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Borderlands: The Pre-Sequel (PC)

Allgemein

Als einer der beliebtesten Ego-Shooter der letzten Jahre gilt die reihe. Hier wurden klassische Shooter-Elemente mit RPG-Funktionalitäten vermischt, das Ganze in ein cooles Badass-Setting gegossen, einzigartige Charaktere, die zum Koop-Spielen einladen, hineingesetzt und alles wunderhübsch mit Schleife im Cell-Shading-Style verpackt. Im Oktober erschien nun endlich der lang erwartete und auf der GamesCom heiß umworbene dritte Teil der Kultserie.

Story

the “ setzt an der Story zwischen und 2 an. Es ist, wie der Name bereits sagt, der Vorgänger vom Nachfolger. Hierbei wird in Form einer von Athena erzählten Rückblende die Geschichte um Handsome Jacks Aufstieg an die Macht erzählt. Genauer gesagt geht es um die Geschichte eines Auftrages auf dem Mond, der etwas eskalierte. Dem Spieler werden so viele bisher unbekannte Hintergrundinformationen gegeben, die die Gesamtstory rund um diese Charaktere schlüssiger erscheinen lassen. Es werden alte Charaktere wieder aufgegriffen und neue eingeführt.

Selbstverständlich bringt ein neues auch neue spielbare Charakterklassen mit sich. So kann der Spieler wählen zwischen Wilhelm dem Enforcer, Nisha der Lawbringerin, Athena der Gladiatorin und … Claptrap!

Spielmechaniken

the “ bietet dem Spieler neben neuen auch die klassischen Mechaniken, wie Gegner erschießen, wild durch die Welt rennen, Quests annehmen, Truhen looten und Upgrades shoppen. Der dritte Teil der Serie bringt jedoch interessante Neuheiten mit sich. Als größte Neuerung, die direkten Einfluss auf das Spielverhalten hat, wurde die geringe Schwerkraft eingeführt. Dieser muss sich der Spieler zwangsläufig unterwerfen, schließlich findet das Geschehen auf dem Mond statt. Die Gewöhnungsphase ist recht flott absolviert und man lernt dieses Element im Kampf und in der Levelerkundung einzusetzen. So kann man beispielsweise Gegner aus der Luft töten und bekommt dafür sogar noch Achievements.

Auch wenn die Low-Gravity die Glaubwürdigkeit des Settings unterstützt, nimmt sie dem Spiel viel Schwung und Schnelligkeit. Man ist zwar flexibler in der Ausnutzung des dritten Raumes, doch nimmt ein Sprung auch Zeit in Anspruch vom Anfang bis zur Landung. Hier merkt man die Trägheit des Systems. Das Weltraumszenario bringt übrigens auch mit sich, dass der Sauerstoff begrenzt ist und immer ein O2-Kit beigeführt werden muss, ähnlich der Schilde. Im Außenbereich wird der Sauerstoff aus diesem Vorrat verbraucht, lässt sich aber schnell an speziellen Stellen im Level wieder auffüllen. Somit wurde hiermit eine weitere wichtige Ressource geschaffen, die der Spieler stets verwalten muss.

Borderlands Pre-Sequel Char

Das Levelsystem von „ the “ gibt sich gewohnt vielfältig. So sammelt man während des Erledigens von Aufgaben Erfahrungspunkte, die in bestimmten Abständen Levelaufstiege triggern und uns mit Skill-Punkten bescheren. Diese können wir wiederum in coole Fähigkeiten investieren, die unserer Spielweise entsprechen. Neben diesem klassischen Skill-Baum gibt es auch Badass-Punkte zu sammeln. Hierbei handelt es sich um kleine Achievements, die Levelweise vergeben werden, wie beispielsweise das Töten von fünf Gegner aus der Luft. Einen Badass-Punkt kann man in prozentuale Verbesserungen investieren, sei es 1% mehr Lebensenergie oder 0,7% Chance auf kritische Treffer. Auch wenn es sich nach nicht viel anhört, so addiert es sich doch mit der Zeit. Übrigens lohnt es sich auf jeden Fall, das Spiel mindestens einmal mit Claptrap durchzuspielen, denn unser kleiner Freund hat eine Menge cooler Tricks drauf. Das reicht von Diskokugeln, über Mini-Claptraps bis hin zu Random-Funktionen. Aber das muss man selbst gesehen und ausprobiert haben. Jedenfalls Daumen hoch für die Einbindung von Kult-Charakter Claptrap als spielbare Figur.

