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Monopoly Deutschland

Kein anderes Spiel hat soviel Geschichte geschrieben, wie dieses und jeder kennt das Spiel. In der damaligen DDR war das Spiel verboten, so dass sich Spieler das Spiel nach Vorlagen nachgebaut haben.

Ziel des Spiels ist es, ein Grundstücksmonopol aufzubauen und die anderen Spieler in den sprichwörtlichen Ruin zu treiben.

Charles Darrow hätte es sich wohl damals nicht träumen lassen. Der arbeitslose Heizungsbau-Ingenieur und Erfinder des erfolgreichsten Brettspiels aller Zeiten wurde dank Monopoly zum Millionär. Die Entstehungsgeschichte des Monopoly ist die klassische Verwirklichung des amerikanischen Traums. Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, bescherte Darrow der Welt ein Spiel, das einen beispiellosen Siegeszug antreten sollte.

Die ersten Spiele hatte Darrow in Handarbeit hergestellt. 1935 übernahm die Firma Parker die Rechte, obwohl sie diese kurz vorher abgelehnt hatten. Es gibt aber auch Kritiker, die eigentlich Atlantic City Board von Ruth Hoskins als das „Ur- monopoly“ ansehen. Egal wer oder was, etwa 750 Millionen Menschen haben seitdem Monopoly gespielt. Mittlerweile ist der Familienspielklassiker in 80 Ländern und in 26 verschiedenen Sprachen erhältlich.

Bei dem jetzt vorliegenden Spiel konnte per Internet jeder abstimmen, welche Stadt in Monopoly verewigt wird.

Saarbrücken ist die teuerste Stadt Deutschlands

Mit über 10 Prozent der 550.000 Wahlstimmen wird das Saarbrücker Schloss zum Top-Grundstück und Schlossallee „Nachfolger“

Die saarländische Hauptstadt konnte sich im innerdeutschen Wettkampf um die Schlossallee gegen 40 andere Städte durchsetzen und belegt nun mit ihrem beliebtesten Wahrzeichen, dem Saarbrücker Schloss, das begehrteste aller Monopoly Felder: Kostenpunkt – 4 Millionen Euro. Starke Rivalen wie die Hauptstadt Berlin oder Aachen wurden in der von Januar bis März laufenden Online-Wahl auf die Plätze verwiesen.

Ursprünglich waren 38 Städte aus Deutschlands Norden, Osten, Süden und Westen nominiert, die in einer Matrix aus Einwohnerzahl, Bekanntheitsgrad, kultureller Relevanz und geografischer Abdeckung ermittelt wurden. Mit großangelegten Unterschriftenaktionen und Petitionen konnten Saarbrücken, Aachen und Jena nachwirkend eine Nominierung erreichen, so dass schließlich 41 Kandidaten zur Wahl standen.

Aus jeder Stadt konnten vier Wahrzeichen gewählt werden, davon ist jeweils nur eins auf das Spielfeld gekommen. Sage und schreibe elf Millionen Stimmen wurden laut Hersteller abgegeben.

22 schafften es schließlich auf das Spielfeld.

Das Spiel

Das Spielfeld legen Sie sich mittig auf den Spieltisch. Jeder Spieler bekommt sein Startgeld. Die Straßen und das Geld sortieren Sie in die entsprechenden Ablagen, so dass Sie jederzeit ohne Suchen an das Spielmaterial herankommen. Jeder Spieler sucht sich eine entsprechende Spielfigur aus.

Ziel des Spieles ist es, den meisten Profit zu bekommen und die Mitspieler in den Bankrott zu treiben. Geld erwirtschaften Sie durch den Kauf von Grundstücken, in diesem Fall ganzen Städten. Für jedes Grundstück bekommen Sie eine Miete, wenn ein Gegenspieler auf das Spielfeld kommt. Besitzen Sie alle Objekte, verdoppelt sich die Miete. Und jetzt können Sie Apartments und Hotels bauen. Die Mieten sind mehr als hoch.

Fazit

ist gelungen. Da jetzt auf den Spielfeldern die Wahrzeichen der Städte abgebildet wurden, hat das Spiel einen noch größeren Reiz. Die Ausstattung ist sehr gut. Nur die Plastik-Hotels und -Apartments gefallen mir persönlich nicht so sehr. Die Spielfiguren sind aus Metall.

Viel Spaß beim Zocken.

  • Verlag: Parker
  • Alter: 8 Jahre
  • Anzahl: 2 bis 6 Spieler
  • Schwierigkeitsgrad: 1 (sehr leicht spielbar)
  • Spieleinteilung: Kinderspiel und Familienspiel

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