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Revolution!

Laut dem Lexikon bedeutet eine Revolution den Umsturz einer politischen oder sozialen Ordnung.

Und warum nicht einmal eine Revolution zu Hause am Spieltisch ausrufen. Nur in diesem Fall stellen sich die Spieler nicht als Leitfigur vor die Revolution, um diese zu führen, nein im Verborgenen werden alle möglichen Personen beeinflusst, um nach der Revolution an der Spitze zu stehen. Auf bestimmte Personengruppen üben die Spieler Zwang aus, erpressen diese oder schmieren diese mit Gold. Aber man darf dabei keinem anderen vertrauen, denn auch die Gegenspieler haben das Gleiche vor.

Der Spielplan wurde in sieben Sektoren unterteilt, die politisch bedeutsam sind. Diese Bereiche, wie Markt, Plantage, Rathaus müssen mit den Gefolgsleuten eingenommen werden. Wenn Sie die meisten Figuren hier stehen haben, erhält dieser Spieler die ausgeschriebenen Punkte. Zu Beginn des Spieles erhält jeder Spieler eine Biettafel und einen Sichtschirm. Das Spiel selber besteht aus vier Phasen pro Runde:

1. Spionieren
2. Bieten
3. Auswerten
4. Spenden

Das Spionieren ist einfach, denn jeder Spieler muss zeigen, welche Bietmarken er besitzt. Das Bieten erfolgt auf dem Tableau hinter dem Sichtschirm. Auf diesem wurden verschiedene Persönlichkeiten, wie General, Kapitän, Wirtin, Kaufmann usw. abgebildet. Hier müssen die Bietmarken gesetzt werden. Und jede dieser Personen bietet einen entsprechenden Nutzen. So erhält man beim Kaufmann fünf Gold und drei Siegpunkte. Die Bietmarken, die man diese Runde verwendet hat, müssen jetzt abgegeben werden.

Nun erfolgt die Auswertung. Der Spieler, der das meiste auf diese eine Person geboten hat, bekommt seinen Lohn, wie Punkte, Gold usw. Die anderen Spieler, falls diese auch etwas geboten haben, gehen leer aus. Das Problem besteht auch darin, dass verschiedene Personen auf bestimmte Bietmarken nicht reagieren, so kommen Sie mit Zwang beim General nicht weiter, der will nur Gold sehen. Sollten Sie trotzdem einmal die Bietmarken falsch legen, werden diese nicht gewertet und die Bietmarken werden in den allgemeinen Vorrat gelegt.

Nach der Auswertung bekommen die Spieler Spenden, wenn die Spieler weniger als fünf Bietmarken besitzen, bekommen diese Gold, um diesen Vorrat wieder aufzufüllen.

Sollten die das Gebot für den Spion oder die Apothekerin erhalten, treten hier noch einige Sonderregeln in Kraft. Beim Spion dürfen Sie die Figur eines Spielers entfernen und diese gegen Ihre eigene austauschen. Die Apothekerin ermöglicht dem Höchstbieter, zwei Gefolgsleute seiner Wahl auf dem Spielplan gegeneinander auszutauschen. Dazu darf er die Bereiche frei wählen und muss nicht unbedingt einen eigenen Gefolgsmann versetzen.

Fazit

ist ein gekonntes und einfaches Bietspiel. Die Spielanleitung wurde sehr verständlich geschrieben. Das Spiel als solches macht sehr viel Spaß. Und weiterhin wurde das Spielmaterial grafisch sehr schön gestaltet.

  • Autor/in:
  • Grafik: Claus Stephan, Ben Williams
  • Verlag: GmbH
  • Kategorie: Gesellschaftsspiel
  • Anzahl Spieler: 3-4
  • Altersgruppe: ab 10 Jahre
  • Spieldauer: ¾ Stunde

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