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Keyflower

Rohstoffe produzieren, Ländereien in Besitz nehmen und das eigene Dorf ausbauen – das Ziel in ist es, sein eigenes Dorf größtmöglich auszubauen. Generell ist das Spiel für 2-6 Spieler mit einer Altersempfehlung ab 12 Jahren ausgelegt. Jedoch erfordert es zum erfolgreichen Spielen durch die Vielfalt und die Verkettung von Ereignissen durchdachtes und vorausschauendes Handeln. Hier kommen vor allem Strategen auf ihre Kosten.

Durch die Abhängigkeit der Spieler untereinander gibt es im Spielverlauf einen hohen sozialen Faktor, der mitbestimmend für den Ausgang der Runde ist. Deshalb sollte bis zum Spielende eine konstante Konzentration aufrechterhalten werden, wobei selbst die Testspieler im Alter von 20-30 Jahren einige Startschwierigkeiten hatten.

Das Spiel ist in vier Jahreszeiten aufgeteilt. Pro Jahreszeit bekommt man zufällig verschiedenfarbige Arbeiter und setzt diese bei Bedarf ein, um mit ihnen bestimmte Aktionen durchzuführen. Dabei darf pro Spielzug nur eine Aktion durchgeführt werden und die Jahreszeit endet, wenn alle Spieler nicht mehr agieren wollen.

Mögliche Aktionen sind beispielsweise das Produzieren von Ressourcen innerhalb eines Gebiets, die Gebietsbeanspruchung oder das Aufwerten von eigenen Gebieten. Durch die Aufwertung bekommt man einerseits mehr Siegpunkte und andererseits können mehrere gleiche oder verschiedenartige Ressourcen produziert werden. Des Weiteren kann man spezielle Arbeiter erwirtschaften, um dadurch einen strategischen Vorteil zu erhalten.

Ein besonderer Bonus bietet sowohl bei dem Bieten Gebietsbeanspruchung als auch bei der Ressourcenproduktion. Dabei ist nämlich in allen Spielzügen darauf zu achten, dass die Farbe des ersten gesetzten Arbeiters auf dem Gebiet bedient werden muss. Die Beanspruchung erfolgt auf Dorferweiterungen und auf die Reihenfolge der Spieler.

So kann jeder der erste Spieler werden. Dabei ist es hilfreich, einen Zettel oder Würfel für jeden Spieler zu haben, damit man die Reihenfolge der Spieler nicht vergisst. Ansonsten kann man bei vielen Spielern leicht den Überblick über die dynamische Reihenfolge verlieren.

Für 2 Spieler liegt die Spielzeit bei 90-120 Minuten. Bei jedem weiteren Spieler erhöht sich die Spielzeit etwas. Mit 5 Spielern kann so die Spielzeit bis zu 4 Stunden betragen. Der Umfang des Spiels und die vielen unterschiedlichen Karten wirken für Anfänger wie eine kleine Herausforderung und sind anfänglich etwas kompliziert, jedoch lässt sich das Spiel am besten während des Spielens erlernen – ganz nach dem Motto „Learning by doing“.

Denn die Anleitung ist, beispielsweise durch die Reichhaltigkeit an Elementen und die verschiedenen Sonderregeln, an einigen Stellen sehr komplex. Darunter leiden auch die Struktur und der rote Faden der Anleitung, wobei hier eine kleine Zusammenfassung als Gedankenstütze für jeden Spieler in Form eines kleinen Kärtchens hilfreich wäre.

Denn wenn man Gebietskarten oder Arbeiter nicht bzw. falsch verwendet, kann man dadurch den anderen Spielern sehr stark in die Hände spielen.

ist bis zur letzten Spielminute undurchsichtig sowie schwierig vorhersehbar und bleibt damit ebenso lange spannend.

Das erhält den Spielspaß und erzeugt Anreiz, das Spiel erneut zur Hand zu nehmen, sei es, um neue Strategien umzusetzen oder sich an Mitspielern zu rächen.

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