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Nofretete

ist ein Spiel des Verlages Editions du Matagot. Es versetzt Sie in die Zeit des alten . Echnaton war der Gemahl von der wohl bekanntesten Schönheit, deren Büste immer noch begeistert. Da Echnaton den Hochzeitstag seiner Frau groß feiern wollte, befahl er dem ägyptischen Adel, seltene und kostbare Geschenke auf den Märkten zu erwerben. Nun müssen Sie als Adliger Ihre Sklaven ausschicken. Wenn Sie sich überlegen, ob Sie einen Nutzen davon haben, kann man nur sagen, ja. Für besonders wertvolle Geschenke bekommen Sie von Echnaton Prestigepunkte. Und wer die meisten Punkte erwirtschaftet hat, hat das Spiel gewonnen.

Auf dem Spielfeld gibt es verschiedene Märkte. Sie bereiten den Spielplan entsprechend der Spielbeschreibung vor. Auf dem Spielplan gibt es vier Märkte mit jeweils zwei Teilen. Davon wird immer eine Seite mit einer Vorratstafel abgedeckt. Einer der vier Märkte wird am Anfang erst einmal mit einer Tafel als komplett geschlossen gekennzeichnet. Die Personenkarten werden am oberen Rand des Spielfeldes abgelegt. All diese Karten haben eine Spezialfähigkeit. Um eine von diesen Karten zu erlangen, müssen Sie ein königliches Siegel ausspielen. Zum Beispiel gibt es einen Dieb, der von einem Markt etwas klauen kann. Oder einen Wesir, über den Sie zu Punkten kommen können. Die Geschenkekarten werden wie in der Spielanleitung vorgegeben, vorbereitet. Unter den Karten wird eine Stoppkarte eingemischt. Diese befindet sich aber unter den letzten fünf Karten. Die Geschenkekarten werden dann neben das Spielfeld gelegt. Über den offenen Märkten werden jeweils vier Geschenkekarten ausgelegt. Die obere Karte wird dann noch mit einem königlichen Siegel gekennzeichnet. Die Spieler erhalten ihre Figuren. Und schon kann die Jagd nach den Schätzen auf den Märkten beginnen.

Der Spieler muss eine seiner vier Diener/Sklaven auf einem der Märkte absetzen. Wer das höchste Gebot in den Märkten abgibt, kann als erstes die Karte mit dem Siegel oder zwei einfache Karten erwerben. Wenn Sie als Erster auf einen Markt setzen, bekommen Sie ein Geldstück. Die Märkte werden nur dann geschlossen, wenn verschiedene Voraussetzungen erfüllt sind. Erst dann können Sie die Karten erwerben. So müssen sich beispielsweise in einem Markt vier Figuren befinden oder bei einem anderen Markt muss das Gebot die 17 überschreiten.

Aber all die Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, sind auf dem Spielplan abzulesen.

Wird der Markt dann geschlossen, wird mit dem höchsten Gebot eines Spielers angefangen abzurechnen. Der Spieler dieses Dieners muss so viele Deben (Geldstücke) bezahlen, wie sein Gebot beträgt. Das Geld wird auf den Markt gelegt. Er kann nun entweder die Karte mit dem Siegel oder zwei Karten ohne Siegel nehmen. Haben Sie einmal nicht mehr so viel Geld, müssen Sie eine Geschenkekarte aus Ihrem Vorrat abgeben, gehen dafür aber leer aus. Der Spieler mit dem zweit höchsten Gebot kann sich nun für Karten oder Geld entscheiden. Karten bringen Punkte, aber man benötigt auch Geld zum Kauf von Geschenken. Sollten Sie sich für Geld entscheiden, bekommen Sie die Hälfte (aufgerundet) des Geldes, welches sich gerade im dazugehörigen Markt befindet. Oder Sie nehmen sich eine Geschenkekarte. Nun wird die Vorratskarte auf den danebenliegenden Markt geschoben und mit einer anderen Karte wird der andere Markt geschlossen.

Es wird solange gespielt, bis die Echnatonkarte aufgedeckt wird. Der Markt, auf dem diese Karte liegt, wird sofort geschlossen. Es wird dann solange noch gespielt, bis die beiden letzten Märkte geschlossen werden.

Im Spiel müssen Sie durch geschicktes Bieten die Gegenstände sammeln, die der Gegner nicht besitzt, so erhalten Sie hier die meisten Punkte. Aber auch durch geschicktes Ausspielen der Personenkarten, können Sie den Gegenspieler austricksen.

Fazit

ist ein gelungenes Brettspiel. Die Regeln sind verständlich, trotzdem lässt das Spiel Freiraum für Taktiker. Die grafische Gestaltung des Spielmaterials ist sehr gelungen, denn dadurch bekommen Sie das Gefühl, im alten zu sein. Die Spielanleitung, die mit vier Seiten auskommt, beinhaltet zahlreiche grafische Darstellungen, wo Ihnen die Details des Spieles erklärt werden. Auf einem extra Blatt werden die Personenkarten und Märkte erklärt.

Angaben

  • Verlag: Editions du Matagot (in Deutschland über den )
  • Autoren: Jaques Bariot, Thomas Cauet, Guillaume Montiage
  • Übersetzt: M Kröhnert
  • Spieler: 3 bis 4
  • Alter: ab 10 Jahre
  • Dauer: 45 bis 60 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler

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