Scrabble Jubiläum

Mit 60 gehen viele in Rente. Bei ist es nicht so. Pünktlich zum hat die Firma eine Sonderausgabe herausgebracht. Das durchsichtige Spielbrett und die nicht verrutschbaren Spielsteine wirken hingegen sehr modern. Die Regeln sind wie immer traditionell.

hat sich in 60 Jahren kaum verändert. Im Jahr 1931 hat der amerikanische Architekt Alfred Mosher Butts das Spiel erfunden. Damals hieß das Spiel Lexico. Von diesem „Urspiel“ wurden nur wenige Exemplare verkauft. Erst durch James Brunot, der die veränderte Spielform von Butts gespielt hatte, begann der Erfolg des Spieles. Brunot verpasste dem Spiel den Namen und hat sich gleichzeitig den Namen schützen lassen. Von da an war der Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Mehr als 100 Millionen Spiele wurde seitdem verkauft.

Das Spiel hat heutzutage immer noch nichts von seinem Reiz verloren. Im Herbst 2008 hat das Spiel auch einen eigenen Dudenband erhalten, was sozusagen einem Ritterschlag gleichkommt.

Das Spiel selber besteht aus dem Spielbrett, den Buchstaben, den Ablagebänkchen und einem Stoffbeutel. Neben den Buchstaben gibt es auch Joker, die für jeden Buchstaben gelegt werden können. Jeder Spieler bekommt zum Spielbeginn eine entsprechende Anzahl an Buchstaben. Sie müssen durch Legen der Buchstaben ein Wort bilden, welches aber nicht in Ihrer Fantasie entsprungen sein sollte. Die Wörter müssen einen Sinn ergeben. Bei Streitigkeiten können Sie den „Duden “ zu Rate ziehen.

Ihre gezogenen Buchstaben legen Sie auf dem Bänkchen ab, so dass die anderen Spieler die Buchstaben nicht sehen können. Nachdem Sie Ihr Wort gelegt haben, ziehen Sie wieder Buchstaben aus dem Stoffbeutel. Der erste Buchstabe wird in die Mitte abgelegt. Das Feld ist gekennzeichnet. Durch das Ablegen der Buchstaben erzielen eine entsprechende Punktzahl.

Die anderen Spieler müssen dann an die bereits ausliegenden Buchstaben bzw. Wörter ihre Buchstaben anlegen. Manche Felder sind Bonusfelder. Diese werden bei der Punktwertung mit berücksichtigt.

Falls Sie einmal keinen Buchstaben anlegen können, können Sie Ihre Buchstaben auch tauschen. Sie dürfen nur jetzt keinen Buchstaben auf dem Spielfeld ablegen.

Sobald alle Buchstaben verbraucht sind, ist das Spiel beendet. Es kann aber auch dann enden, wenn alle Spieler passen. Nun geht es an die Wertung. Die Buchstaben die noch auf Ihrem Bänkchen liegen, werden von Ihrem Gesamtwert abgezogen.

Wer die meisten Punkt erzielt hat, hat das Spiel gewonnen.

Fazit

sollte in keiner Spielesammlung fehlen. Auf der einen Seite macht das Spiel sehr viel Spaß und auf der anderen Seite erzielt man damit, gerade bei Kindern, einen Lernerfolg. Die Kinder lernen ihren Wortschatz kennen und können diesen auch noch erweitern. Dabei kann man aber den Kindern immer behilflich sein. Bei Wortstreitigkeiten können Sie ja den passenden Duden hinzuziehen. Auf alle Fälle ist das Spiel sehr zu empfehlen.

Das neue Outfit ist hervorragend. Das modere Aussehen und das althergebrachte Spielprinzip passen sehr gut zusammen. Besser gesagt, es ist gelungen.

Angaben

  • Verlag:
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler, Familienspiel
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)

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