Mit nur 20 Stunden Spielspaß ist „ the “ übrigens der bisher kürzeste Teil der Reihe.

Grafik

Grafisch ist das neue ganz sich selbst treu geblieben und erscheint, wie seine Vorgänger, im Cell-Shading-Style. Leider muss man jedoch anmerken, dass weiterhin die Unreal Engine 3 für die Entwicklung genutzt wurde, anstatt auf neuere Techniken umzusteigen. Grafisch sind deshalb keine Neuerungen zu nennen, aber immerhin erfreuen sich Anhänger der Serie am grafischen Wiedererkennungswert und das Spiel läuft auch auf schwächeren PCs noch flüssig.

Die Ausgestaltung der Mond-Levels wirkt leider etwas fad und repetitiv. Eine Mondlandschaft ist zwar per Definition nicht spannend, aber hier hätte von visueller Seite mit einigen Highlights, etwas Eyecandy und coolen Effekten am Himmel aufgewartet werden können. Es passiert auch des Öfteren, dass Gegner im Sprung an der Levelgeometrie hängen bleiben. Schlimm ist das aber nicht, wir haben dann immerhin weniger Arbeit beim Zielen mit dem Sniper Rifle.

Sound

Im Vergleich zu den Vorgängerteilen ist deutlich ein Abfall in Sachen musikalischer Untermalung zu bemerken. Die Musik ist gut, jedoch fehlt das gewisse Etwas, der Pepp, der eine Actionszene perfekt untermalt. Natürlich ist dies reine Geschmackssache, doch mir persönlich erschien bereits der im Intro verwendete Song nicht mitreißend genug, um einem gerecht zu werden. Ich vermisse ein bisschen den coolen Dubstep aus dem Trailer von Teil 1.

Über die Musik lässt sich im Spielverlauf hinwegsehen, da sie meistens in den Hintergrund rückt, während man mit dem Vernichten von Gegnerhorden beschäftigt ist. Was jedoch wirklich die Immersion des Spiels nimmt, ist die deutsche Synchronisation. Besonders bei den weiblichen neuen Charakteren, mit Ausnahme von beispielsweise Athena, wirken die Stimmen einfach nur nervig. Als Fan von schnellen Waffen und Sniper-Rifles wählte ich Nisha als Charakter, doch schnell wünschte ich mir, den Char noch einmal zu ändern, da mir das Voice-Acting überhaupt nicht gefiel. Bei anderen Chars kommt noch ein zu hoher Voice-Pitch hinzu. Das unvorteilhafte Voice-Acting macht sich besonders dann bemerkbar, wenn die Charaktere versuchen, den -typischen Humor herüberzubringen und Witzchen zu reißen oder schräge Kommentare zu machen. Diese wirken meist überdreht und kindisch. Gut gelungen ist aber die Vertonung von bekannten Chars, wie Athena und Claptrap. Auch Sounds wurden passend eingesetzt und unterstreichen die Spieleraktionen glaubwürdig.

Borderlands Pre-Sequel 1

Fazit

the “ mischt das altgewohnte flair mit neuen Inhalten, Charakterklassen und einer komplett ungewohnten Welt, nämlich dem Mond. Trotz der Neuerungen bleibt es der Reihe treu, auch wenn es leider als schwächster Teil der Serie anzusehen ist. Auch wenn es hier und da einige Abstriche in Sachen Synchronisation, Story und altbackener Grafik gibt, so ist der neue teil doch eine Empfehlung für Fans und sollte unbedingt auf dem Wunschzettel landen.

 

Test und Artikel von Maria Manneck

Bewertung

7.6 Wertung

the “ mischt das altgewohnte flair mit neuen Inhalten, Charakterklassen und einer komplett ungewohnten Welt, nämlich dem Mond. Trotz der Neuerungen bleibt es der Reihe treu, auch wenn es leider als schwächster Teil der Serie anzusehen ist. Auch wenn es hier und da einige Abstriche in Sachen Synchronisation, Story und altbackener Grafik gibt, so ist der neue teil doch eine Empfehlung für Fans und sollte unbedingt auf dem Wunschzettel landen.

  • Grafik 7/10
  • Sound 7/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 7/10
  • Bedienung 8/10
  • KI 8/10
  • Spielidee 8/10

Weitere Informationen

  • Titel: Borderlands: The Pre-Sequel (PC)
  • Kategorie: Computerspiele
  • Altersempfehlung: ab 18 Jahren
  • Verlag: 2K Games

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