Die Fürsten von Florenz

versetzt den Spieler in die Zeit des 16. Jahrhunderts. Im Spiel selber befinden sich noch zwei Erweiterungen. Das Ziel des Spiels ist das Erringen von Prestigepunkten und wer die meisten hat, gewinnt das Spiel. Diese Punkte können durch den Bau von Gebäuden oder auch durch den Kauf von Karten erreicht werden. Nur müssen bei der letzten Variante die beschriebenen Siegbedingungen erfüllt werden. Weiterhin können durch den Bau von großen Bauwerken entsprechende Punkte eingefahren werden.

Wie gesagt, das Vorhaben wird von Runde zur Runde schwerer. Dabei muss der Spieler beachten, dass für die bestimmten Personen, die im Fürstentum leben, auch die entsprechenden Gebäude oder Landschaften vorhanden sind. Gerade aber hier liegt die Stärke des Spiels, das taktische Abwägen, investiere ich lieber oder mache ich das große Geld und hole später zum großen Schlag aus.

Die Regeln sind sehr einfach und auch wenn das Regelwerk etwas dick erscheint, erklärt es dem Spieler Schritt für Schritt die zahlreichen Möglichkeiten. Verschiedene Spielschritte wurde auch grafisch zum besseren Verständnis dargestellt. So dass man dem Verlag ein großes Lob aussprechen muss.

Außerdem werden auf den 16 Seiten noch die beiden Erweiterungen zum Spiel erläutert.

Das Spiel
Alle Spieler bekommen eine Spieltafel,Spielfiguren, je vier Personenkarten (wobei eine wieder abgegeben wird) und natürlich Geld. Der Spielplan mit der Erfolgsleiste wird in der Mitte des Tisches gelegt. Alles andere wird neben den Spielplan abgelegt. Das Spiel wird innerhalb von sieben Runden mit je zwei Phasen durchgeführt.

In einer Spielrunde gibt es zwei Phasen. In der ersten Phase werden Objekte ersteigert. Hat der Spieler sich entschieden, gibt er dies den anderen bekannt. Natürlich muss der Spieler auch das entsprechende Geld dazu bekannt geben, was er für das Objekt ausgeben will. Nun sind die anderen Spieler dran, entweder sie passen oder bieten mehr. Das kann einen Spieler schon zur sprichwörtlichen Weißglut bringen. Wer das Objekt gewonnen hat, kann es auch erbauen.

Die Versteigerung wird solange durchgeführt bis jeder Spieler etwas ersteigert hat. Derjenige, der in der Runde als erstes was ersteigert hat, setzt aus. Somit beginnt die zweite Phase in dieser Runde. Die Spieler können eine entsprechende Aktion wählen. Dabei stehen den Spielern fünf Möglichkeiten zur Verfügung. Dies reicht von „sein Werk vollbringen“ bis dahin, dass man Künstler an seinen Hof holen kann. Wenn jeder Spieler seine zwei Aktionen durchgeführt hat, bekommt der Spieler in dieser Runde die 3 Punkte, der das beste Werk errichtet hat.

Somit endet die erste Spielrunde und alles beginnt noch einmal von vorne. Nach der siebenten Runde ist das Spiel beendet.

Fazit

ist ein sehr komplexes Spiel, mit sehr viel Tiefe. Dadurch ist der Einstieg mit 12 Jahren am besten. Wenn Sie auf der Spielverpackung die Spieldauer lesen, erschrecken Sie nicht. Die 90 bis 150 min sind gerechtfertigt. Der Verlag Pro Ludo ist außerdem bekannt für hochwertiges Spielmaterial, welchem sie auch diesmal gerecht werden. Klar durchdachte und verständliche Regeln zeichnen dieses Spiel aus. Und der Spieler bekommt ein Spiel mit zwei Erweiterungen.

Auch wenn das Spiel mit zwei Personen spielbar ist, kommt der richtige Spielspaß erst ab 3 bis 5 Personen auf.

  • Verlag: Pro Ludo
  • Alter: ab 12 Jahre
  • Spieler: 2 bis 5 Spieler
  • Zeit: 90 Min bis 150 min
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar )
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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