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Avorion im Test

ist ein prozedural generiertes -Universum von , das dem Spieler ein breites Spektrum an Möglichkeiten offenbart, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Das ist sowohl im Singleplayer Modus, als auch im mit Freunden möglich. 

Ausgesetzt in einer stranden wir in einem immensen Universum, gerade mal mit einer kleinen Bergbaudrohne ausgerüstet. Doch allein sind wir nicht. Um uns herum schwirren viele andere kleine und große Schiffe herum, die alle sehr beschäftigt wirken. Es gibt schließlich viel zu tun. Wir befinden uns in einem Asteroidenfeld voll von Eisen und Titan. Damit wir nicht ziellos im Raum umher fliegen, werden wir auch gleich von einem Tutorial an die Hand genommen, welches uns erklärt, wie man ein Schiff bedient und steuert. Das Tutorial ist komplett textbasiert und führt uns schrittweise an alle Funktionen heran. Die einzelnen Schritte können auch im Nachhinein noch einmal separat aufgerufen und wiederholt werden. Wir werden also von Anfang an gut vorbereitet.

Die Steuerung funktioniert über Tastatur- und Mauseingabe. Die Flugrichtung wird mit der Maus bestimmt, die Geschwindigkeit über die Tastatur. Menüs können per Mausklick, aber auch über Tasteneingabe geöffnet werden.

Ab jetzt können wir tun und lassen was wir wollen, denn nun liegt es nur an uns wie wir weiter spielen. Ob als Pirat oder Beschützer der Armen, oder schießwütiger Einzelkämpfer, uns stehen alle Wege offen. Vielleicht wollen wir auch gar nicht selber draufgehen? Glücklicherweise gibt es die Möglichkeit gleich eine ganze zu erstellen, die unseren Befehlen folgt.

Von nichts kommt nichts! So eine muss natürlich auch gebaut werden. Also ist Bergbau die erste Aufgabe, der wir uns widmen. Die Materialien dafür liefern uns Asteroiden, die wir mit Hilfe der an der montierten Mining-Laser aus geringer Entfernung abbauen können. Zusammengebaut werden die Schiffe allerdings in einem , der uns eine Vielzahl von verschiedenen Blöcken, unterschiedlicher Form zur Verfügung stellt, die alle eigene Funktionen haben. Grundlegend sind dabei Rumpfblöcke, welche das Schiff zusammenhalten.

Darauf aufbauend kommen Frachträume, Quartiere, Stromgeneratoren, Antriebs- und Steuerungsdüsen, Raketenwerfer und vieles mehr, um das Schiff den Wünschen nach anzupassen und zu gestalten. Die Blöcke werden einfach aneinander gesetzt und bilden dann das Schiff. Es ist nicht erforderlich einen Hohlraum zu konstruieren, mit Boden, Wänden, Dach und Fenster, da man das Schiff nicht betreten kann.

Jeder Block kann auch in seiner Größe skaliert werden, somit sind uns beim Design keine Grenzen gesetzt.

Für Unkreative gibt es auch die Möglichkeit sich an einer Schiffswerft ein Schiff bauen zu lassen, welches anhand mehrerer Regler in Größe und Qualität verändert werden kann. Das Aussehen kann durch Eingabe von s etwas beeinflusst werden. Ansonsten stellen andere Spieler über den auch eigene Kreationen zur Verfügung. 

Wer das Spiel mit einem Freund im Coop bestreiten möchte, kann in seinem Schiff einen zweiten “Sitz” einbauen. Nun kann einer die Rolle des Piloten und der Andere die des Gunners übernehmen. Oder jeder baut sein eigenes Schiff, um gemeinsam oder gegeneinander zu kämpfen, zu bauen oder zu plündern. 

Natürlich gibt es auch Gegner in . Wer uns mag und wer nicht, hängt von uns ab. Wir können zu den verschieden Fraktionen unser Ansehen verbessern oder verschlechtern. Spielen wir uns also als schießwütigen Draufgänger auf, kann es sehr schnell gefährlich werden, das Sonnensystem einer bestimmten Fraktion zu betreten, wenn unser Ansehen soweit gefallen ist, dass sie uns als Feind sehen. Auf Feinde wird ohne mit der Wimper zu zucken geschossen.

Ist unser Schiff zerstört, starten wir wieder mit einer , es sei denn wir hatten für unser Schiff eine Rekonstruktionsmarke, denn dann bekommen wir unser “Baby” mit leichten Kratzern wieder.


Website zu Avorion

Website zum Entwickler Boxelware

Avorion auf Steam


Mein Fazit

Die Hintergrundmusik und die grafische Darstellung des Weltraums erinnerten mich etwas an Eve Online. Gut gefallen hat mir das einfache Tutorial und der leichte Einstieg, sowie der “Minecraft Charakter” des Spiels. Man ist nicht gebunden an einer linearen Geschichte, kleine Quests sind aber vorhanden. 

Bugs sind hier und da zu finden, meistens Grafikfehler und der Sound ist manchmal etwas ruckelig, aber ansonsten läuft das Spiel flüssig.

Mir hätte eine Story gefallen oder zumindest eine Reihe von Quests, die den Spieler etwas herausfordern. Wer seine eigene Geschichte im Universum schreiben will, macht mit nichts falsch, denn hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Testbericht von Alexander Noack

 

Bewertung

7.8 Awesome
  • Grafik 5/10
  • Sound 7/10
  • Balance 6/10
  • Atmosphäre 9/10
  • Bedienung 10/10
  • Spielidee 10/10

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