3 Geschichten für ruhige Tage – The Lion’s Song im Test

Genug vom Action-Feuerwerk vieler Computerspiele? Sucht ihr etwas für die ruhigen Tage im Jahr? Die Entwickler von Mi’pu’mi Games haben an euch gedacht und bringen euch 4 Geschichten im . Die ersten 3 sind bereits fertiggestellt und im Juli steht die Veröffentlichung des Finales an. Wir werfen einen kurzen Blick auf die ersten 3 Geschichten, in welcher wir jeweils das Leben einer anderen Person begleiten. Alle Geschichten sind lose mit dem Wiener Gesellschaftsleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts verknüpft und unsere Entscheidungen nehmen episodenübergreifend Einfluss auf das Geschehen.

The Lion's Song | Bildschirmaufnahme

The Lion’s Song | Bildschirmaufnahme


Episode 1 – Silence

Wilma, eine junge Wiener hat es nicht leicht. Ihr Lehrer und Mentor hält viel von ihr und das nächste Konzert steht an, doch sie hat den Bezug zur Musik verloren. In ihren Kopf herrscht Stille. Keine Note findet den Weg auf das vor ihr liegende Notenblatt. In der Not schickt ihr Lehrer sie auf ein kleines Haus in den Alpen. Die dort vorherrschende Ruhe soll ihr helfen, sich wieder auf die Klänge ihre Umwelt und die Musik zu konzentrieren.

Der Großteil der Episode spielt in diesem kleinen Ferienhaus. Allein fällt es uns zunächst schwer uns zu fokussieren, doch im Rauschen des Windes und der uns Umgebenden Natur finden wir neue Inspiration. Unsere Episode wird begleitet von kurzen Telefonaten mit einem neu gewonnen Freund. Die Gespräche sind eine gekonnte Auflockerung des Geschehens und tun dem Fluss der Geschichte sehr gut.

Der Blick auf die erste Episode des Abenteuers ist kostenlos. Das Spiel steht jedem über die Spiele-Plattform Steam zur Verfügung. 

The Lion's Song | Bildschirmaufnahme

The Lion’s Song | Bildschirmaufnahme


Episode 2 – Anthology

Die zweite Episode führt uns direkt in die Wiener Innenstadt. Als Fran Markert versuchen wir einen Fuß in der High-Society zu fassen. Doch auf der Suche nach einem eigenen Stil finden wir nicht nur einiges über unsere Mitmenschen, sondern auch über uns selbst heraus.

Im Gegensatz zur ersten Episode, spielt sich Anthology freier, da wir die unterschiedlichen Orte der Stadt selbstständig ansteuern können. Die Suche nach einem perfekten Motiv, führt uns an den Marktplatz, ein Wiener Kaffeehaus und neben dem Treffpunkt der szene auch in unser eigenes Apartment.

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Episode 3 – Derivation

Statt die Künstlerszene Wiens zu erobern, legt Episode 3 den Fokus auf die Wissenschaft. Als Emma Recniczek ebnen wir uns den Weg in die noch Männerdominierte Domäne der . Verkleidet als Emil versuchen wir den Radius, einen Herrenverein, zu infiltrieren. Im Gespräch mit Kollegen halten wir unsere Tarnung so gut es geht aufrecht und arbeiten weiter an unserer Theorie.

Der stetige Wechsel zwischen den Rollen Emma und Emil führt zu einer ganz anderen Dynamik als es in den ersten beiden Episoden der Fall war. Wie auch in Episode 2 besuchen wir unterschiedliche Orte und sammeln dabei Inspiration für unseren Beweis. Doch die Konkurrenz ihrer Kollegen lastet schwer auf der jungen Dame. Es liegt an uns ihr durch diese schwere Zeit zu helfen.

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The Lion’s Song | Bildschirmaufnahme


Fazit

Die bisherigen Episoden von The Lion’s Song sind allesamt ruhige Geschichten deren Fokus auf dem Erleben der jeweiligen Rolle liegt. Sie geben jeweils Einblickkin die Gefühle und Gedanken des Hauptcharakters.  Besonders interessant ist die Verknüpfung der Geschichten über die jeweiligen Episoden hinweg. Nicht nur die späteren Episoden werden von unseren Entscheidungen beeinflusst, sondern auch Rückwirkend können wir in Episode 3 den Verlauf der ersten Episode verändern. Dies lädt zum wiederholten Spielen, der leider recht kurz ausgefallenen Episoden ein. Mit lediglich einer Stunde Spielzeit pro Folge kriegen wir ein Spiel fürs Herz geliefert, welches jedoch nicht den Geschmack aller Spieler treffen wird. Wir empfehlen daher vor dem Kauf einen ersten Blick auf die kostenlose erste Episode zu werfen und wünschen viel Spaß bei der Erkundung fremder Lebensgeschichten.

Update: Lesen sie auch unseren Bericht zum mittlerweile veröffentlichten vierten Teil der Serie.

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The Lion’s Song im Überblick

  • Entwickler-Studio: Mi’pu’mi Games
  • Publisher: Mi’pu’mi Games
  • Spielzeit: 1 Stunde pro Episode
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Einzelspieler
  • Kategorie:
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

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Bewertung

7.8 Bewertung

Die bisherigen Episoden von The Lion’s Song sind allesamt ruhige Geschichten deren Fokus auf dem Erleben der jeweiligen Rolle liegt. Sie geben jeweils Einblickkin die Gefühle und Gedanken des Hauptcharakters.  Besonders interessant ist die Verknüpfung der Geschichten über die jeweiligen Episoden hinweg. Nicht nur die späteren Episoden werden von unseren Entscheidungen beeinflusst, sondern auch Rückwirkend können wir in Episode 3 den Verlauf der ersten Episode verändern. Dies lädt zum wiederholten Spielen, der leider recht kurz ausgefallenen Episoden ein. Mit lediglich einer Stunde Spielzeit pro Folge kriegen wir ein Spiel fürs Herz geliefert, welches jedoch nicht den Geschmack aller Spieler treffen wird. Wir empfehlen daher vor dem Kauf einen ersten Blick auf die kostenlose erste Episode zu werfen und wünschen viel Spaß bei der Erkundung fremder Lebensgeschichten.

  • Grafik 7/10
  • Sound 6/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 9/10
  • Bedienung 9/10
  • Spielidee 8/10

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