Monopoly World

Wie wäre es, an einem Abend durch die ganze Welt zu reisen. Mal von Athen über Istanbul nach New York und über Rom zurück. Das geht nicht, sagen Sie, aber es geht doch. ist das Ergebnis einer sechswöchigen Abstimmung im Internet. Es standen über 70 internationale Metropolen zur Auswahl. Und zum Schluss konnten nur 22 Städte auf das Spielfeld kommen. Es hat auch keine deutsche Stadt geschafft. Das kanadische Montreal belegt nun als Sieger der Wahl das Feld der bei uns bekannten Schlossallee.

Neu sind auch die Spielfiguren, auch diese wurde international. So finden Sie hier eine Mühle für die Niederlande oder ein Taxi für England. Aber auch der australische „Boomerang“ und andere Wahrzeichen sind zu finden.

Per Zufall werden aus 24 Figuren sechs in jede Schachtel verpackt. Statt Banknoten gibt es ein Kartenlesegerät, wo Ihr Geld hin und her geht. Der integrierte „Deal Button“ bürgt nämlich dafür, dass vakante Grundstücke schnell unter den „Auktionshammer“ kommen. Das bedeutet einen aktionsgeladenen Spielverlauf sowie eine deutlich geringere Spielzeit. Am Spielfeldfeldrand gibt es zahlreiche Fotos aus den Ländern, damit wird das Gefühl einer Weltreise auch gestärkt.

Auch die Hotels und Häuser sind sehr unterschiedlich gestaltet. Sie sehen teilweise so aus, wie bekannte Wahrzeichen der verschiedenen Länder. Auch die Ereignis- und Gemeinschaftskarten haben sich dem neuen Konzept angepasst. So erhalten Sie von einer Pariser Boutique Geld oder Sie machen Gewinn mit Ihrem Reiseunternehmen.

Da die Welt sehr teuer ist, muss man für Athen 1,2 Millionen oder für Sydney 2,2 Millionen hinlegen.

Daher ist das Kartenlesegerät von Vorteil. Vom Spielprinzip hat sich nichts geändert.


Ob Charles Darrow sich wohl jemals diesen Erfolg seines Spieles erträumt hatte. Der arbeitslose Heizungsbau-Ingenieur und Erfinder des erfolgreichsten Brettspiels aller Zeiten wurde dank Monopoly zum Millionär. Die Entstehungsgeschichte des Monopoly ist die klassische Verwirklichung des amerikanischen Traums. Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, bescherte Darrow der Welt ein Spiel, das einen beispiellosen Siegeszug antreten sollte.

Die ersten Spiele hatte Darrow in Handarbeit hergestellt. 1935 übernahm die Firma die Rechte, obwohl sie diese kurz vorher abgelehnt hatten. Und nun konnten die Spieler und Freunde von Monopoly abstimmen, was auf das Spielfeld kommt.

Fazit

Wie gesagt, vom Spielprinzip hat sich nichts geändert. Wer noch kein Monopoly besitzt, kann hier ungesehen zugreifen. Aber auch Sammler und Freunde des Spieles werden hier angesprochen. Die Idee mit Städten aus der ganzen Welt ist sehr witzig und gelungen. Das Kartenlesegerät ist sehr einfach zu bedienen. Nun müssen Sie nur noch Ihren Koffer packen und starten.

Angaben

  • Verlag:
  • Alter: ab 8 Jahre
  • Spieler: 2 bis 6
  • Dauer: 90 Minuten und mehr
  • Schwierigkeitsgrad: 1 (sehr leicht spielbar)
  • Spieleinteilung: Familienspiel, Gelegenheitsspieler, Vielspieler
  • Linktipp: http://www.monopoly.de/

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