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Welcome to Walnut Grove

Walnut Grove wurde weltweit durch die Fernsehserie „Unsere kleine Farm“ bekannt, denn die meisten Szenen wurden hier in diesem beschaulichen Ort gedreht.

Die Spieler werden auch in diese Zeit versetzt. Es geht in das Jahr 1885. Jeder Spieler hat sich ein kleines Fleckchen Erde gesichert, ganz in der Nähe des beschaulichen Ortes Walnut Grove, wo man dann durch die Stadt geht, um wichtige Besorgungen zu erledigen, denn wer im Winter nicht ausreichend Nahrung und Holz zum Heizen eingelagert hat, dem steht eine ungemütliche Zeit bevor! In acht Jahren muss die Farm wachsen, um zu gewinnen. Hinter dem Spiel stecken zwei finnische Autoren, Tahkokallio und Laane, die diese erfrischende Spielidee hatten.

Nachdem das reichliche Spielmaterial vorbereitet wurde, die Stadt steht und jeder Spieler sein eigenes Grundstück besitzt, kann das Spiel schon losgehen.

Jede der acht Spielrunden unterteilt sich in vier Phasen, die Jahreszeiten. Und gestartet wird natürlich mit dem Frühling. Da auf dem eigenen Grundstück die Landschaften angrenzen, können oder sollen diese im Laufe des Spiels erweitert werden. Und jedes umzäunte Grundstück gibt noch Zusatzpunkte. Auf der Jahresscheibe, die in der Mitte der Stadt liegt, stehen alle wichtigen Informationen drauf, die man im Verlaufe des Spiels beachten muss. Dabei sollte man bei der Planung strategisch vorgehen, da man die Spielfiguren im Winter ernähren muss.

Und so kann auf den Plättchen verzeichnet sein, dass die Knechte die doppelte Ration im Winter benötigen. Dies muss man dann für die Aktionen im Sommer beachten.

Im Frühling ziehen die Spieler die entsprechend angegebene Anzahl an Landschaftsplättchen und legen diese an ihr Spielfeld an, vorausgesetzt es geht, wobei dies nicht unbedingt sein muss, aber gerade wenn es um die Umzäunung eines Grundstückes geht, von erheblichem Vorteil ist. Meistens kann man vier ziehen und nur eins anlegen.

Und dann wird es Sommer, man muss auf die Felder und arbeiten. Der Farmer oder die Knechte werden auf die entsprechenden Landschaftsplättchen gestellt. Wenn man natürlich statt eins gleich drei zusammenhängende Getreidefelder besitzt, bringt dies natürlich nachher zur Ernte mehr Ertrag. Und wenn man keinen Platz mehr hat, wird dieser Ertrag in die Scheune gelegt.

Deshalb ist es im Verlaufe des Spieles wichtig, die eigenen Gebäude auszubauen, wie ein Gebäude für den Knecht, so erspart man sich die Holzkosten im Winter. Oder das Errichten einer Scheune, um entsprechend noch mehr einzulagern, ist im Verlaufe des Spieles sehr sinnvoll, denn im Herbst kann man dann durch die Stadt gehen und an den entsprechenden Gebäuden bei Bezahlung der jeweiligen Rohstoffe oder gegen einen Geldbetrag die Erweiterungen kaufen.

Nur liegen diese Karte verdeckt auf den Gebäuden der Stadt und sie wurden vorher gemischt, so dass man nicht unbedingt weiß, was man da kauft, ein Gebäude ja, aber es kann ja auch eine Scheune sein. Man kann in der Stadt seine Rohstoffe verkaufen und erhält dafür eine Münze und Geld wird immer gebraucht. Und wenn man einmal im Spiel bestimmten Forderungen nicht nachkommen kann, erhält man ein Nachbarschaftshilfeplättchen, welches mit zwei Minuspunkten gleichzusetzen wäre, die man aber bis kurz vor Ende des Spieles abbauen kann, wenn man Rohstoffe dafür abgibt.

In der Winterphase werden alle Figuren von den Landschaftsfeldern wieder zurückgestellt in die entsprechenden Quartiere. Entsprechend der Farbe des oder der Knechte müssen diese jetzt ernährt werden oder man benötigt Holz fürs Lagerfeuer. Das entsprechende Material wird von den Landschaftsfeldern oder der Scheune entfernt. Und schon ist ein Jahr herum und das Jahresplättchen wird aus dem Spiel genommen und das nächste wird umgedreht.

Und das Jahr kann von vorne beginnen. Am Ende des Spieles wird das Spiel ausgewertet.

Fazit
Einfache Regeln und ein gut durchdachtes Spielsystem, das macht dieses Spiel auch für Gelegenheitsspieler interessant. Die Idee des Spieles ist unverbraucht. Das Spiel ist ein wenig glücksabhängig, vor allem bezieht sich dies auf das Ziehen der Landschaftsplättchen, welches aber wieder durch Aktionen in der Stadt ausgeglichen werden kann. Grafisch und spielerisch ein gelungenes Spiel, weil alle Spielmechanismen ineinandergreifen und entsprechend stimmig sind.

Man kann es einfacher sagen, es macht einfach Spaß und wird auch nach mehrmaligem Spielen nicht langweilig. Positiv hervorzuheben ist auch, dass sich dieses Spiel allein spielen lässt.

  • Autor/in: Touko Tahkokallio
  • Paul Laane
  • Verlag: (Vertrieb )
  • Status: Lieferbar
  • Preis: EUR 35.00
  • Kategorie: Gesellschaftsspiel
  • Anzahl Spieler: 1-4
  • Altersgruppe: ab 10 Jahre
  • Spieldauer: ¾ Stunde bis 1¼ Stunden

 

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