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Wikinger

Bei den n fällt mir nur der letzte Asterixfilm ein. Auch hier wurde das Klischee der raubenden und mordenden bedient. Aber sie waren auch anders. Sie haben auch Handel getrieben und friedlich gesiedelt.

Das Thema „“ wurde im Spielbereich noch nicht all zu oft verwendet und hat somit noch etwas Frisches an sich.

ist in der Branche ein bekannter Spielautor. Dies ist nun seit langem ein Solowerk von ihm. Er hat all die Aspekte in einem Spiel verarbeitet.

Das Spielfeld wird mittig auf dem Spieltisch ausgelegt. Schon hier fällt die wunderbare grafische Gestaltung des Spielfeldes auf.

Jeder Spieler erhält ein Stück Festland in Form eines Winkels. Auf diesem sind ein Fischer, Handwerker, Späher, Adlige, Kämpfer sowie ein Drachenschiff abgebildet. In diesem Bereich werden im Spiel die Inseln angelegt.

Das Spiel geht über sechs Spielrunden. Die Spielkarten, Inseln und Schiffe werden gemischt und zu je 12 Karten am oberen Ende auf das Spielfeld gelegt. Der erste Spieler nimmt sich die ersten 12 Karten und legt sie vor der Kramerleiste am Drehrad ab. Die schiffe werden ab 11 abwärts und die Inselkarten ab 0 aufwärts gelegt. Zu den entsprechenden Karten wird je eine Figur aus dem Stoffbeutel gezogen und zu den entsprechenden Karten nach einem vorgebenen Muster aufgestellt.

Die Felder am Drehrad wurden entsprechend mit Zahlen gekennzeichnet, so dass jeder Spieler weiß, was er für eine Insel mit Figur zahlen muss. Jeder Spieler hat eine Startinsel. Bei der Auswahl der Inseln brauchen Sie ein wenig Glück. Und wer von der Null etwas nimmt, braucht gar nichts zu zahlen.

Vor dem Festland müssen die Spieler Inseln erschließen.

Nun kaufe ich für zwei Goldtaler einen Adligen (rote Spielfigur) und lege die Karte vor meinem Stück Festland in Höhe der roten Figur ab. Auf dieser Insel platziere ich die rote Spielfigur. Der Adlige bringt mir in jeder zweiten Runde entsprechende Punkte. Für einen Goldschmied bekomme ich zum Beispiel auch Gold.

Der Kämpfer wird unterhalb der Schiffe platziert. Dieser wehrt den Angriff der Drachenschiffe ab. Und alle Felder in dieser Spalte sind geschützt. Auch die Fischer haben ihre Aufgaben. In der Abschlusswertung geht es um die Versorgung oder auch Unterversorgung des Volkes. Bei Letzterem gibt es sogar Punktabzug. Auch für die Drachenschiffe, die uns angreifen können, gibt es einen entsprechenden Punktabzug. So hat jede Figur und Karte seine Aufgabe.

Es können auch Inseln so angelegt werden, ohne dass dies in der Reihe der jeweiligen Spielfarbenfigur passieren muss. Die Figuren müssen dann an dire oberen Ecke des Festlandes platziert werden. Bootsleute können dann jede zweite Runde Figuren auf die jeweilige Insel transportieren.

Fazit

Das Spiel ist gut strukturiert und schnell erlernbar. Für jeden Spieler gibt es eine Spielkarte, auf der die entsprechende Punktwertung abgebildet wurde. Dadurch braucht man spätestens nach dem zweiten Spiel keine Regelheft mehr. Die Preisscheibe steuert das Spiel. Denn wenn jemand von der Null etwas entfernt hat, wird die Scheibe weiter gedreht. Somit hat jeder die gleichen Chancen. Jeder Spieler muss ständig seine Inselwelt im Blick haben und ständig neu planen. Das Spiel bietet gerade Strategen viele viele Möglichkeiten. Wer unter Druck gerät und dabei seine Siegpunkte in Gold umtauscht, kann auch schnell verlieren.

Neben dieser Grundversion hat gleich eine Spielergänzung beigefügt, die noch mehr Legemöglichkeiten bietet.

Das gesamte Spielmaterial wurde grafisch hervorragend umgesetzt. Und der Spielentwickler hat mal wieder bewiesen, dass er ein Meister seines Faches ist. Damit wird das Spiel hoffentlich nicht nur ein Jahr in den Regalen der Kaufhäuser liegen, denn ist ein hervorragendes Familienspiel mit sehr viel Spieltiefe. Die Spielbeschreibung ist sehr ausführlich aber auch verständlich. Für die Wertung hat jeder Spieler eine extra Karte, auf der alles kurz und knapp erklärt wird.

Wir können das Spiel jedenfalls nur weiterempfehlen. Odin sei mit Ihnen.

  • Titel:
  • Verlag:
  • Autor:
  • Spieler: 2 bis 4
  • Alter: ab 10 jahre
  • Dauer: ca. 60 Minuten
  • Preis: ca. 30 Euro
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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