Don Quixote

Er ist der , . Der Autor Miguel de Cervantes hat den Roman bereits 1605 veröffentlicht. Dieser Ritter besaß dem Roman nach ein „Gut“ in de la Mancha. Wie man sich daran erinnert, wollte dieser Ritter in die Welt hinausziehen, um gegen das Unrecht zu kämpfen. Eigentlich hieß er aber Alonso Quijano und war ein unbedeutender Landadliger. Und mit seinem Gaul Rosinante zog er in die Welt hinaus.

Nun müssen die Spieler nicht die Geschichte von nachspielen, nein es geht eigentlich darum, sein Fürstentum zu errichten. Natürlich spielen die bekannten Windmühlen eine wichtige Rolle, denn wenn diese verbunden sind, gibt es entsprechende Punkte. Reinhard Staupe hat hier bekannte Spielprinzipien mit neuen Ideen verknüpft, so dass doch ein interessantes Spielgefühl herüberkommt. Und gerade Gelegenheitsspieler werden sich hier schnell zurechtfinden.

Jeder Spieler erhält einen Kartensatz in seiner Farbe, auf dem Wege und Gebäude abgebildet sind. Das Ziel ist es, geschickt die Gebäude mit den Wegen zu verbinden. So erhalten die Spieler entsprechende Punkte, wenn zum Beispiel zwei Kirchen miteinander verbunden sind. Außerdem erhält jeder Spieler zu Beginn auch noch eine Übersichtstafel, wo die entsprechende Punktvergabe erklärt wird. Weiterhin erhält jeder ein Fürstentum, welches mit verschiedenen Koordinaten versehen ist. Zu Beginn wird mittels der Positionskarten der Standort der Burg mit dem Wert sechs und vier ermittelt. Dazwischen muss immer ein Feld frei sein.

Gespielt wird in drei Runden. Jeder Spieler mischt seine Spielplättchen, zieht neun davon und deckt diese auf. Jetzt wird mittels Positionskarten ermittelt, wo das nächste Spielplättchen abgelegt wird. Dabei muss man beachten, dass sinnvolle Wege entstehen. Nach und nach legen alle Spieler so ihre Plättchen ab. Es kann oder besser gesagt, es wird auch so sein, dass einige Wege ins Nichts führen. Dafür erhalten die Spieler keine Punkte. Nach jedem Abschnitt erfolgt eine Wertung und die Spielsteine werden auf dem vorgesehen Spielfeld weiter gesetzt.

Anschließend werden zwei weitere Spielrunden mit einer anderen Anzahl von Spielplättchen gespielt. Die schon gelegten Spielplättchen bleiben liegen. Zum Schluss gibt es noch einmal eine extra Wertung, zum Beispiel für die längste Ritterkette.

Fazit
ist ein einfaches Legespiel, für das man ein wenig Glück benötigt. Leider spielt man mit den anderen Spielern so nebenher. Jeder Spieler spielt für sich selber, dass vereinfacht das Spiel unheimlich, aber man hätte hier noch einige Elemente einbauen können. So könnte man sein Fürstentum dem Gegenspieler rüberschieben, so dass dieser die Auswertung macht oder sogar mit dem entsprechenden Spielstand und seinen noch vorhandenen Spielplättchen weiter spielen muss. Man sieht hier, dass der noch viele Möglichkeiten bietet.

Autorenseite: http://www.staupe.com/

  • Autor/in: Reinhard Staupe
  • Grafik: Oliver Freudenreich
  • Verlag: Pegasus Spiele GmbH
  • Preis: EUR 20.00
  • Kategorie: Gesellschaftsspiel
  • Anzahl Spieler: 1-4
  • Altersgruppe: ab 8 Jahre
  • Spieldauer: 20 Minuten

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