Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Roar! – Fang das Monster

In „Roar!“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Wissenschaftlern, die in einem verlassenen Laboratorium drei junge mutierte Monster finden. Die Wissenschaftler beschließen, sich um die jungen Monster zu kümmern, doch wie viele junge Wesen haben sie nur Blödsinn im Kopf. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist es sich in der Stadt herumzutreiben und dort verschiedene Plätze zu besuchen. Die Monster haben zwar nichts Böses im Sinn, dennoch verbreiten sie unter der Bevölkerung Angst. Die Wissenschaftler versuchen die Monster immer wieder rechtzeitig einzufangen, bevor die anderen Menschen sie schnappen.

Die Monster haben dabei verschiedene Fähigkeiten, so kann Coco über die Wissenschaftler hinweg springen. Blub kann durch das Kanalsystem der Stadt tauchen und Zzap macht wirre Geräusche, um die Wissenschaftler zu verwirren. Aber auch die Wissenschaftler können ihre speziellen Fähigkeiten einsetzen. So kann der Arzt jeden Krankenwagen auf dem Spielfeld nutzen, um schneller zu den Monstern zu kommen. Der Chemiker kann sie mit der Monster-Abschreckungs-Mixtur in die Enge treiben und der Techniker kann seinen Monster-Lokalisator nutzen, um ihre Position zu bestimmen.

IMG_20151203_210443_ratgeberspiel

Das Spiel ist ein Hybrid-Spiel. Man spielt also nicht nur auf dem Spielbrett, sondern auch mit Hilfe eines mobilen Geräts, wie einem Smartphone oder einem Tablet. Einmalig muss dazu eine App installiert werden, die über den Store für Android oder iOS heruntergeladen werden kann. Um das Spiel zu beginnen, sind nur wenig Vorbereitungen zu treffen. Spielfeld ausbreiten, für jeden Spieler ein paar Marker und das war es auch schon.

Das Spielbrett gibt es in zwei Varianten. Auf der einfachen Seite sind alle Felder klar mit Piktogramm und Farbe beschrieben, während auf der fortgeschrittenen Seite Gebäude liebevoll gezeichnet sind. Spieltechnisch sind beide Seiten gleich, so dass nur das Aussehen, sowie die Wahrnehmbarkeit einzelner Gebäude variiert. Ansonsten gehören zum Spielmaterial noch quadratische Spielfiguren aus Pappe zu jedem Wissenschaftler, sowie Hinweistafeln, auf denen man sich akustische Hinweise über den Ort der Menster merken kann. Die Pappkarten als Spielfigur wirken im ersten Moment ungewöhnlich, aber sie erleichtern es der App enorm die richtigen Positionen auf dem Spielfeld zu erkennen. Wie bereits genannt, gehört zu dem Spiel auch eine App, welche intuitiv zu bedienen ist. Während des Spielens gab es damit keinerlei Probleme.

Das Spiel ist rundenbasiert, wobei sich der Spieler, der das Monster steuert, mit den Wissenschaftlern abwechselt. Ziel des Monsterspielers ist es je nach Mission eine gewisse Menge von Orten in der Stadt in einer vorgegebenen Zeit zu besuchen, während die Wissenschaftler das Monster daran hindern bzw. im besten Fall fangen. Dazu muss ein Wissenschaftler auf das Feld ziehen auf dem das Monster gerade steht. Nach jedem Zug des Monsters gibt es einen akustischen Hinweis, wo sich das Monster gerade befindet. Das Monster kann sich etwas schneller bewegen als die Wissenschaftler, so dass es gar nicht so einfach ist, das Monster zu fangen. Der Monsterspieler interagiert dabei ausschließlich mit der App. Hier wird mit Hilfe von Augmented Reality-Techniken das Monster auf dem Spielfeld dargestellt. Dazu wird die Kamera des Gerätes genutzt, um das Spielfeld zu erkennen und die Bewegungen der Wissenschaftler auf dem Spielfeld zu tracken. Nach jedem Zug der Wissenschaftler muss das Spielfeld gescannt werden. Das klingt in der Anleitung komplizierter als es eigentlich ist. Die App erkennt problemlos auch mehrere Züge gleichzeitig und erkennt Bewegungen ohne weitere Nutzereingabe. Nachdem das Spielfeld einmal von der App erkannt wurde, reicht es auch die Kamera nur auf Ausschnitte des Spielfeldes zu halten und der entsprechende Bereich wird trotzdem erkannt. Die App überprüft auch, ob alle Spieler nur regelkonforme Zuge machen.

image4_ratgeberspiel

Insgesamt ist das Spiel liebevoll gestaltet und mach wirklich Spaß. Es gibt nur recht wenig Regeln, so dass es auch sehr einfach zu verstehen ist. Das Spiel lässt sich optimalerweise mit vier Spielern spielen, dann steuert jeder genau einen Charakter. Da immer drei Wissenschaftler und ein Monster spielen, kann auch ein Team beliebiger Größe die drei Wissenschaftlercharaktere steuern.

  • Autor: Hubert Spala
  • Spielzeit: ca. 15 Minuten
  • Verlag:
  • Anzahl: 2 bis 4 Spieler
  • Kategorie: Brettspiel
  • Alter: ab 7 Jahren
  • Bildquelle: Pascal Held
  • Website: http://roarthegame.com/de/

Test und Artikel von Pascal Held

Bewertung

8.3 Bewertung

Insgesamt ist das Spiel liebevoll gestaltet und mach wirklich Spaß. Es gibt nur recht wenig Regeln, so dass es auch sehr einfach zu verstehen ist. Das Spiel lässt sich optimalerweise mit vier Spielern spielen, dann steuert jeder genau einen Charakter. Da immer drei Wissenschaftler und ein Monster spielen, kann auch ein Team beliebiger Größe die drei Wissenschaftlercharaktere steuern.

  • Spielidee 8/10
  • Ausstattung 6/10
  • Spielablauf 8/10
  • Interaktion 9/10
  • Einfluss 8/10
  • Spielbarkeit 10/10
  • Spaß 9/10

Weitere Informationen

  • Titel: Roar! – Fang das Monster
  • Kategorie: Brettspiele
  • Autor: Hubert Spala
  • Verlag: Trefl

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
a WordPress rating system

Kommentar schreiben