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Suburbia

Wachstum, Wachstum, Bevölkerungswachstum – das ist das Ziel in , eine kleine Stadt auszubauen und zum Spielende die höchste Bevölkerung zu haben. Das Grundprinzip ist einfach:

Jeder Spieler kann mit den Finanzen, welche rundenweise durch die eigene Stadt erwirtschaftet werden, seine Stadt erweitern. Dies geschieht, indem er sie um neue Kacheln von Stadtteilen erweitert. Für welche er sich dabei entscheidet, bleibt ihm überlassen. Ob seine Bevölkerung wächst, ist wiederum von dessen Ruf abhängig. Es gibt drei grundlegend verschiedene Kacheltypen:

Eine Stadt besteht aus Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten. Wohngebiete erhöhen den aktuellen Bevölkerungsstand und Gewerbegebiete heben das Einkommen der Stadt. Industriegebiete hingegen können sowohl das Einkommen steigern als auch die Bevölkerung drücken. Entscheidend ist der Einfluss benachbarter Gebiete aufeinander. Beispielsweise senkt ein Schlachthof in unmittelbarer Nachbarschaft von Wohngebieten deren Einwohnerzahl.

Die Bewohner ziehen um und die Bevölkerung nimmt ab. Befindet sich jedoch ein Gewerbe, wie ein Ferienpark oder Schnellrestaurant, in der Nähe, wächst das Einkommen und die Stadt gewinnt an Reiz für seine Bewohner. Selbst die Lage an einem See oder die Zahl der Bildungseinrichtungen verändern das Einkommen und den Ruf einer Stadt.

Wer jedoch seine eigene Stadt nur wild durcheinander, ohne Bedacht und Plan bebaut, kann keine Gelder für prestigeträchtige Gebäude erwirtschaften, welche im Spielverlauf immer teurer werden. Dessen Bevölkerung stagniert und verlässt dauerhaft die Stadt.

Durch Anlegen von Stadtteilen können Ruf und Einkommen der Nachbarstädte beeinflusst werden. Eröffne ich beispielsweise als erster Spieler ein Nobelrestaurant in meiner Stadt, erhalte ich einen Bonus. Werden jedoch weitere Restaurants in den anderen Städten eröffnet, sinkt das Prestige meines Restaurants und der Umsatz bricht ein.

Als Besitzer eines Bauernhofs freut man sich wiederum über wachsende Gastronomie, deren Zutaten man anbaut. Spieler, die mehr Kooperation untereinander wünschen, müssen sich damit abfinden, dass auch in der Realität nur sehr wenig Zusammenarbeit zwischen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München stattfindet.

kann alleine oder mit bis zu vier Spielern gespielt werden. Die Regeln sind einfach, aber in manchen Situationen nicht ausreichend beschrieben. Das macht jedoch nichts, denn nach wenigen Runden ist allen Spielern der Ablauf klar und man kann miteinander um die zum Kauf stehenden Stadtgebiete feilschen.

ist ein sehr interessantes Spiel, welches jeden vor die Herausforderung stellt, zwischen Einkommen und Ruf der Stadt ein gesundes Maß zu finden, um ein stetiges Wachstum seiner Stadt zu ermöglichen. Autoren/Tester FaRaFIN – Tom Grope

  • Verlag: Asmodee

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