Rampage

kann man einfach übersetzen als herumtoben und herumtoben tun auch die Monster, um die Gebäude zu zerstören. war ursprünglich einmal ein Computerspiel, welches Mitte der 80er Hagre von Bally Midway entwickelt hatte. Ziel des Spiels bestand auch hier, Gebäude zu zerstören.

Als Monster machen die Spieler Meeple City unsicher. Das Ziel besteht darin, die Gebäude zu zerstören, um so an die Meeple heranzukommen, schließlich haben die Monster Hunger. Wer zum Schluss die meisten Gebäude zerstört hat und die meisten Meeple verschlungen hat, hat das Spiel gewonnen.

Aber bevor dies soweit ist, muss das Spielfeld vorbereitet werden. Dazu werden die Gebäude errichtet, immer eine Bodenplatte und dann werden die Meeple als Säulen dazwischen gestellt. Im Übrigen stellen die gelben Meeple Blondinen dar. Die Fahrzeuge werden entsprechend ihrer Farbe auf das Spielfeld abgestellt, welche man dann unter Einhaltung der Spielregeln nutzen kann, um diese auf die Gebäude zu schleudern. Jedes Monster besteht aus einem Fußteil und einem Körper.

Die Figuren werden an die Ecken des Spielfeldes gesetzt. Zuvor muss jeder Spieler von den Spielkarten, welche in drei Farben vorliegen, je eine Karte ziehen. Diese gibt vor, welchen Charakter man spielt und diese sind dann auch für die Abschlusswertung interessant, ob man da oder dort noch Zusatzpunkte bekommt.

Im Spiel muss der Spieler zwei Aktionen ausführen.

Verschieben
Hierzu wird das Monster von den Füßen genommen und die Fußscheibe wird geschnippt. Bleiben die Füße an einem Bürgersteig liegen, kann man sein Monster nehmen und auf das Gebäude fallen lassen. Die heruntergefallenen Meeple und Gebäudeteile kommen hinter den Sichtschirm. Fallen Meeple vom Spielplan herunter, werden diese extra auf dem Fluchtplan abgelegt. Wenn eine Reihe voll ist, verliert der Spieler, der als letztes eine Figur mit einem Flüchtling abgelegt hat, einen Zahn. Das erste Mal sollte man den einfachen Fluchtplan spielen, weil bei dem zweiten dann auch noch die Farbe der Meeple eine Rolle spielt. Hat man alle sechs Reihen befüllt, endet das Spiel sofort.

Steht dann noch ein Fahrzeug da, wird dieses zum Wurfgeschoss, indem man das Fahrzeug vom Kopf des Monsters auf das Gebäude schleudert. Neben dem Werfen kann man den tödlichen Atem benutzen, um so ans Ziel zu gelangen. Alle Details kann man dazu der sehr verständlich geschriebenen Spielanleitung entnehmen.

Aber Vorsicht, man kann als Monster schnell einen Zahn verlieren und wenn man dann zahnlos ist, kann man keine Meeple mehr fressen. So kann es passieren, dass wenn ein anderes Monster agiert, das andere dabei umfällt. So schlägt dieser sich einen Zahn aus.

Fazit
Das witzige und kurzweilige Spiel richtet sich erst einmal an Jungs, die Monster wie Godzilla mögen. Der Spielablauf ist erfrischend anders, man braucht nicht zu würfeln, sondern nutzt sein eigenes Geschick. Die Spielgrafik ist anspruchsvoll und witzig. Weiterhin gibt es reichlich Spielmaterial, wobei die Figuren allesamt aus Holz bestehen.

Insgesamt gesehen, ein interessantes und lustiges Spiel.

  • Alter Ab 10 Jahren
  • Anzahl der Spieler 2 bis 4 Spieler
  • Autor Antoine Bauza, Ludovic Maublanc
  • Spieldauer ca. 45 Minuten
  • Verlag Repos (Vertrieb über )

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