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Die Welt…

Singapur, wo liegt das nur?
Wer genau weiß, wo Singapur liegt, kann glänzen, viele Punkte erreichen und die Spielfiguren der Mitspieler auf der Wertungstafel überholen. Aber auch, wer sich nicht sicher ist, kann durch vorsichtiges Taktieren und geschicktes Einsetzen der Tippsteine noch Punkte einheimsen.

Und sollte der selbstbewusste Champion sich überschätzen, ist er gleich wieder überholt, denn wer das Feld von hinten aufrollt, bekommt einen Turbo zugeschaltet. „Singapur, wo liegt das nur?“ ist ein Spiel für bis zu sechs Kartografen, Stadt-Land-Fluss-Fans und Menschen, denen bei Trivial Pursuit die grünen Fragen immer die liebsten Fragen sind.

Beim Auspacken macht das Spielmaterial bereits einen gediegenen Eindruck. Stabile Kartons, hochwertig bedruckte Karten und Spielgegenstände aus Holz erhöhen die Vorfreude. Die Fülle des Materials wird durch die praktische Spielanleitung gebändigt. Man sollte die Anleitung zwar ein Mal gemeinsam durchgehen, aber sie ist so übersichtlich, dass man strittige Fragen auch während des Spiels sofort klären kann. Wichtig, dass man weder Ortskarten noch Kontinentaltafeln bei der ersten Materialbetrachtung aufmerksam studiert: Die Rückseiten enthalten die Lösungen und man würde sich selbst den Spaß verderben.

Zu Beginn eines Zuges wird eine Auswahl von Ortskarten zurechtgelegt. In festgelegter Reihenfolge dürfen sich dann die Spieler je eine Karte auswählen. Der führende Spieler muss die letzte Ortskarte nehmen. Jeder Spieler darf zweimal im gesamten Spiel seine Ortskarte tauschen. Dafür muss er eine der beiden eingangs erhaltenen Tauschkarten samt seiner Ortskarte abgeben. Er bekommt dafür die nächste Karte vom Stapel der Ortskarten zugewiesen.

Singapur, wo liegt das nur1

Hat jeder Spieler seine Aufgabe, beispielsweise eben Singapur, so muss er sich überlegen, wo der gesuchte Ort nun liegen könnte. Er muss sich für einen Kontinent entscheiden. Diesen markiert er mit einem Tippstein auf der Tippkarte. Er darf seinen Tipp verfeinern, wenn er meint, sich seiner Sache sicher zu sein. Er kann bis zu 3 weitere Tippsteine setzen. Pro richtigem Tipp kann man Punkte bekommen, aber nur wenn kein falscher Tipp dabei war. Außerdem gibt es je nach Schwierigkeitsgrad der Karten für genauere Tipps am Ende des Spiels bei der Abrechnung Zusatzpunkte zu holen.

Nachdem alle Spieler ihre Tipps abgegeben und mit Tippsteinen auf der Tippkarte dokumentiert haben, erfolgt die Auswertung. Der Spieler, dessen Zug ausgewertet wird, stellt den Ortsanzeiger auf das Feld der Kontinentalkarte, auf dem er den gesuchten Ort vermutet. Dann dreht er die Ortskarte mit seiner Aufgabe um und liest die Lösung vor. Für jeden richtigen Tipp darf er seine Spielfigur auf der Wertungstafel ein Feld vorziehen. Ist ein Feld von der Figur eines Mitspielers besetzt, wirft er den Turbo an.

Dieses Feld zählt nicht mit und er fährt beim nächsten freien Feld fort, seine Punkte abzuzählen. Ist auch nur ein Fehler in der Auswertung, geht der unglückliche oder übermütige Tipper leer aus und darf seine Spielfigur nicht vorsetzen.

Nur wer für die Schwierigkeitsstufe der Karte genug Tipps abgegeben hat, darf seine Ortskarte behalten und bekommt die Möglichkeit, bei der Spielabrechnung Zusatzpunkte in seine Wertung einzubringen. Das erhöht natürlich den Reiz, bei mangelndem Wissen mit Tipps zu zocken.

Das Spiel endet, sobald der erste Spieler mit seiner Spielfigur die blauen Felder der Ab-rechnungskarte erreicht. Die laufende Runde wird dann noch zu Ende gespielt. Danach werden die Zusatzpunkte als Schritte auf der Wertungskarte gesetzt. Bis zum Schluss ist ein Überraschungssieg möglich, denn die Reihenfolge der Spieler ist festgelegt und durch die Regel, dass belegte Felder nicht zählen, kann der momentan letzte Spieler noch erstaunliche Sprünge erhalten.

Das Spiel „Singapur, wo liegt das nur?“ hat eine einfache Spielidee, das Erraten von Zielen auf dem Globus. Diese wurde mit schönem Spielmaterial für Augen und Hände angenehm gestaltet. Dieses Spiel hat uns sehr viel Spaß bereitet. Die Spielzeit ist überschaubar. Man kann es sogar an einem längeren Spieleabend öfter durchspielen und hat immer noch Zeit für andere Spiele. Oder man baut es als kleine Pause in eine andere Aktivität ein. Auch der Aufbau, die Abrechnung und das Aufräumen sind im Vergleich mit der Spielzeit sehr angemessen.

Die Ortskarten enthalten ganz erstaunliche Orte unserer Erde. Die Zusatzregeln helfen, die Mitspieler vor Erdkunde-Freaks zu schützen. In unserer Testgruppe hat das alles nicht ausgereicht, um das Spiel ausgeglichen zu gestalten – es war eben einer dabei. Das ist schade, denn es wäre bestimmt noch viel lustiger gewesen, wenn wir alle öfter hätten raten müssen.

  • Getestet von Angelika Ophagen für FaRaFIN

sehr empfehlenswert.

  • Verlag Kosmos
  • Autor Günter Burkhardt

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