Der Hexer von Salem

zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schriftstellern. Seine Genres sind die Horror, Science-Fiction- und Fantasyliteratur.

Seine Bücher hatte er auch teilweise unter Pseudonym herausgegeben. Und über 35 Millionen Bücher hat er bereits verkauft. Seit einigen Jahren wird sogar ein Wolfgang-Hohlbein-Preis (Literaturpreis) vergeben.

ist ein sehr anspruchsvolles Brettspiel. Der Roman hat sehr viele Anhänger aus dem Rollenspielbereich und es wurde von allen Kritikern sehr hochgelobt.

Das Spiel bedient sich des Cthulhu-Mythos, an dem u.a. mitgearbeitet haben.

Durch die Spielgeschichte und durch die Gestaltung des Spielfeldes werden Sie in eine dunkle Welt versetzt. Hier warten uralte Dämonen nur darauf, durch einen Riss in unsere Welt einzudringen. Sie müssen diese dunklen Geister aufhalten. An Ihrer Seite kämpft .


Als erstes sollten Sie sich das komplexe Spielfeld und das entsprechende Spielmaterial vornehmen. Die vierseitige Spielanleitung sieht zwar sehr wenig aus, aber die Spielregeln sind sehr komplex.

Deshalb wird auch das erste Spiel länger dauern als angegeben. Dies ist aber normal.

Das Spiel
Als Student kämpfen Sie an der Seite des Hexers gegen die bösen Mächte. Sie müssen gemeinsam den „Großen Alten“ aufhalten. Sie kämpfen gemeinsam, aber Sie dürfen Ihr Wissen nicht an die anderen weitergeben. An den verschiedenen Orten befinden sich magische Portale, die wieder geschlossen werden müssen. Aber nach und nach kommen Kreaturen ins Spiel, die Ihnen das Leben zur sprichwörtlichen Hölle machen können. Sie müssen die Portale schließen, gegen Kreaturen kämpfen und aufpassen, dass Necron nicht zu viel Macht bekommt, sonst ist alles verloren.

Entsprechend der Spielanleitung wird das zahlreiche Spielmaterial vorbereitet. Jeder Spieler erhält eine Spieltafel und seine Ortskarten in seiner Farbe. Auf Ihrer Spieltafel werden magische Gegenstände abgelegt. Weiterhin sehen Sie, welche Geistesstärke Sie gerade besitzen. Fällt diese auf „0“ sind Sie dem Wahnsinn verfallen und scheiden aus.

Der Startspieler bekommt die Kreaturenkarten und der letzte Spieler erhält die Ereigniskarten. Jede Kreatur ist zweimal im Stapel enthalten. Wenn beide ausgespielt sind, wird die Kreatur aktiviert.

Die Kreaturkarten werden nach und nach an den einzelnen Orten auf dem Spielfeld verteilt. Sie starten von der Universität aus. Dies gilt auch für den Hexer. Die Kreaturen können durch das Ausspielen von den entsprechenden Gegenständen besiegt werden. An den Orten in der Stadt werden per Zufall die Gegenstände sowie die Artefakte verteilt, indem Sie diese Spielkarten aus einem Beutel ziehen und Sie wie vorgegeben anlegen.

Durch das Ausspielen der Ortskarten können Sie sich zu diesen begeben. Nach dem Ausspielen werden diese beiseite gelegt, erst durch das Reisen zur Universität bekommen Sie die ausgespielten Ortskarten wieder zurück. An den Orten befinden sich Portale, diese müssen Sie mittels einer magischen Brille ansehen und dann mittels Artefakt verschließen. Sollte sich dahinter eine Wand befinden, dürfen Sie dieses Portal nicht verschließen. An den einzelnen Orten befinden sich auch noch Gegenstände, die Sie zum Kampf gegen die Kreaturen einsetzen können.

Dabei müssen Sie aufpassen, dass der Necron nicht zu mächtig wird. Das Spiel selber läuft in Runden passiert ab. Erst wird eine Kreatur aufgedeckt und an einen entsprechenden Ort abgelegt. Bei vier Spielern werden immer zwei Kreaturen abgelegt. Wenn zwei gleiche Kreaturen gezogen worden, ist die Kreatur aktiviert. Dabei können Sie Gegenstände usw. verlieren.


