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Pêle-mêle

Chips einsammeln, Chips wieder loswerden und die Strategie der Gegenspieler durchschauen – das sind die Aufgaben bei „“, denn nur wer genau vier Chips der richtigen Farben hat, gewinnt. Wer fünf Chips besitzt, hat leider schon verloren!

“, das heißt Kuddelmuddel oder Durcheinander, ist ein farbintensives Strategiespiel für die ganze Familie – oder eben den Freundeskreis. Dieses Spiel lässt sich zu zweit, dritt und zu viert spielen, ist für Spieler ab fünf Jahren aufwärts geeignet und dauert etwas zwischen 10 und 25 Minuten – ist also gut als Spiel für zwischendurch geeignet! Auch die nur zweiseitige Anleitung unterstreicht dies.

Zu Beginn des Spiels werden 24 Chips in vier Farben auf dem 11×11 Felder großen Spielbrett verteilt, die übrigen vier Chips werden auf die Joker-Felder in den Ecken gelegt. Beim Spiel zu zweit müssen diese Vorbereitungen leicht variiert werden. Dann ziehen die Spieler je eine Farbkarte, die sie vor den anderen geheim halten. Auf dieser Karte sehen sie, welche Chips sie einsammeln sollen, um das Spiel zu gewinnen. Nun würfelt jeder Spieler einmal mit dem Farbwürfel und setzt seinen Spielstein auf ein Feld mit der entsprechenden Farbe – und schon kann das Spiel beginnen!

Ab jetzt wird reihum gewürfelt und die Spieler müssen horizontal, vertikal oder diagonal zu der angezeigten Farbe hinziehen. Wenn sie Glück haben, befindet sich dort ein Chip in einer Farbe, die sie benötigen. Wenn sie Pech haben, liegt dort ein Chip, den sie nicht benötigen, nun aber dennoch aufnehmen müssen… Aber wie gesagt, wer fünf Chips besitzt, hat schon verloren. Also aufgepasst!

Möglicherweise ziehen sie aber auch auf eines der Aktionsfelder: Bei dem einen können sie einen beliebigen Chip an einen anderen Spieler abtreten bzw. diesem einen aufdrücken, bei dem anderen bekommen sie einen beliebigen Chip eines ausgewählten Spielers – wenn sie Glück haben, vielleicht genau einen in der Farbe, die sie benötigen. Es kann aber auch sein, dass die Spieler nicht zu einem gewünschten Feld ziehen können, weil ihnen eines der Barrierefelder im Weg ist. Diese dürfen nur in einer bestimmten Richtung überquert werden, also beispielsweise nur diagonal.

Genau in der Mitte des Spielbretts befindet sich noch ein besonderes Feld: das Joker-Feld. Dieses Feld erlaubt es einem Spieler, einen der Chips von den Joker-Feldern in den Ecken des Spielbretts zu nehmen, einen bestimmten Chip von einem ausgewähltem anderen Spieler zu fordern oder einem Mitspieler einen der eigenen Chips zuzuschieben.

pelemele

Gewonnen hat derjenige Spieler, der vier Chips in den Farben hat, die auf seiner Farbkarte angezeigt werden, oder der am Ende übrig bleibt, weil die anderen Spieler unglücklicherweise fünf Chips gesammelt haben. Durch die beiden Aktionsfelder und das Joker-Feld in der Mitte wird für reichlich Aktion zwischen den Spielern gesorgt, da man diesen erspielte Chips abluchsen sowie zuschieben kann – auch wenn sie dies nicht wollen!

Ein wenig irritierend war zunächst, dass nicht genau beschrieben ist, wann man auf das Joker-Feld in der Mitte ziehen darf, da der Würfel keine entsprechende „Joker-Fläche“ aufweist. In dem Test wurde der Einfachheit halber angenommen, dass dies jederzeit möglich ist, wenn es die Barrierefelder und die anderen Regeln erlauben, denn so lief das Spiel sehr flüssig.

“ ist leicht zu verstehen und bringt viel Spaß mit wenigen Ressourcen. Da man nie weiß, welche Farben die Mitspieler sammeln müssen, sollte man die ganze Zeit über aufpassen, auf welche Chips sie es abgesehen zu haben scheinen. Auch kann man sie immer wieder ärgern, indem man ihnen Chips abnimmt oder gar versucht, ihnen fünf Chips anzudrehen und sie so aus dem Spiel zu werfen! Uns hat dieses Spiel wirklich viel Spaß bereitet.

Getestet Christina Lenz

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