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Die Tribute von Panem

In dem Spiel „“ schlüpft jeder Spieler in die Rolle eines Mitstreiters, um den Sieg in den Hungerspielen zu erringen.

Das Primärziel liegt darin, am Leben zu bleiben, denn am Ende des Spiels wird ein Spieler automatisch aus dem Rennen genommen, bevor es überhaupt zur eigentlichen Wertung kommt. Gewinner ist derjenige, der es schafft, bis zum Ende des Spiels die meisten der begehrten Rohstoffe anzuhäufen.

Gespielt wird in zwölf Runden, wobei jede Runde daraus besteht, dass alle Spieler ihre Spielfiguren in einer wechselnden Reihenfolge auf verschieden Regionen, wie den Wald, den Hob oder die Bäckerei verschieben und anschließend, nachdem alle Figuren gesetzt wurden, die jeweiligen Aktionen ausführen. Jede Aktion führt in irgendeiner Weise dazu, dass man mehr Karten auf der Hand halten kann oder die Qualität der Karten verbessert wird.

Es gibt vier verschiedene Rohstoffsorten: Nahrung, Kleidung, Medizin und Brennstoff. Nach jeweils 3 der 12 Runden findet eine Abgabe statt, bei der die Spieler von verschiedenen Rohstoffen bestimmte Mengen abgeben müssen. Wer das nicht kann oder will, der legt für jeden nicht abgegebenen Rohstoff eine seiner Identitätskarten in die Lostrommel und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit am Ende des Spiels auserwählt zu werden und damit zu verlieren.

Das Spiel ist auch mit der maximalen Spielerzahl in gut 30 Minuten vorbei. Es gibt relativ wenig verschiedene Aktionsmöglichkeiten, sodass auch beim ersten Spiel bereits eine Art Monotonie innerhalb der verschiedenen Spielrunden auftritt. Des Weiteren ist ein sehr hoher Glücksfaktor vorhanden, da am Ende des Spiels zufällig ein Verlierer gewählt wird, sodass auch die cleversten Spieler am Ende einfach ausscheiden können, ohne allzu viel dagegen tun zu können.

Zwischen den Spielern ist die einzige Interaktionsmöglichkeit, dass man Rohstoffe miteinander handeln kann und gewinnen tut am Ende derjenige, der nicht als Hungertribut geopfert wurde und über die meisten Rohstoffe verfügt.

Das Spiel ist für weniger erfahrenen Brettspieler im Alter von 10-12 bestens geeignet, für ältere fehlt es leider an Flexibilität im Spielverlauf.

  • Getestet von Moritz Schäfer-Kehnert
  • Verlag Kosmosverlag

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