Gift Trap

Nein, das hier ist kein Krimispiel, auch wenn hier das Wort Gift vorkommt.

„Gift“ bedeutet Geschenk und „Trap“ ist die Falle, also die Geschenkfalle. Das Ziel des Spieles ist es, der Beste im Schenken und im Beschenken zu werden. Was sofort auffällt, ist die bunte Verpackung, die eigentlich Lust macht, diese sofort zu öffnen. „“ wurde in den letzten beiden Jahren sehr oft ausgezeichnet, u.a. wurde das Spiel 2008 als bestes Partyspiel prämiert.

Sie müssen auf alle Fälle Ihr „Nehmen“- und „Geben“-Päckchen auf das Ziel kommen und Sie müssen da bleiben, denn es reicht nicht nur, mit einer Spielfigur dort angekommen zu sein. Nein, erst wenn beide hier verweilen, haben Sie das Spiel gewonnen.

Als erstes empfehlen wir die „normale“ Variante zu spielen, ehe Sie sich an die Experten-Variante heranwagen.

Bevor das Spiel beginnt, machen Sie sich mit den Geschenkkarten vertraut und Sie entscheiden, welche Karten Sie für das Spiel benötigen. Gerade wenn Sie mit Kindern spielen, was Sie durchaus auch tun sollten, macht sich dies erforderlich.

Denn mit einigen Geschenkarten können die Kinder nichts anfangen. Die Geschenkarten müssen getrennt neben dem Spielplan liegen. Die Geschenkarten reichen von einfach bis teuer oder besser gesagt von Puzzle bis Tango lernen in Argentinien.

Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spieles einen Geschenkbeutel. Hier drin befinden sich die Spielsteine und verschiedene Spielplättchen, die Sie für das Spiel benötigen.

Die Wertung erfolgt auf zwei unterschiedlichen Leisten, Geben und Bekommen. Beide Spieler müssen dann immer die entsprechende Spielfigur setzen.


Das Spiel
Der Kartengeber wählt sich eine Geschenkart aus und legt so viele Karten (plus eine) auf das Spielfeld, wie Spieler anwesend sind. Diese Spielfelder, auf denen die Karten liegen, sind von eins bis neun gekennzeichnet. Sie müssen nun überlegen, welche dieser Geschenke Sie gerne verschenken wollen und welche Sie gerne geschenkt bekommen möchten. Wichtig ist vor allem, welches Geschenk Sie überhaupt nicht erhalten wollen.

Nun überreichen Sie verdeckt Ihren Mitspielern ein Spielplättchen, auf dem die Nummer des Spielplanes mit dem Geschenk steht, welches Sie gerne überreichen wollen.

Im nächsten Schritt werden die Geschenke auf dem Spielfeld markiert. Dazu dienen vier Spielchips in Ihrer Farbe, die von „Spitze“ bis „auf keinen Fall“ reichen. Die Chips geben bei Übereinstimmung den Wert vor, den Sie mit Ihrer Spielfigur setzen können bzw. bei Nichtübereinstimmung zurücksetzen müssen.

Es ist also von Vorteil, seine Mitspieler zu kennen. Aber Sie werden überrascht sein, welche tief verborgenen Wünsche Ihre Mitspieler noch besitzen.

Fazit

“ ist ein unterhaltsames Party- und Familienspiel, wenn Ihre Kinder älter als 9 Jahre sind. Was positiv auffällt, ist die witzige Verpackung. Man ahnt gar nicht, was in so eine kleine Spielschachtel passt. Die Spielregeln sind einfach und verständlich, trotzdem ist ein langanhaltender Spielspaß garantiert. Die einzige Kritik wäre, dass man vielleicht beim nächsten Mal die Geschenkkarten vielleicht auf Karton gedruckt hätte. Gerade wenn die Spielkarten sehr häufig genutzt werden, könnten diese schnell in Mitleidenschaft gezogen werden.

Ihr Spielmaterial wurde als richtiges Geschenk verpackt, welches Sie erst einmal auspacken müssen. Diese Idee bringt Sie auch richtig in Spielstimmung. Das gesamte Spielkonzept ist stimmig und es ist mal etwas anderes als diese Ratespiele, die als Partyspiele verkauft werden.

Angaben

  • Verlag: Heidelberger Spielverlag.
  • Spieler: 3 bis 8
  • Alter: ab 9/10 Jahre
  • Dauer: ca. 1 Stunde
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler, Familienspiel
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)

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