Wind und Wetter

Es stürmt und es regnet. Wie kommen nur meine Dorfbewohner heil nach Hause. Das Wetter spielt verrückt, man könne meinen, der Klimawandel findet auch dem Spielfeld statt.

Das Wetter macht sogar ganze Landstriche unpassierbar.

Das Spiel
ist ein sehr taktisch anspruchsvolles Spiel. Jeder Spieler setzt seine Figuren genau gegenüber seinem Dorfzentrum ab und positioniert seine Wetterhexe. Jeder Spieler erhält zum Spielbeginn 3 Wettermarker, die verdeckt bei sich ablegt. Weiterhin wird noch ein Windmacher benötigt. Diese Funktion kann ein Mitspieler zusätzlich übernehmen. Nach dem jeder Spieler seine Position eingenommen hat, beginnt der jüngste Spieler. Für das setzen der Spielfiguren wird kein Würfel benötigt. Insgesamt kann der Spieler sechs Felder weiterziehen. Entweder mit einer oder verteilt mit allen Figuren, inklusive der Wetterhexe. Bei jedem Spielzug kann der Spieler seine Wettermarker setzen.

Dies können Sonne, Eis, Gewitter oder oder sein. Damit kann ein Spielfeld begehbar oder unbegehbar gemacht werden. Wir können somit den Gegenspieler an weiter ziehen hintern. Aber auch die Gegenspieler können auch zum Gegenschlag ausholen. Ich habe mir schon den Weg über das Gebirge ausgesucht und plötzlich legt der Gegenspieler eine Gewitterkarte auf das Spielfeld, so dass ich nicht hier lang gehen kann. Manche Wettermarken können durch das auflegen einer anderen Wettermarke (Sonne auf Regen) aufgehoben werden.

Damit werden beide Wettermarken vom Spielfeld genommen. Aber auch der Einsatz der Wetterhexe lohnt sich. Sie kann einen Wettermarker aus der Reihe entnehmen, in der sie steht.

Nach jeder Spielrunde rückt der Windmarker ein Feld nach vorne. Kommt dieser auf ein blaues Feld, kommt eine Windböe auf. Die Windrichtung wird ausgewürfelt Nun werden alle Wettermarker – beginnend mit den Marken auf der windabgewandten Seite – um ein Feld in Windrichtung verschoben. Die Spielfiguren bleiben aber stehen.

Mit entsprechender Vorausplanung und ein wenig Glück, können Sie Ihre Dorfbewohner nach Hause bringen. Wer als erster seine Bewohner ins Dorf/ eigene Feld gebracht hat, hat gewonnen. Hierzu liegt dem Spiel eine Punktetabelle bei. Oder man spielt solange, bis der erste alle Spieler alle Dorfbewohner ins Dorf gebracht hat.

Fazit

ist ein gelungenes Strategiespiel. Auch wenn man denkt, dass die Dorfbewohner schon fast zu Hause sind, legt ein Mitspieler wieder eine Wettermarke und der Weg ist unpassierbar. Obwohl das Spiel sich sehr Komplex anhört, ist die Spielanleitung sehr einfach und verständlich. In dem jedes Spiel anders verläuft, macht das Spiel immer wieder Spaß. Alles im allen ein gelungenes Familienspiel.

  • Verlag:
  • Alter: ab 8 Jahre
  • Anzahl: 2 bis 4 Spieler
  • Dauer: 45 bis 60 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar )
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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