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Castle Torgeath

Haben Sie schon immer davon geträumt, sich allein in einem alten Gemäuer auf die Suche nach allerlei Kostbarkeiten zu begeben? Eine Expedition zu bietet Ihnen genau das, inklusive intensiver Begegnungen diverser aggressiver Insekten…

Angst vor Spinnen?
Es startet, wie so viele Rollenspiele starten: Am Anfang ist ein vergleichsweise unverfänglicher Auftrag, man muss “nur” bei der Erkundung einer alten Festung mithelfen. Und wie es halt immer so ist, wenn Geld und Schätze locken, dann werden die Gefahren ausgeblendet. Ehe man sich versieht, steht man inmitten einer alten vermoderten Burg mit Fackel und Schwert in der Hand, auf das Beste hoffend und das Schlimmste erwartend. Und es kommt, wie es kommen muss:

Ein Haufen ekelhafter Krabbelviecher greifen einen an, Ratten versperren einem den Weg und zu allem Unglück ist auch der Rückzug unmöglich, da der Eingang verschüttet worden ist. Es bleibt einem also nichts weiter übrig, als einen Ausgang zu suchen und sich aus der Ego-Perspektive durch die Heerscharen von gruseligen Gegnern zu kämpfen…

Nicht viel Neues aber trotzdem charmant
Zugegebenermaßen, das Spiel bietet kaum etwas Neues. Man kämpft sich durch ein schieres Labyrinth an Kisten und durch die feindlichen Linie hindurch in der Hoffnung, einen Ausgang zu finden und ein paar Schätze zu bergen. Trotzdem hat das Spiel durchaus seinen Charme, anders als die glattgeputzte, zum Teil äußerst kostspielige Konkurrenz wird der Spieler hier nicht in die Welt der High-End-Grafik entführt. Ganz im Gegenteil: Fast fühlt es sich so an, als ob einem die Retro-Grafik zurück in die 90er entführt.

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Während des Spiels wird deutlich, dass hinter der Entwicklung kein großes Studio steht. Ein wenig erinnert das Spiel an Marke “Eigenbau” und im Grunde ist das seine größte Stärke. Obgleich die Grafik wie von Vorgestern wirkt, es bleibt der Eindruck, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet worden ist.

Insbesondere ältere Spieler werden sich in die Zeiten der alten Klassiker zurückversetzt fühlen und das ist gar nicht mal das schlechteste Resümee für ein ausgewiesenes Indy-Spiel. Selbst die Handhabung trägt zu diesem Eindruck bei, statt hochgradig komplizierter Bewegungsabfolgen im Kampf wird auf eine sehr einfache WASG-Steuerung zurückgegriffen. Selbst blutige Anfänger dürften keine 5 Minuten brauchen, um sich zurechtzufinden.

Back to the Roots!
Was lässt sich zum Spiel großartig sagen? Wer auf Retrografik steht und sich nach der goldenen Ära der RPGs zurücksehnt, sollte dringend einen Blick ins Spiel riskieren. Mit rund 4€ ist das Spiel äußerst günstig und man kann nicht viel falsch machen. Auch diejenigen, die sich abseits der großen Studios nach ein bisschen Unterhaltung umsehen möchten, sind mit diesem Spiel gut bedient. Allerdings wäre es auch gelogen, wenn wir dem Spiel überragende Qualitäten bescheinigen würden.

Die Zielgruppe ist schon sehr deutlich umrissen und ein eher jüngeres Publikum dürfte deutlich größere (grafische) Anforderungen haben, als von diesem Spiel geboten werden kann. Hinzu kommt, dass auf eine deutsche Sprachausgabe verzichtet worden ist.

  • Publisher: Black Shell Media
  • Bilder: Black Shell Media

Bewertung

6.4 Bewertung

Was lässt sich zum Spiel großartig sagen? Wer auf Retrografik steht und sich nach der goldenen Ära der RPGs zurücksehnt, sollte dringend einen Blick ins Spiel riskieren. Mit rund 4€ ist das Spiel äußerst günstig und man kann nicht viel falsch machen.

  • Grafik 4/10
  • Sound 6/10
  • Balance 6/10
  • Atmosphäre 7/10
  • Bedienung 9/10
  • KI 6/10
  • Spielidee 7/10

Weitere Informationen

  • Titel: Castle Torgeath
  • Kategorie: Computerspiele
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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