Nach der Kreatur spielt der aktive Spieler eine Ortskarte aus und reist zu diesem Ort.

Liegt an diesem Ort eine Kreatur, wird per Würfel entschieden, was Sie verlieren. Neben Lebenspunkte sind dies auch Gegenstände. Sollte am Ort stehen, brauchen Sie nicht zu würfeln. Wenn Sie die Gegenstände besitzen, die auf der Kreaturenkarte angegeben sind, können Sie sie besiegen. Weiterhin können sich einen ausliegenden Gegenstand nehmen oder durch Ausspielen der magischen Brille das Portal ansehen. Wenn alle Spieler am Zug waren, wird die Ereigniskarte ausgespielt.

Sollte der Necron zum Dämonenfeld geraten, ohne das alle „Großen Alten“ Karten aufgedeckt sind, haben Sie alle das Spiel verloren. So müssen Sie auch während des Spieles die Necronomicon ausspielen, so dass diese speziellen Karten ausgespielt werden können. Diese müssen zwar umgedreht werden, haben dann wiederum auch teilweise negativen Einfluss. So wird durch eine dieser Karten der Necron bewegt.

Fazit

ist ein sehr komplexes Spiel, welches Sie erst durch mehrmaliges Spielen verstehen werden. Die Spieler sollten älter als 12 Jahre sein, da sie diese komplexen Zusammenhänge sonst nicht erkennen werden. Auch sollten Sie sich klar sein, dass das Spiel nicht etwas für zwischendurch ist. fordert und richtet sich eher an Spieler, die bereits Erfahrungen haben. Aber auch Gelegenheitsspieler können sich schrittweise an das Spiel heranwagen.

Die grafische Gestaltung des Spielmaterials ist hervorragend gelungen. Die Spielanleitung ist, trotz dass sie sehr komplex ist, sehr verständlich geschrieben.

Angaben

  • Verlag: Kosmos
  • Autor:
  • Alter: ab 12 (eher 13 Jahren)
  • Dauer: 60 bis 90 Minuten
  • Spieler: 2 bis 4
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer)
  • Spieleinteilung: Vielspieler, Gelegenheitsspieler
  • http://www.hohlbein.net/

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1 Kommentar

  1. Interessant, dass noch niemand einen Kommentar abgegeben zu haben scheint.

    Leider fällt mein Kommentar nicht sehr positiv aus, da in diesem Spiel von Komplexität ja wohl keine Rede sein kann und noch viel unzutreffender, als der bereits genannte Punkt, die Aussage des Autors dieser Rezension ist: Hohlbein habe am Cthulhu Mythos mitgearbeitet !…
    Das muss man erstmal sacken lassen.
    Hohlbein hat sicherlich vieles geleistet, aber er hat definitiv nicht am Cthulhu Mythos n Teilen oder als Ganzes mitgearbeitet!
    Er hat sich des durch H.P. Lovecraft beschriebenen Cthulhu Mythos bedient, um in diesem Umfeld seinen Protagonisten, den “Hexer von Salem”, sowie den in diesem Brettspiel ebenfalls vorkommenden Antagonisten “Necron” unterzubringen.
    Ursprünglich als Roman, dann als Bücher, die mehrere Romane zusammenfassten und “ein wenig die Kanten glätteten”, diese wiederukm in Sammelbänden zusammengefasst und schlußendlich als Grundlage für dieses Brettspiel genutzt!

    Im Gegensatz zu dem Brettspiel “Arkham Horror” basiert “Der Hexer von Salem” also auf dem literarischen Werk von Wolfgang Hohlbein, welches nur eine gewisse Verwandtschaft zu H.P. Lovecraft Werk hat und nicht auf dem Cthulhu Mythos an sich.

    Noch einmal zum mitschreiben:
    Wolfgang Hohlbein schuf die Abenteuer um den Hexer von Salem und nutzte hierfür die Welt des Cthulhu Mythos, welche durch H.P. Lovecraft erschaffen wurde.
    “Der Hexer von Salem” ist nicht Bestandteil des Cthulhu Mythos, sondern nur daran angelehnt!

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