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Cuboro tricky ways

wurde im letzten Jahr auf der Spiel in Essen vorgestellt und hatte im positiven Sinne dort für Aufmerksamkeit gesorgt. Viele dieser Teile, die für das Spiel verwendet werden, stammen eigentlich aus den Set‘s der Kugelbahn, die diese Firma (eigentlich) seit Jahren herstellt und vertreibt.

Kugelbahnsystem cuboro
Wer hat es erfunden, die Schweizer. Die Kugelbahnen, die aus dem beschaulichen Schweizer Kanton Bern kommen, haben eine lange Tradition. Matthias Etter, ihr Urheber und Gestalter, hatte den Vorläufer in den 70er Jahren entwickelt.

Hier noch aus Ton, aber die Grundidee ist gleichgeblieben. Die Idee dieses Spieles war für Kinder mit motorischen Schwächen gedacht. Später wurde Holz daraus.

Die Grundform sind Buchenholzwürfel in einer Größe von 5 x 5 cm. Dabei kann jeder Würfel bis zu drei Funktionen beinhalten, die an der Oberfläche und im Innern enthalten sind.

Cuboro hat auch einen pädagogischen Nutzen, denn es fördert das mathematische und geometrische Verständnis bzw. die Vorstellungskraft.


Das Spiel besteht auch hier aus hochwertigem Buchenholz und zusätzliche einem Rahmen aus Ahornholz , was sich auch im Preis von knapp 100 Euro nieder schlägt. Wobei durch diese Qualität das Spiel ewig hält und vererbt werden kann. Es ist halt wie ein guter Wein, der auch nicht billig ist. Das Spiel kann man in zwei Varianten spielen.

Für jede Variante gibt es eine entsprechende Startaufstellung. In der ersten Variante wird nur oberflächlich die Kugel zum Zielfeld bewegt. Und in der zweiten Variante wird auch die Glaskugel oder Murmel unterirdisch zum Zielfeld gebracht.

Cuboro tricky ways1

Die Spielfigur, die jeder der Spieler erhält, wird auf das Startfeld gesetzt. Mit Hilfe der Spielfigur werden die Punkte angezeigt, die jeder Spieler erhält. Anschließend werden die Murmeln aufgeteilt und jeder Spieler erhält noch eine rote Murmel, einen Joker.

Mit deren Hilfe hat man einen Zug mehr. An den entsprechenden Außenseiten befinden sich die Ziellöcher, in welche die Kugel fallen muss. Diese bleiben dann auch liegen.

Das Spielfeld wird wie beschrieben aufgebaut. Der Spieler hat jeweils drei Aktionen, die er ausführen kann. Wobei er auch mehrfach eine Aktion ausführen kann. Dies bezieht das Drehen, Verschieben der jeweiligen Würfel ein, denn schließlich muss die Kugel jedes Mal in ein anderes Loch fallen.

Aber Vorsicht, dabei darf nie mehr als ein Würfel vom Spielplan entfernt oder umgesetzt werden. Dies bezieht auch das Verschieben mehrerer Würfel ein. Also immer schön nur einen Würfel bewegen. Sobald man fertig ist, wird der Startturm aufgestellt und die Kugel eingeworfen. Rollt sie mal nicht richtig, darf diese auch gepustet werden.

Dann erfolgt die Wertung, hier werden die Würfel gezählt, über die die Kugel gerollt ist. Und anschließend werden die Punkte mit dem Spielstein gesetzt. Dabei wird aber der Startturm mitgerechnet.

Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel. In der zweiten Variante rollt die Murmel auch unterirdisch. Und daher werden die Strecken, die die Murmel zurücklegt, länger und dies ergibt mehr Punkte.

Aber Vorsicht, hier wird das abstrakte Denken gefordert. Und neben den Grundregeln gibt es hier nun auch Minuspunkte, wenn man die Bausteine dreht. Nur Schieben bleibt ohne Punktabzug.

Fazit
Cuboro besticht durch die hervorragende Qualität des Spielmaterials. Zwar ist die Idee als solches nicht neu, wurde hier aber qualitativ am besten umgesetzt. Vor allem die zweite Spielvariante mit Minuspunkten regt dazu an, strategisch und taktisch anders vorzugehen.

Und fordert den Spieler so richtig heraus. Unterm Strich gesehen ist das Spiel genial, macht Spaß, vor allem wenn die gesamte Familie mitspielt. Einfach Klasse.

  • Verlag: cuboro
  • Autor: Johannis Guischard
  • Spieleranzahl: 2 bis 4
  • Alter: ab 6 Jahren
  • Spieldauer: 20-50 Min

 

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