Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Chaos auf Deponia

Der erste Teil des Spiels war so erfolgreich, dass alle, die behaupten, dass diese Art von Spiel nicht mehr zeitgemäß wäre, glattweg eines Besseren belehrt werden. Frech, witzig und abgefahren, so könnte man dieses Spiel beschreiben. Trotzdem oder gerade deswegen besticht das Spiel durch die hervorragende Qualität und dies nicht nur in puncto Grafik sondern in allem.

Wahrscheinlich liegt das auch an dem Helden, den man spielt, denn Rufus ist ein Antiheld. Keine Muskeln und so clever ist er auch nicht, nein durch seine Art und Weise schwört er förmlich das Pech herauf, denn ihm liegt es eigentlich fern, ein Chaos heraufzuschwören.

Der zweite Teil ist wieder eine abgeschlossene Geschichte und man muss nicht zwingend den ersten bereits gespielt haben, nein die Leute, die den zweiten Teil gespielt haben und den ersten nicht kennen, werden diesen bestimmt jetzt erst recht spielen. Die Spieler, die bereits Teil eins gespielt haben, erfahren jetzt einiges mehr über Rufus.

Rufus, der im ersten Teil den Müllplaneten Deponia gerettet hat, will nur eins, ins Paradies Elysium. Und das am liebsten mit Goal. Für dieses würde er alles tun, auch ein wenig flunkern. Nur scheitert auch dieser Versuch und dabei wird Goals Gehirnimplantat ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, dass sie gleich schizophren ist und das drei Mal.

Aber das ist nicht das einzige Problem, denn Donna und das unorganisierte Verbrechen und viele andere, sind nicht gut auf ihn zu sprechen. Hierbei merkt man, dass die Macher wirklich mal wieder alles durch den sprichwörtlichen Kakao ziehen. Denn nicht nur die Typen sind schräg, sondern die gesamte Geschichte und das macht das Ganze wiederum so liebenswert.

An vielen Stellen kommt man dabei gar nicht zum Spielen, sondern man verweilt eine Zeit, denn man muss sich vom vielen Lachen ja schließlich auch mal erholen. Dabei haben die Macher ein gutes Händchen bewiesen, denn einige der Anspielungen kann man im Bereich des schwarzen Humors sehen. Alles wurde hochgradig professionell umgesetzt.

Deponia bedeutet Spaß ohne Ende, knackige Rätsel und freche Dialoge. Vor allem merkt man, dass die Sprecher Profis sind, denn es ist nicht irgendwie aufgenommen, da steckt viel Arbeit drin.

Dies trifft auf alle Figuren zu, auch solche, die nur kurz auftauchen. Weiterhin jagt bei dem Spiel ein Gag den anderen. Bei dem Lösen der Aufgaben muss man ganz schön um die Ecke denken und viel probieren, denn einige der Lösungen sind auf den ersten Blick nicht klar.

Aber sie sind lösbar. Deponia beweist, dass gute alte Point-and-Click-Adventure nicht ausgestorben sind und daher ist das Spiel ein „Muss“ für alle Fans dieses Genres.

  • Publisher Daedalic

Wie bewerten Sie dieses Spiel?

GD Star Rating
loading...

Kommentar schreiben