Junta

Bei diesem Spiel müssen Sie von vornherein wissen, dass das Spiel nicht ernst zu nehmen ist. Es handelt sich hierbei um eine Satire.

Sie werden in die Scheinwelt der „Republica des las Bananas“ versetzt. Hier hat eine Militär die Macht übernommen. Sie als Spieler versetzen sich in die Rollen der reichen Familien der Inselrepublik. Durch Ihr geschicktes Handeln bestimmen Sie die Politik des Landes. Sie vermehren Ihr Geld durch diplomatisches Geschick oder einen erneuten Putsch.

Natürlich bedienen Sie sich aus der Entwicklungshilfe und das Geld wird in die Schweiz auf ein Konto überwiesen.

Das Spiel selber besteht aus einem Karten- und einem Brettspiel. Das Spielfeld selber ist in verschiedene Zonen unterteilt. Legen Sie die Spielsteine, wie in der Spielanleitung beschrieben, auf die entsprechenden Felder ab.

Zu Beginn des Spieles sucht sich jeder Spieler eine Familie aus. Sie erhalten einen Spielmarker mit einem entsprechenden Symbol. Bevor es los geht, müssen Sie einen Präsidenten wählen. Dieser vergibt nach seiner Wahl die politischen Ämter. Wenn der Präsident durch einen Putsch ums Leben kommt, wird ein neuer gewählt. Alle Spieler ziehen je zwei Politikkarten. Der Präsident zieht im Anschluss die Entwicklungshilfe ein. Er kann das Geld an die Mitspieler verteilen, muss es aber nicht. Aber wenn die Gegner gut geschmiert sind, kann man sie vielleicht auf seine Seite ziehen. Nach der Abstimmung zum Haushalt wählt jeder einen Aufenthaltsort. Hat man eine Bank gewählt, kann man sein Geld auf ein Konto in der Schweiz überweisen. In der Terrorphase können Sie ein Attentat auf einen Mitspieler verüben. Haben Sie dies überlebt, können Sie Ihr Geld jetzt überweisen.

Nun kann man einen Putschversuch starten, muss es aber nicht. Denn dies muss man sich genau überlegen. Wer das meiste Geld auf dem Konto in der Schweiz hat, wird das Spiel gewinnen.

Fazit

Die Spielanleitung ist nicht gerade einfach. Hier benötigen Sie einige Zeit. Am besten bauen Sie alles auf und gehen genau Schritt für Schritt durch. Wenn Sie diese investiert haben, eröffnet sich ein taktisch interessantes Spiel.

Auch wenn das Spiel mit drei Pesonen spielbar ist, lohnt es sich erst ab fünf Personen. Das Spiel richtet sich eher an “Vielspieler”, die einen Hang zur Satire haben.

  • Verlag: Pegasus Spiele
  • Spieldesign: Vincent Tsao
  • Grafik: Claus Stephan, Martin Hoffmann, James Dunn
  • Alter: ab 16 Jahren
  • Spieler: 2-7 Spieler
  • Dauer: 2 Stunden und mehr
  • empf. VK EUR 34,95
  • Schwierigkeitsgrad: 5 (sehr schwer spielbar, für Spielprofis)

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben