Die 3 Gebote

Das Spiel stammt aus der Feder eines Autorenteams um Friedemann Friese, der 1970 in Stadthagen geboren wurde. Bereits 1992 gründete er seinen ersten Spielverlag (Spiele-Bau-Stelle). Neben dem Verlegen von Spielen hat er auch schon zahlreiche Spiele entwickelt. Er wurde bereits mehrfach für einen Preis nominiert, jedoch war es leider noch nicht von Erfolg gekrönt.

Aber seine Spiele sind interessant und abwechslungsreich. Bei diesem Spiel arbeitete er mit Gordon Lamont und Fraser Lamont zusammen. Dabei soll das Spiel bei einer abendlichen gemeinsamen Feier entstanden sein. Das zeigt auch, dass Spielentwickler ein lustiges Völkchen sind und nicht nur alles im stillen Kämmerlein entwickeln.

Das Spiel
In diesem Spiel übernehmen Sie die Rollen der Hohepriesterin und ihrer Novizen. Dabei wollen die Novizen viel gutes Karma bekommen und die Hohepriesterin möchte natürlich ihre Religion verbreiten. Dafür erhält diese auch positives Karma.

Der Spielplan zeigt den sogenannten Heiligen Kreis, in dem die entsprechenden Rituale stattfinden. So ist dieser dem Thema angepasst und sieht etwas düster aus. Das Spielfeld als solches wurde in 12 Gebiete aufgeteilt.


Sie sollten sich auf alle Fälle vor dem ersten Spiel mit den Spielkarten vertraut machen. Die Rolle der Hohepriesterin wechselt pro Spielrunde. Sie legt als erstes die Schicksalskarten vor sich ab und platziert dann die Artefakte auf dem Spielfeld.

Anschließend zieht die Hohepriesterin zwei Aktions- und zwei Artefaktkarten. Diese geben vor, was die Mitspieler tun müssen, um Plus- oder Negativpunkte sprich positives oder negatives Karma zu erhalten. Diese Karten kennt nur die Hohepriesterin. Somit bestimmt die Hohepriesterin die Regeln, die anderen Spieler kennen die Regeln nicht. Sie bestimmt die drei Gebote, das Tabu und die Heilige Grenze.

Die anderen Spieler versuchen durch das Verstellen der Artefakte diese Aufgaben zu erfüllen. Dabei gibt es auch Aufgaben, wo Sie halt nicht nur den oder die Steine verstellen müssen sondern Sie müssen sich auch bewegen, sprechen oder ….

Ob Sie richtig liegen, erfahren Sie, wenn die Hohepriesterin das Karma berechnet. Hierzu bezieht sie auch die drei Aufgabenkarten ein. Auf alle Fälle sollte die Hohepriesterin darauf achten, dass kein Spieler null Punkte erhält, sonst ist sie relativ schnell ihren Posten los.

Die Schicksalskarten werden wieder entsprechend der Spielanleitung auf den Ausgangszustand gedreht. Die Aktionsrunden sind von der Spieleranzahl abhängig.

” ist ein interessantes Spiel mit einem wirklich interessanten Spielprinzip. Bei dem Spiel muss man auch mal etwas Verrücktes machen, sei es zu tanzen oder mit der Hohepriesterin zu sprechen. Dadurch ist sehr viel Bewegung im Spiel. Man muss sich natürlich auch darauf einlassen, aber dann lässt es einen nicht mehr los. Es ist toll, dass Andrea Meyer dieses Spiel in ihrem kleinen Verlag verlegt hat. Dabei wurde im letzten Jahr eines ihrer Spiel auf der Nominierungsliste der Jury Spiel des Jahres gesetzt.

Weitere Informationen und auch einen Film zu den Regeln, welches Friedemann Friese selber kommentiert, finden Sie im Internet.

Angaben

  • Autor/in: Friedemann Friese, Gordon Lamont und Fraser Lamont
  • Grafik: Fréderic Bertrand
  • Verlag: BeWitched-Spiele
  • Status: Lieferbar
  • Preis: EUR 24.00
  • Kategorie: Gesellschaftsspiel
  • Anzahl Spieler: 3-7
  • Altersgruppe: ab 10 Jahre
  • Spieldauer: ¾ Stunde
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittel schwer spielbar)

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