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Porta Nigra

In übernehmen die Spieler die Rolle von Baumeistern in Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Gemeinsam versuchen diese große Bauwerke für die Stadt zu errichten, allem voran das berühmte Porte Nigra, dem schwarzen Tor. Dabei ist Planung und Timing gefragt, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort der Stadt zu sein und dann die gefragten Baustellen zu bearbeiten.

Spielziel und –thematik
Ziel des Spiels ist es möglichst erfolgreich Bauteile zu den großen Bauwerken beizusteuern. Dabei gilt, wie bei vielen Spielen, möglichst viele Siegpunkte zu sammeln. Dazu müssen zunächst einmal die passenden Rohstoffe beschafft werden, die dann in Kombination zueinander Bauteile ergeben. Dann benötigt man Römer, die den Bau übernehmen und zu guter Letzt muss man sich auch noch um seine Finanzen kümmern, damit man sich mit Rohstoffen eindecken kann.

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Spielvorbereitung / Spielmaterial
Die Spielvorbereitung ist an sich relativ fix gemacht. In der Anleitung gibt es eine Übersicht über die wichtigen Schritte des Aufbaus. Leider fehlt es der Spielpackung an Sortiermöglichkeiten für die Einzelteile. Es gibt lediglich eine kleine Tüte für alle Holzsteine, sowie einen Karton für die Bauelemente. Der andere Inhalt verteilt sich lose auf zwei Fächer in der Box. Ein paar Tütchen zum Sortieren der Karten und der anderen Spielmaterialen wären wünschenswert. Die Spielmaterialen sind insgesamt sehr hochwertig und klar zu erkennen.

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Spielablauf
Nach dem Aufbau kann es auch schon losgehen. Jeder Spieler hat einen festen Satz von Aktionskarten, wobei er immer eine von zwei verfügbaren Karten auswählen kann. Während einer Spielrunde wird jede Aktionskarte einmal gespielt, lediglich die Reihenfolge unterscheidet sich von Spieler zu Spieler und von Runde zu Runde. Von dieses Karten kann der Spieler verschiedene Aktionen durchführen, wie zum Beispiel Bauelemente kaufen, an einem Bauwerk bauen, oder Einflussmarken, Fackeln und Münzen nehmen. Einflussmarker erlauben es Spezialkarten zu kaufen. Fackeln ermöglichen Züge mit in die nächsten Runde zu nehmen und Geld wird zum Kaufen von Bauelementen benötigt. Die Märkte, an denen man die verschiedenen Bauteile kaufen kann, befinden sich, wie auch die großen Gebäude, in vier verschiedenen Stadtvierteln. Jede Bewegung in das nächste Stadtviertel kostet dabei eine Sesterze – sprich Geld. Hier ist es also wichtig zu planen, um möglichst selten das Viertel wechseln zu müssen. Zu jeder Zeit sind sechs Gebäude-Farbkombinationen besonders gefragt. Baut man eine der entsprechenden Kombinationen, so kann man Bonuspunkte sammeln.

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Bewertung
Insgesamt ist das Spiel recht einfach zu verstehen, erlaubt aber verschiedenste Taktiken umzusetzen. Leider wurden in den Spielregeln nicht alle Fragen vollständig beantwortet. So kam es beispielsweise zu der spielentscheidenden Frage, was passiert, wenn man durch Einflusskarten einen zusätzlichen Baustein bekommt, der aber nur in den Märkten und nicht im allgemeinen Vorrat vorhanden ist. Dieser Fall kann in der letzten Runde auftreten, je nachdem, ob man dann einen Stein aus dem Markt bekommt, lagen die entsprechenden Spieler auf Platz 2 oder Platz 4 in der Endwertung. Auch ist auffällig, dass quasi die meisten Spieler trotz ca. 200 gesammelten Punkten häufig nur einen Abstand von weniger als 5 Punkten hatten. Dies lässt sich dadurch erklären, dass das Spiel sehr ausgeglichen ist, und wenn man nicht gerade besonders ungeschickte Züge oder Spielverweigerung betreibt, ähnlich viele Punkte erhält.

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Fazit
Das Spiel macht Spaß und lässt auch Möglichkeiten verschiedensten Taktiken nachzugehen. Der einzige Spieler, der angeblich relativ zufällig gespielt hat, hatte am Ende gewonnen, was alle etwas verblüffte. Das Einzige, was man sich noch wünschen würde, sind mehr Sortiermöglichkeiten für das Spielmaterial – ansonsten ist das Spiel rund um gelungen und empfehlenswert.

  • Autor: Wolfgang Kramer und Michael Kiedling
  • Spielzeit: ca. 60 – 90 Minuten
  • Vertrieb:  |
  • Anzahl: 2 bis 4 Spieler
  • Kategorie: Strategiespiel
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Bildquelle: Pascal Held

Test und Artikel von Pascal Held

Bewertung

7.4 Bewertung

Das Spiel macht Spaß und lässt auch Möglichkeiten verschiedensten Taktiken nachzugehen. Der einzige Spieler, der angeblich relativ zufällig gespielt hat, hatte am Ende gewonnen, was alle etwas verblüffte. Das Einzige, was man sich noch wünschen würde, sind mehr Sortiermöglichkeiten für das Spielmaterial - ansonsten ist das Spiel rund um gelungen und empfehlenswert.

  • Spielidee 7/10
  • Ausstattung 7/10
  • Spielablauf 8/10
  • Interaktion 6/10
  • Einfluss 6/10
  • Spielbarkeit 9/10
  • Spaß 9/10

Weitere Informationen

  • Titel: Porta Nigra
  • Kategorie: Brettspiele
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Autor: Wolfgang Kramer und Michael Kiedling
  • Verlag: Pegasus Spiele | eggertspiele

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