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Im Wald da sind die Räuber

Die Räuber sind nicht nur im Spessart und vertreiben die Gäste aus dem Wirtshaus, nein sie sind jetzt auch auf dem Spielfeld aktiv. Der kleine Spielverlag Krimsus Krimskrams-Kiste hat dieses Spiel herausgegeben.

Für den Verlag ist dies das erste Brettspiel, welches sie veröffentlicht haben. Vorher hat der Verlag mit dem Verlegen von Kartenspielen Erfahrungen sammeln können. Auch wenn das witzige Äußere an ein Kinderspiel erinnert, ist dies ein Familienspiel. Gerade die witzigen Zeichnungen auch in der Spielanleitung fallen einem sofort ins Auge.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Räuberbanden und diese sind natürlich wieder auf der Suche nach Diebesgut. Und im Wald sollen ja sowieso einige Schätze vergraben sein. Nun müssen die Spieler vom Räuberlager aus den Wald erkunden.

Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spieles sein Spielmaterial. Ein Spielfeld als solches wird durch die Hexaederplättchen selber gestaltet. So sieht das Spielfeld zu jeder neuen Spielrunde anders aus.

Das Wertungsfeld wird bereitgelegt, hier werden auch die Wegeplättchen zu je drei Stapeln verdeckt abgelegt. Dabei gibt es verschiedene Wegeplättchen, auf die Sie, wenn Sie diese ziehen und anlegen, ein bis zwei Beutechips ablegen müssen.

Zu Beginn des Spieles wird erst mit den Wegeplättchen gespielt, die die Spieler vorher bekommen haben. Dies hängt von der Anzahl der Spielteilnehmer ab. Die Beutechips werden in den Stoffbeutel gegeben, aus dem der Spieler diese ziehen muss. Die Wegeplättchen müssen so gelegt werden, dass die Wege passend liegen, sie dürfen sprichwörtlich nicht ins Leere laufen.

Wenn Sie ein bestimmtes Wegeplättchen wie Gasthaus ziehen, müssen Sie einen Beutechip aus dem Beutel ziehen.

Hat jeder Spieler seine Wegeplättchen abgespielt, folgt die nächste Phase. Diese teilt sich in drei Runden auf. Hier wird ein Wegeplättchen gezogen und abgelegt wie in der ersten Phase, nur müssen Sie die Wegeplättchen vom Wertungsfeld ziehen. In der ersten Runde stehen Ihnen vier Aktionspunkte zur Verfügung. Mit diesen Punkten wird jetzt Ihr Räuber bewegt, der jetzt die Schätze einsammeln muss. Diese sind aber erst in Sicherheit, wenn sie im Räuberlager liegen. Der gegnerische Spieler kann Ihnen die Beute durch geschicktes Ausspielen des Spitzbuben wieder abluchsen. Aber auch der Gardist, der ins Spiel kommt, kann Ihnen den Beutezug vermasseln.

Für die Räuber steht auch ein Kräftetrunk zur Verfügung, der Ihnen die doppelte Anzahl an Aktionspunkten bringt.

Als nächstes wird der Gardist bewegt. Dieser muss immer auf direktem Weg zum Gardistenmarker laufen, der immer auf einem Bauernhof abgelegt wird. Die Schritte, die Sie setzen dürfen, werden vorher ausgewürfelt. Und je nachdem, in welcher Runde Sie sich befinden, wird ein Punkt hinzugegeben.

Wenn der Gardist auf ein Feld kommt, auf dem einer oder mehrere Räuber stehen, schlägt er diese in die Flucht. Die Schätze bleiben natürlich liegen. Nach jeder Spielrunde erfolgt die Wertung. Wenn alle Wegeplättchen angelegt worden sind, wird die Endwertung durchgeführt.

Fazit

“ ist einfaches Taktikspiel, welches sich hauptsächlich an Gelegenheitsspieler und vor allem an Familien richtet. Der Spielspaß entwickelt sich aber erst mit drei oder vier Spielern. Zu zweit macht es nicht so viel Spaß. Das Spiel selber spielt sich gut. Die Regeln sind einfach und die Spielanleitung ist sehr verständlich geschrieben, vor allem erklären die zahlreichen Abbildungen das Spiel sehr gut. Damit hat der Verlag ein gutes durchschnittliches Spiel herausgegeben.

Angaben

  • Autor:
  • Grafik: Thorsten Kettermann
  • Verlag: Krimsus Krimskrams-Kiste
  • Anzahl Spieler: 2-4
  • Altersgruppe: ab 10 Jahre
  • Spieldauer: 1 Stunde und mehr
  • Website: http://www.krimsu.de/
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leichtspielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Familienspiel

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