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Hamburgum

versetzt Sie in die Zeit des 17. Jahrhunderts. Hamburg war in dieser Zeit eine der größten Städte Deutschlands. Gerade durch die Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters (1767) erlebt die Stadt auch ihre kulturelle Blüte.

Der Name leitete sich aus dem Namen des Kastells Hammaburg ab, welches 810 durch Karl den Großen gegründet wurden war. Die gewaltigen Festungsmauern hatten die Stadt vor der Verwüstung im 30-jährigen Krieg geschützt. Schon von weitem hat man den Reichtum der Stadt gesehen.

Eigentlich kaufen Sie zwei Spiele, denn auf der Rückseite des Spieles befindet sich die englische Spielvariante, die Sie in die Zeit des alten London führt. Dadurch ist das gesamte Spielmaterial zweisprachig gehalten. Neben dem zahlreichen Spielmaterial, sogar kleine Ziegelsteine befinden sich in der Verpackung, hat der Verlag auch ein Geschichtsheft beigelegt. Die Spielanleitung ist sehr ausführlich. Dabei werden die Grundzüge des Spieles auch grafisch unterlegt.

Die Spieler haben die Aufgabe, sechs Kirchen in der Stadt zu errichten. Wie es zu dieser Zeit üblich war, geschieht dies durch Spenden. Dadurch erhalten die Spieler entsprechende Prestige-Punkte. Bei Punktgleichheit wird dann das Vermögen zur Bewertung herangezogen.

Das Spiel kommt ohne den bekannten Glücksfaktor aus. Dadurch entscheidet nur das taktische Vorgehen, ob Sie gewinnen oder verlieren.

Das Hauptaugenmerk ist das Rondell. Hier werden die Spielsteine gesetzt. Hier stehen den Spielern sieben Aktionen zur Verfügung. Dies reicht von der Produktion von Rohstoffen (Zucker, Tuch, Bier), dem Verkauf dieser Waren, dem Ankauf von Baumaterial, der Werft zum Schiffebauen oder der Kirche, wo Sie durch Spenden von Baumaterial und Geld die Kirche errichten.

Weiterhin steht auch noch das Rathaus zur Verfügung. Hier können Sie Gebäude bauen, die sich aber wieder auf den gesamten Spielablauf auswirken.

In den ersten Runden müssen Sie erst einmal versuchen, Waren zu produzieren. Anschließend versuchen Sie, diese wieder zu verkaufen, um somit an Geld zu kommen. Für welchen Weg Sie sich entscheiden, ist Ihnen überlassen. Für einen Kirchenbau werden fünf unterschiedliche Spenden benötigt. Erst müssen Sie im Kontor die Baumaterialien kaufen, um Sie dann auf dem Kirchfeld an die Kirche zu spenden. Erst wenn Sie gespendet haben und das erste Spielplättchen auf dem Kirchenfeld liegt, können Sie in diesem Stadtteil Gebäude bauen. Durch den Bau von Gebäuden erhöht sich u.a. die Produktion der verschiedenen Waren.

Nur schwankt der Erlös durch den Verkauf der Waren. Sie können nicht untereinander handeln, dies ist im Spiel untersagt. Bauen Sie Schiffe, werden u.a. die Schiffe, die im ersten Hafenbecken liegen, in das nächste Feld geschoben. Diese können dann nur noch zwei Waren verkaufen statt drei.

Fazit

ist ein komplexes Spiel mit sehr viel Tiefgang. Die Gestaltung des Spieles ist sehr gut gelungen. Man kann schon sagen, einfach fabelhaft. Durch die Spielanleitung, hier ist ein Schnelleinstieg beschreiben, werden Sie sehr zügig in den Ablauf des Spieles eingeführt.

Auch der Wiederspielwert ist gegeben, da man immer neue Wege finden kann, die zum Ziel führen.

Und wenn Ihnen in Hamburg alles bekannt ist, ziehen Sie einfach mal nach London.

  • Verlag: Eggertspiele
  • Autor: Walther “Mac” Gerdts
  • Gestaltet: Matthias Catrein
  • Alter: ab 12 Jahre
  • Spieldauer: 60 bis 90 Minuten
  • Spielerzahl: 2 bis 5
  • Spielmotivation: Taktik,Strategie
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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