 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)

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