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Anno 2070

Die Anno Spiele sind reine Strategiespiele, in denen der Schwerpunkt auf der Errichtung eines ausgeklügelten Wirtschaftsystems liegt. Mittlerweile sind bereits mehrere Titel in der Reihe erschienen und bereits vor über 10 Jahren, wo Anno1602 erschienen ist, bin ich im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Computer versumpft. Eigentlich spielten Tag und Nacht dabei keine Rolle, man war von dem Tiefgang des Spieles fasziniert. Und dies ging ungefähr 5 Millionen anderen Spielern genauso.

Im Gegensatz zur Age-of-Empires-Serie stand hierbei nie der kriegerische Aspekt im Vordergrund, sondern das Gleichgewicht in puncto Wirtschaft war entscheidend, ob man verliert oder gewinnt. Angriffe und Eroberungen, wenn überhaupt, waren erst im letzten Drittel des Spiels entscheidend, wenn man besondere Rohstoffe benötigte, um so die Insel in den eigenen Besitz zu nehmen. Aber man konnte auch mit den Spielern handeln. Das Gute daran, man konnte und kann jetzt auch noch, den Handelsschiffen die entsprechenden Anweisungen geben, was sie ein- und abzuladen haben, so dass man sich zielgerichtet um den Aufbau der Wirtschaft kümmern konnte. Denn je weiter sich das Volk entwickelt, umso höher sind die Ansprüche, so war es immer und ändert sich nicht.

Die Entwickler von Related Designs und Blue Byte haben diesmal das Spiel nicht in die Vergangenheit gelegt, sondern in die Zukunft. Hier hat sich viel für die Menschheit geändert, denn durch die Klimaerwärmung sind ganze Landstriche einfach so verschwunden.

Der Klimawandel zwingt die Menschen dazu, sich dem erhöhten Wasserpegel anzupassen, der weite Strecken des fruchtbaren Landes unbewohnbar gemacht hat. Die Entscheidungen der Spieler in der dynamischen Welt haben Einfluss auf Umwelt, Architektur und Bedürfnisse der Bevölkerung.

Zu Beginn des Spiels muss man sich für eine der beiden Fraktionen entscheiden, dazu stehen die „Ecos“ und die „Tycoons“ zur Verfügung. Die einen setzen sich für regenerative Energie ein und wollen mit der Natur im Einklang leben, weil die Menschheit schon einmal gebranntmarkt wurde. Und die anderen wollen eine Industrie auf Teufel komm raus aufbauen, egal ob dabei die Natur geschädigt wird. Erst im weiteren Verlauf des Spiels steht dann noch eine dritte Fraktion zur Verfügung, die den Meeresboden besiedeln kann und hier kann man diesen auch besiedeln.

Der Beginn ist relativ einfach, man errichtet einen Kontor und nimmt dadurch die Insel für sich ein. Dann werden die ersten Gebäude errichtet und die ersten Rohstoffe abgebaut. Hilfe erhält man von einer Art künstlicher Intelligenz E.V.E. Hier kann man dann auch unter anderem Werkzeuge einkaufen, die gerade zu Beginn des Spiels schon einmal knapp werden können.

Eine Neuerung des Spiels ist der Politikbonus, der direkt über Internet zu Wahlen aufruft. Hier wird dann gewählt und wenn man sich für den Richtigen entschieden hat, erhält man dann einen Bonus.

Für das Spiel steht wieder eine Kampagne zur Verfügung, wo man bestimmte Aufgaben erfüllen muss und zwischendurch noch kleine Zwischenaufgaben erledigt. Wobei man hier auch immer seinen Bereich aufbauen muss, denn erst ab bestimmten Zivilisationsstufen stehen einem bestimmte Technologien zur Verfügung. Das Herzstück des Spiels bleibt aber das Endlosspiel. Und auch hier werden zahlreiche Spieler wieder versumpfen.

Fazit
Anno schlägt Anno, so oder so ähnlich könnte das Motto lauten, denn die Macher haben sich mal wieder selber übertroffen. Auch wenn manche Fans das Mittelalterflair vermissen werden.

  • Entwickler Related Designs, Blue Byte
  • Publisher Ubisoft

 

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